Wirbelsäulenerkrankung

5.5.2014 | Jana Polokova | jana.polok@seznam.cz

Beitrag von der VI. Autopathie-Konferenz, Februar 2014 – persönliche Kasuistik

Anamnese

  • In der Kindheit häufig Angina – mit drei Jahren wurden meine      Halsmandeln operiert, bis elf hatte ich oft Erkrankungen der oberen      Atemwege und Entzündungen des Nasen-Rachen-Raums.
  • Mit elf fange ich an, Sport zu treiben – Leichtathletik; mit      sechzehn widme ich mich ihr auf Spitzensportniveau – mein Immunsystem      verbesserte sich markant.
  • 1983: Mit 23 Jahren hatte ich eine Wirbelsäulenverletzung nach      einem Sturz beim Bergabgehen / es kam zum Abbruch der      Wirbelkörpervorderkante zweier Wirbel und einem Bandscheibenvorfall. Die      Ärzte schätzten die Lage falsch ein und führten meinen wirklichen      Gesundheitszustand auf meinem angeborenen Fehler eines Gleitwirbels in der      Lendenwirbelsäule zurück, sie kümmerten sich nicht weiter um eine      fachkundige Therapie und bagatellisierten meinen Zustand. Angesichts der      großen Schmerzen, unter denen ich ständig litt, begann ich mich mit      alternativen Therapien zu behandeln und suchte z.B. Frau Mojzisova und in      der Folge auch weitere Heiler auf. Mein Gesundheitszustand bedeutete das      Ende meiner professionellen Leichtathletikkarriere. Meine Sehnsucht,      weiter Sport zu treiben, führte mich zum Radsport, wo ich meine      Beschwerden nicht so stark spürte.
  • 1986: Einen Monat nach dem Kernreaktorunfall in Tschernobyl war ich      eine Woche in Kiew und nahm an einem Friedensradrennen Kiew, Prag,      Montreal, New York teil.
  • 1987/88: Bei mir trat eine Immunstörung auf, ich war in ärztlicher      Behandlung mit Broncho-Vaxon u.ä. Alles ohne Erfolg. Ich wurde von Fieber,      Müdigkeit, Bronchitis und Mittelohrentzündungen begleitet. Ich war      gezwungen, mich makrobiotisch behandeln zu lassen. Nach einem Monat      verbesserte sich mein Gesundheitszustand markant, ich konnte wieder zum      Radsport zurückkehren, den ich auch bis zu meinem 32. Lebensjahr (1991)      auf Spitzensportniveau trieb.
  • Ab 1990 hatte ich als Folge des Unfalls von 1983 bereits große      Probleme im Bereich der Lendenwirbelsäule – die unteren Extremitäten      wurden progressiv schwächer.
  • 1991 unterzog ich mich der ersten Lendenwirbelsäulen-Operation,      deren Folge anhaltende starke neuropathische Schmerzen waren, die in die      Oberschenkel ausstrahlten. In dieser Zeit hatte ich eine erste allergische      Reaktion auf Analgetika, später dann auf sämtliche Milchprodukte.
  • Von 1990 bis 2000 unterzog ich mich elf Lendenwirbelsäulen-Operationen.      Die Ärzte versteiften während dieser Operationen einzelne Abschnitte      meiner instabilen Lendenwirbelsäule, die wegen der geschwächten Knochen      ständig zusammenbrach. Nach Jahren stellte man fest dass einer der Gründe      für diese Komplikationen die schlecht funktionierenden Nieren waren. Im      Jahr 2000 zeigten sich bei mir auch Anzeichen von Epilepsie. Mein      Gesundheitszustand erforderte die langfristige Anwendung von starken      Analgetika. Es kam zur Abhängigkeit von diesen Mitteln, welche ich nach einiger      Zeit aktiv zu lösen beschloss.
  • 2001 begann ich die verschiedenen Arten östlicher Medizin zu      studieren und mich selbst danach zu behandeln. Unter Anleitung eines      fachkundigen Lehrers und in diesem Bereich tätigen Ärzten begann ich mich      beruflich mit der Computer-Kinesiologie zu beschäftigen. Infolge dieser      Aktivitäten kam es zur Remission, ich begann wieder zu arbeiten und kehrte      als Trainerin wieder zur Leichtathletik zurück.
  • 2001 scheiterte meine Ehe. Als Folge davon musste ich zehn Stunden      täglich arbeiten, um genug fürs Leben zu haben. Die erhöhte      Arbeitsbelastung zog in der Folge eine Regression der kranken Wirbelsäule      nach sich. Wiederholt kam es zu Wirbelkörperbruch und Instabilität      oberhalb der Versteifung. Aufgrund dieses Gesundheitszustands fand ich      mich im Rollstuhl wieder und musste mich weiteren Operationen unterziehen.      Eine absolut einzigartige Komplikation war bei mir die Tatsache, dass mir bei      jeder Operation Implantate aus dem eigenen Körper eingepflanzt wurden, die      innerhalb weniger Monate absorbiert wurden und verschwanden.
  • Ab 2006 kam es zum völligen Zusammenbruch der versteiften      Wirbelsäule. Deshalb unterzog ich mich einer weiteren Operation: 2008      einer vollständigen Wirbelsäulenrekonstruktion, der ein Aufenthalt in einer      Reha-Klinik folgte. Nach einem Jahr eine weitere Operation. Der Zustand      verbesserte sich leicht, den ich durch das Praktizieren östlicher Medizin      unterstützte, mit Craniosacral-Therapie, Meditation und Homöopathie.
  • 2011 brach ein Halswirbel, was die Ärzte nicht rechtzeitig      feststellten. Deshalb fand ich mich erneut im Rollstuhl wieder und musste      starke Opiate gegen die fürchterlichen Schmerzen nehmen.
  • Von 2008 bis 2012 traten folgende gesundheitlichen Beschwerden bei      mir auf: starke Schmerzen in verschiedenen Bereichen des Rückens, starke      Schmerzen bis in die unteren Extremitäten, Schmerzen bis in die oberen      Extremitäten, migräneartige Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, instabiler      Gang, Paraparese der unteren Extremitäten, Einschränkungen beim Sitzen      wegen Irritation und Schmerzen, Probleme beim Entleeren und intermittente      Depressionen.

Heilung

  • Ab 2012 beschloss ich, Autopathie zu verwenden. Im ersten Jahr      verwendete ich aus Unkenntnis nicht abgekochten Speichel. Im ersten Monat      nahm ich jeden zweiten Tag das Präparat aus einem Liter, danach aus drei      Liter. Als Reaktion zeigten sich stärkere Kopfschmerzen, stärkeres      Schwitzen, ein metallischer Geschmack auf der Zunge. Im zweiten Monat      wendete ich einmal pro Woche das AP aus fünf Liter an. Als Reaktion äußerte      sich manchmal heftige Wut, morgendliche Schmerzen der rechten Ferse, die      mit 18 wegen eines Sporns behandelt worden war – nach drei Monaten klangen      die Schmerzen ab. Nach sechs Monaten wendete ich bereits zehn Liter einmal      pro Woche an. In dieser Zeit zeigten die Untersuchungen, dass eine      Operation des Halswirbels erforderlich war, diese verlief      komplikationslos. Dennoch folgten schlimmer werdende, in die rechte obere      Extremität ausstrahlende Schmerzen und Schmerzen in der Halswirbelsäule.      Die Schmerzen wurden durch den in Mitleidenschaft gezogenen, über dem      ausgetauschten Wirbel sitzenden Wirbel ausgelöst. Ich setzte die      Autopathie nichtsdestotrotz fort – zehn Liter einmal in der Woche. Die      Kopfschmerzen beschränkten sich auf einmal pro Woche und das übermäßige      Schwitzen ließ nach.
  • Im April 2013 nahm ich an einer Fachschulung in Autopathie teil,      ich begann, abgekochten Speichel zu verwenden – jeden dritten Tag aus drei      Liter, danach aus sechs Liter. Im Juni machte ich mit abgekochtem Atem      weiter – viereinhalb Liter praktisch jeden Tag. Ich ging dann auf sechs      Liter über – als Reaktion hatte ich die schlimmste Migräne meines Lebens –      nach fünf Stunden fürchterliche Schmerzen machte ich mir ein      autopathisches Präparat in der PET-Flasche, 40x aus dem Flaschendeckel.      Innerhalb einer Stunde ließ der Schmerz nach. Bis Ende Juni hatte ich noch      etwa dreimal ansatzweise Migräne – jedes Mal verwendete ich die      Erste-Hilfe-Autopathie aus der PET-Flasche. In diesem Monat verwendete ich      dreimal die Woche Autopathie aus sechs Liter abgekochter Atem.
  • Im Juli wendete ich das autopathische Präparat aus abgekochtem      Atem, neun Liter nach fünf Tagen an. Mein Zustand besserte sich. Ich fing wieder      mit Wandern an, nach fünf Jahren wieder mit Radfahren, Schwimmen. Es      gelang mir, die Analgetika deutlich zu senken, mein Schlaf wurde besser.
  • Im August setzte ich abgekochten Atem aus neun Liter fort – im Schnitt      einmal pro Woche. Dazu fügte ich eine Anwendung aus Prana hinzu – dreimal pro      Monat. Meine Laune besserte sich. Ich nahm dazu noch das Homöopathikum      Lymphdrial, sechs Tropfen dreimal täglich, hinzu. Die Schmerzen ließen      nach.
  • Im September Autopathie abgekochter Atem aus zwölf Liter –      Reaktion: vier Tage 39,5 Grad Fieber. Diese Reaktion erkläre ich mir als      Umkehrsymptom einer Angina ohne Fieber, die ich im Jahr 2011 durchgemacht      hatte. Ich fuhr mit abgekochtem Atem aus zwölf Liter einmal pro Woche      fort. Es folgte der Urlaub in Jeseniky, wo ich mich dem Wandern widmete –      Aufstieg auf den Praded etc.
  • Im Oktober abgekochter Atem aus zwölf Liter einmal pro Woche –      Reaktion: kurzfristige Schmerzen in den unteren Extremitäten oder entlang      des Nervs, doch die Schmerzen in die obere rechte Extremität waren      praktisch verschwunden.
  • Im November setze ich die gleiche Applikation fort und nehme      zusätzlich Cytosan der Firma Energy ein, das einen Energieschub und eine      allgemeine Besserung des Zustands auslöst.
  • Im Dezember verwendete ich abgekochten Atem aus achtzehn Liter –      mein Zustand bessert sich fortlaufend.
  • Mein aktueller Zustand: Die Schmerzen in die unteren Extremitäten      sind deutlich weniger geworden, in die obere rechte Extremität praktisch      verschwunden, Schmerzen der Halswirbelsäule praktisch keine, die migräneartigen      Kopfschmerzen treten nicht mehr auf, die Schlaflosigkeit ist deutlich      besser geworden, leichte Rückenschmerzen. Aktivitäten: Wandern, Radfahren,      Schwimmen, ich habe meine Arbeit als Physiotherapeutin wieder aufgenommen,      im Moment noch für meine Bekannten, ich beschäftige mich weiter mit      Craniosacral-Therapie, ich halte es länger im Sitzen aus. Ich setze die      Analgetika ohne Entzugserscheinungen aus. Nach siebzehn      Wirbelsäulenoperationen kehre ich wieder ins Leben zurück – Gott sei Dank.
  • Verfasst am  7.1.2014

 


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