Wie wird man glücklich?

21.10.2013 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Übersetzung des in der Zeitschrift Nova Regena 9/2013 gedruckten Artikels

Unsere Zivilisation wird von einem Übel geplagt, das uns einiges Leid verursacht: wir denken viel zu viel nach. Wir leben in der virtuellen Welt der Gedanken, Phantasien und Sehnsüchte und nehmen den realen Augenblick, der meist bei Weitem nicht so schlecht ist, wie wir ihn uns vorstellen, kaum wahr.

Zur autopathischen Untersuchung kam eine etwas über fünfzigjährige Frau zu mir. Sie ist sehr unglücklich. Sie muss ständig an eine Beziehung denken, die bereits vor einer Reihe von Jahren zu Ende ging. Sie war zufrieden in der Beziehung. Doch seit dem Weggang des Partners quält sie sich. Um nicht so oft daran zu denken, arbeitet sie viel. Sie muss allen beweisen, dass sie sehr fröhlich und nützlich ist. Aber sie fühlt sich verlassen. Sie weiß nicht, was es heißt, sich zu entspannen. Sie geht der Tochter und den Enkeln zur Hand, diese denken, das behage ihr, aber sie stört, dass sie kein eigenes Leben hat. Sie hat Schmerzen ums Herz herum und die Galle tut weh, die Haare fallen aus, sie hat Zuckungen am Auge, hin und wieder Kopfschmerzen, Nagelpilz und Wadenkrämpfe. Sie kann nicht mehr Auto fahren, weil sie Angst hat. Alles scheint verloren. Sie weint oft, auch als sie mit mir darüber spricht. Laut den Ärzten ist sie jedoch gesund. Ich empfahl ihr die Autopathie aus Prana. Diese stellt man her, indem man in die autopathische Flasche etwas Wasser gibt, sie dann in der Höhe des siebten Chakras, also etwa 20cm über dem Kopf, festhält, dann die gewonnene Information homöopathisch verdünnt und das Präparat zurück auf das sechste Chakra und auch auf das siebte Chakra gibt, damit auch letzteres etwas geheilt wird. Das siebte Chakra verbindet uns mit den höheren Ebenen des Universums, deshalb sollte es ebenfalls fit sein. Die Autopathie sollte sie einmal pro Woche wiederholen und allmählich die Verdünnung, also die Wassermenge, in der Homöopathie „Potenz“ genannt, erhöhen. Sie fing mit drei Litern an, jede Verdünnung sollte sie zweimal wiederholen und dann um eineinhalb Liter erhöhen.

Nach einem Monat kam sie wieder. Sie lachte die ganze Zeit und sagte mir, die Traurigkeit sei schon stark zurückgegangen. Sie kann sich bereits entspannen. Die Wadenkrämpfe sind besser geworden, die Galle auch, in den letzten zwei Wochen spürt sie sie gar nicht mehr. Sie hat weniger Blähungen und Verstopfung, die Angst vor dem Autofahren ist völlig verschwunden. Aber das Wichtigste ist, dass sie seit Beginn der Einnahme des autopathischen Präparats aus Prana (sie ist bereits bei einer Potenz aus 7,5 Litern) das Gefühl hat, ihr sei „das Gehirn aus dem Kopf entfernt“ worden. Sie grübelt viel weniger nach. Wir sprachen eine Weile darüber und kamen zum Schluss, dass genau das zu viele und überflüssige Nachdenken ihr Hauptproblem war. Durch das weniger Grübeln ging auch das Leiden zurück. Sonst ist in der Arbeit (sie hat einen intellektuellen Beruf) und auch sonst gleich effizient geblieben wie vorher. Beispielsweise ist der Sinn der buddhistischen Meditation, alle Gedanken aus dem Kopf zu vertreiben – und das kann nicht gleich jeder. Oft beobachten Menschen, die sich autopathisch behandeln, dass alles, was um sie herum geschieht oder was sie selbst tun, irgendwie automatisch zu laufen beginnen, ohne die gedanklichen Anstrengungen, die zuvor nötig waren.

Besonders seit dem letzten Jahr, seitdem ich in der Autopathie neben der Information aus Speichel und Atem ebenfalls die Information aus dem siebten Chakra verwende, höre ich von vielen Leuten, dass sie sich glücklich fühlen. Sie hätten Gefühle wie in der Kindheit. Plötzlich erscheinen ihnen die Sachen ganz einfach. Eine Klientin, Ärztin von Beruf, verwendet bereits seit drei Jahren Autopathie. Noch bevor sie zum Präparat aus Prana wechselte, befasste sie sich mit der positiven Wirkung auf Toxoplasmose, ein von ihren Kollegen noch nie gesehenes Phänomen. Eine Reihe körperlicher Beschwerden und psychischer Spannungen verschwanden. Aber dann kam es zu einem Streit in der Praxis mit ihrer Schwester, der völlig hoffnungslos schien. Die berufliche Beziehung verschlechterte sich katastrophal und unwiderruflich, sie wusste überhaupt nicht, was sie tun sollte und Unsicherheit und Beklemmung befielen sie. Weil sie sich schlecht fühlte, bat sie mich um Rat. Dieser lautete: Stellen Sie sich ein Präparat aus Prana her, verdünnt mit zwölf Litern. Nach einem Monat kam sie zur Kontrolle. Sie sagte, bald nach der Einnahme sei die Beklemmung von ihr abgefallen. Auf einmal erkannte sie, dass der Streit kleinlich und leicht zu lösen war. Sie erbarmte sich der Schwester, die sie bereits hatte entlassen wollen, und die gute Arbeitsstimmung war wieder hergestellt. Sie sagte mir außerdem: „Ich bin glücklich.“ Von wie vielen Menschen hören Sie dies heutzutage? Nach drei Monaten kam sie erneut zur Kontrolle. Seit dem letzten Mal hatte sie nichts mehr genommen. Sie kam eigentlich nur um mir zu sagen, dass sei immer noch glücklich sei.

Ich habe den Eindruck, dass dieses übertriebene Nachdenken, zu dem wir ab der ersten Klasse angehalten und dessen Opfer wir manchmal werden, nur ein billiger Ersatz für etwas viel Wesentlicheres ist. Es soll die hochwertige Verbindung mit dem Universum ersetzen. Sämtliche Intelligenz befindet sich in der feinstofflichen Sphäre und fließt, wenn die Verbindung gut ist, völlig natürlich in uns hinein. Haben wir etwa unseren Körper, der Milliarden von Zellen umfasst, erfunden? Oder unseren Partner und unsere Kinder? Ja, in der Schule haben wir gelernt, dass wir mit dem Gehirn denken. Aber es ist nicht wahr. In der Literatur wird der Fall eines Studenten aus Oxford beschrieben, bei dem bei einer medizinischen Routineuntersuchung festgestellt wurde, dass er wegen eines Hydrozephalus fast kein Gehirn hat. Dennoch studierte er erfolgreich. Es sind Tausende Fälle von Menschen beschrieben, die nach einem klinischen Tod wieder aufwachten und berichteten, dass sobald das EEG keine Hirnströme mehr anzeigte, sich ihr Geist aufklärte und vom Körper löste. Wir alle sind eine Art Strahlen, die aus dem Universellen Geist strahlen. Wenn wir eine gute Verbindung haben, geht es uns gut, alles geschieht auf natürliche Weise zu unseren Gunsten. Wir haben das Gefühl der Zugehörigkeit. Ist die Verbindung gestört, fühlen wir uns schlecht, isoliert, in die Ecke gedrängt und werden zudem krank. Um zu genesen, müssen wir die Verbindung reparieren, und dies kann man mit Autopathie. Aber wie läuft das Ganze ab? Nach welcher Theorie funktioniert es? Einfaches Wasser kann doch nicht heilen? Alles überflüssige Fragen. Der Verstand reicht dafür gewiss nicht aus, denn seine Möglichkeiten sind sehr beschränkt. Schauen Sie sich um, wie viele vernünftige Menschen sind todunglücklich. Und erinnern Sie sich daran, wann Sie glücklich waren. Gerade in jenen Momenten, in denen Sie weder Verstand noch nachzudenken brauchten.
Mehr Informationen finden Sie in meinen Büchern, die als gedruckte Ausgabe oder als e-book in unserem e-shop erhältlich sind.


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