Sekundäre Epilepsie nach bakterieller Meningitis

3.2.2015 | Dr. Martina Kormundova | martina.kormundova@gmail.com

Beitrag von der VII. Autopathie-Konferenz vom 31. Januar 2015 in Prag

Ein junger Mann von 24 Jahren leidet seit seinem 12. Lebensjahr an Epilepsie Typ Grand-Mal. Damals hatte er eine akute Pansinusitis, also eine Nasennebenhöhlenentzündung (Stirn, Kiefer, Siebbein) mit einer Hirnhautentzündung als Komplikation.

Als Kind oft krank, häufig Katarrh der oberen Atemwege, Angina und Sinusitis mit wiederholter Punktion der Nasennebenhöhlen. Verabreichung von Immunostimulantien vom Typ Bronchovaxom, Luivac, Ribomunyl ohne größere Wirkung, angeborenes Immundefizit festgestellt.

Einen Monat nach der bakteriellen Meningitis hielten Müdigkeit und Kopfschmerzen immer noch an, nach zwei Monaten nach einer psychischen Anspannung erster epileptischer Anfall vom Typ Grand-Mal. Die Anfälle wiederholten sich in unterschiedlichen Zeitabständen, fast immer war das auslösende Moment Unausgeschlafenheit, psychische Anspannung, weiter das Spielen von Computerspielen… Einsatz des Antiepileptikums Depakine (Valproat), später Lamictal (Lamotrigin), Rivotril.

Die Häufigkeit der Anfälle sank, doch die Auswirkungen der Pharmakotherapie empfand er als betäubend und dämpfend. Oft Kopfschmerzen im Stirnbereich und auch im Hinterkopf, manchmal mit Nausea (Brechreiz), unscharfes Sehen.

Er schloss eine technische Mittelschule ab, die Einschränkungen durch die Krankheit, unter anderem die Unmöglichkeit, einen Führerschein zu erwerben, störten ihn.

Nach jedem Anfall den ganzen Tag über betäubt, benommen. Gefühl von Minderwertigkeit, aufgrund seines Handicaps hatte er Angst vor dem Eingehen einer ernsteren Beziehung mit einem Mädchen, er fürchtete, er werde keine Partnerin finden und keine Familie gründen, Angst vor Isolation.

Stark kurzsichtig, -4,5 Dioptrie. Glaubt insgesamt nicht an sich, eher Einzelgänger, hat Angst zu versagen, zu enttäuschen und ausgelacht zu werden, hat einen gesunden älteren Bruder, den er beneidet und mit dem er sich vergleicht. Sein Tempo ist etwas verlangsamt, Situationen, in denen er sich schnell entscheiden muss, deprimieren ihn und machen ihn kaputt. Bleibt vorwiegend zuhause, stark auf Mutter und Großmutter fixiert.

Aufgrund seines Handicaps entspricht seine Arbeitsstelle nicht seiner Ausbildung, sondern es sind eher einfache Hilfsarbeiten, wo er nicht unter Druck steht.

Er spielt gerne mit Flugzeugen, bastelt Flugzeugmodelle, ist daheim in der Ruhe der Werkstatt zufrieden, nur das Sehvermögen und die starke Kurzsichtigkeit schränken ihn ein.

Wird von der Mutter gebracht. Empfehlung: AUTOPATIE AUS NICHT ABGEKOCHTEM ATEM 1L 2X WÖCHENTLICH. Kontrolle nach einem Monat. Im Laufe des Monats zwei Anfälle, jedoch schwächer, nach dem Aufwachen erholte er sich in 4-5 h auf seinen normalen mentalen und psychischen Zustand, war nicht mehr den ganzen Tag betäubt.

Weiter mit AUTOPATIE AUS NICHT ABGEKOCHTEM ATEM 2X WÖCHENTLICH AUS 2L, Kontrolle wieder in einem Monat. Während des ganzen Monats nur ein Anfall, und dies nach einem heftigen Streit mit dem Vater, kehrte aber bereits nach 2 h zu seinem Normalzustand zurück, fühlte sich freier und beschreibt insgesamt einen Energieschub, mehr Vitalität, ist psychisch ruhiger und hat nicht mehr so viel Angst vor der Zukunft, hätte gerne eine Arbeit, die seiner Ausbildung entspricht.

Ich empfehle AUTOPATIE 3L AUS NICHT ABGEKOCHTEM ATEM 1X WÖCHENTLICH, Kontrolle nach 6 Wochen. Er kam und berichtete, er habe nur einen leichten Anfall vom Typ Absencenepilepsie gehabt, er war sehr guter Laune, er glaubt, dass er die Epilepsie völlig loswird. Die Kopfschmerzen sind weniger häufig, schwächer, er fühlt sich generell, wie wenn er leichter denken und nachdenken könne.

Mit einer neuen autopathischen Flasche empfehle ich ABGEKOCHTEN SPEICHEL 1X WÖCHENTLICH 5L; er geht sogar auf die gleichzeitige Anwendung von AUTOPATHIE AUS PRANA 3L ein. Kontrolle in zwei Monaten. Nach abgekochtem Speichel viraler Infekt mit Schnupfen, drei Tage gelbgrüner Schleim, danach schnäuzte er fast einen Monat lang glasigen Schleim. Nahm eine reinigende Wirkung wahr, wie wenn seine Nebenhöhlen frei würden, hat insgesamt den Eindruck einer schärferen Wahrnehmung und Denkweise. Nach AUTOPATIE AUS PRANA Ärger- bis Wutanfälle, hatte das Bedürfnis, sie hinauszustampfen und -zuschreien, nahm wahr, wie sich seine unterdrückten Emotionen und Ängste lösten. Drei Tage lang war er unausstehlich, danach ein Gefühl der Erleichterung und allgemeinen Beruhigung.

Ich empfehle, mit der AUTOPATIE AUS PRANA weiterzumachen und für AUTOPATHIE AUS ABGEKOCHTEM STUHL, 1x wöchentlich 3l, die für den Speichel verwendete Flasche zu nehmen. Danach heftige Reinigungsreaktion, Durchfall, Abhusten von Schleim aus der Lunge – insgesamt etwa vierzehn Tage lang, fühlte sich jedoch, wie wenn er leichter werde, wie wenn sich das löse, was ihn seit Jahren fesselte und zermürbte. Seit drei Monaten kein epileptischer Anfall – ein absolutes Novum!

Empfehlung von GANZKÖRPER-AUTOPATHIE IN DER DUSCHE 1-2 MIN1, dann den Chakras entlang hinunter und wieder hinauf 1 bis 2x wöchentlich, so wie es für ihn richtig ist. Kontrolle je nach Bedarf.

Nach zweieinhalb Monaten. Er beschreibt generell eine weitere Harmonisierung und Beruhigung, es gab keinen epileptischen Anfall, Kopfschmerzen nur nach Anspannung, geht mehr unter die Menschen, sucht eine neue Stelle. Würde gerne eine nette junge Frau kennenlernen, mit der er gern sein Leben teilen würde. Dies ist nur einer der Fälle von Epilepsie, der sich in nicht einmal einem Jahr besserte.

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1    Autopathie in der Dusche – die Flasche mit dem Wasser wird zuerst ins 7. Chakra gehalten, danach schrittweise nach unten in jedes weitere Chakra und wieder hinauf bis ins 7. Chakra, von hier wird das Wasser langsam über den Rücken gegossen. Während der gesamten Zeit (hier 1-2 Minuten) fließt aus der Dusche Wasser in die Flasche und die Information wird laufend potenziert (der Entdecker dieser Methode ist Jan Matyas).


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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