Schilddrüse, Psyche, Schwindelgefühl

31.5.2013 | Pavlina Svobodova | pavla400@seznam.cz

Ich möchte einen der Erfolge der autopathischen Behandlung mit Ihnen teilen. Es handelt sich um die Tochter meiner Freundin. Zum besseren Verständnis des Behandlungsvorgehens erläutere ich den Fall von Beginn an:

Heute ist sie 16 Jahre alt. Sie war ein Frühchen (zwischen dem 7. und 8. Monat). Von ihrem 2. bis 7. Lebensjahr litt sie unter hartnäckigen, langwierigem Husten, bekam manchmal kaum Luft, musste sich übergeben und wegen des Hustens konnte sie oftmals nicht einmal essen und schlafen. Weder gängige Hustenmittel noch Spritzen halfen. Fast immer wurde mit Antibiotika behandelt, weil nichts anderes wirkte. Die Ärzte konnten aber oft keine anderen Krankheitssymptome feststellen; deshalb wurde sie auch von einem Allergologen behandelt, auf der Immunologie untersucht (Feststellung einer leicht geschwächten Immunität), Cystische Fibrose sowie Asthma wurden ausgeschlossen. Es wurde nichts besonderes, was diesen Husten hätte verursachen können, festgestellt außer einer Allergie auf Staub, Milben, Polen und Schimmel. Bei sich ständig verschlechterndem Verlauf erhielt sie Cortison (EcobecInhalator), nach dessen Einnahme der Husten stets feuchter wurde, sie abzuhusten begann und innerhalb von 14 Tagen war der Husten verschwunden. Gegen Ende dieser Hustenphasen bekam sie auch Wobenzym. Ab etwa 7 Jahren hörte der hartnäckige Husten auf (es war nur noch ein üblicher Erkältungshusten), aber sie litt wiederholt unter heftigem, grünen Schnupfen, gegen den sie auch den CortisonNasenspray Nasonex einnahm, nach dem der Schnupfen innerhalb von drei Wochen abklang. Diese Art von Schnupfen hatte sie bis 15, bis zu der Zeit, als wir mit Autopathie begannen. Zwischen 8 und 9 Jahren hatte sie etwa zweimal Angina, bei einer davon benötigte sie keine Antibiotika, sondern behandelte sie nur mithilfe von Austernseitling und Wobenzym. Mit 10 ging in der Schule Scharlach um und sie hatte Streptokokken – leichte Halsschmerzen und geschwollene Halsmandeln – sie erhielt Pendepon verschrieben. Mit 13 Jahren, nach einer wüsten Erkältung, hatte sie eine aufgeschürfte Nase  und litt danach an einem Ekzem unter und um die Nase, das ihr bis heute geblieben ist. Seit sie 14 ist, hat sie starke Menstruationsschmerzen, häufigen Schwindel, so tiefen Blutdruck, dass sie sich übergibt und die Orientierung verliert, manchmal ist sie geruchsempfindlich (offenbar hormonale Veränderungen). Bei einer Kontrolluntersuchung beim Augenarzt wurde hoher Augendruck festgestellt mit Werten bis zu 30. Man befürchtet grünen Star, sie muss häufig zur Kontrolle (das linke Auge ist von Geburt an schwächer, sie sieht damit schlechter in die Ferne, aber sie benötigt keine Brille). Stimmungsschwankungen – traurig und ein wenig später lacht sie und weiß nicht, warum. Vor einem Jahr, genau zu der Zeit, als wir mit Autopathie begannen, gefiel der Kinderärztin bei einer normalen Kontrolluntersuchung die Schilddrüse nicht, sie überwies sie an die Endokrinologie. Die Tests von Hormonspiegel und Antikörper der Schilddrüse waren schlecht, laut Ärzten handelt es sich um die Autoimmunerkrankung Thyreoiditis – eine beginnende chronische Schilddrüsenentzündung, an der auch ihre Mutter leidet. Ihr wurde Euthyrox 25, 1x täglich, verschrieben. Sie hat Angst vor Misserfolgen in der Schule, beispielsweise vor einer normalen Klassenarbeit oder wenn sie irgendwo etwas erledigen muss. Es fällt ihr schwer, Kontakte zu knüpfen, sie ist melancholisch, pessimistisch, ruhig, etwas verschlossen, kann nicht nein sagen, liebt Tiere und wenn sie könnte, würde sie die ganze Welt vor dem Bösen retten.

Vor einem Jahr begannen wir mit erhitztem Speichel und gingen nach und nach zu erhitztem Atem über, weil sie sagt, dass er ihr gut tut. Von einer Einstiegspotenz von 1,5 l steigerten wir langsam bis auf 8 Minuten Durchfluss erhitzter Atem, wiederholt immer 1x Monat, dies seit Januar 2013 bis 19. April 2013. In dieser Zeit entledigten wir uns schrittweise zuerst der Schwindelgefühle, des Augenhochdrucks, ihre Psyche verbesserte sich, sie hat nicht mehr so stark vor allem Angst, bei der Halbjahreskontrolle der Endokrinologie waren die Schilddrüsentests absolut in Ordnung (sie gab zu, die Medikamente nur manchmal genommen zu haben – 1-2 Tage in der Woche, also fast gar nicht), sie hatte etwa 3x ihren Schnupfen und etwa 2x während 2-3 Tagen Halsschmerzen, die immer spätestens innerhalb einer Woche abklangen. Das Ekzem um die Nase hat sich zu etwa 50% verbessert im Vergleich zu vor der Autopathie, jetzt wird es weder besser noch schlechter, nur wird es z.B. während zwei Tagen röter und kehrt dann wieder in den verbesserten Zustand zurück. Da die Entwicklung seit Januar 2013 stehen geblieben ist und nicht viel passierte, erhöhten wir am 20. 4 .2013 das AP aus Atem (noch erhitzt), 9 Minuten Durchfluss. Am 27. 4. 2013, also nach einer Woche, bekam sie ihre Menstruation und hatte furchtbare Bauchschmerzen. Wir wiederholten das AP aus erhitztem Atem, 9 Minuten Durchfluss und die Bauchschmerzen hörten auf. Sie nahm auch in den nächsten Tagen keine Mittel gegen die Schmerzen (sie musste zuvor immer während 4 Tagen 3x täglich Brufen gegen die Schmerzen einnehmen). Ihr psychischer Zustand ist okay und die bereits besser gewordenen Beschwerden sind nicht zurückgekehrt.

Ich möchte noch anführen, dass auch wenn ich mich erst seit etwa eineinhalb Jahren mit Autopathie beschäftige, ich nur positive Erfahrungen damit gemacht und gute Resultate erzielt habe. Von der Autopathie habe ich eigentlich durch Zufall erfahren, und ich gebe zu, dass ich zu Beginn nicht sehr daran geglaubt habe. Heute bin ich sehr froh, mein anfängliches Misstrauen überwunden zu haben. Es hat sich gelohnt und lohnt sich auch weiter und ich bemühe mich, die Autopathie weiter zu verbreiten. Manchmal frage ich mich, wo ich und meine Familie stünden, wenn es die Autopathie nicht gäbe.


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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