Richtige Herstellung von AP

14.10.2009 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Eine wichtige Voraussetzung einer erfolgreichen autopathischen Behandlung ist die richtige Herstellung des Präparats. Hat ein Mensch chronische, also langjährige, mit traditionell medizinischen Mitteln behandelte, jedoch nie geheilte Beschwerden, ist zwingend nur bestmöglich, bestgenau, nach den bewährtesten und erprobtesten Verfahren vorzugehen. Die autopathische Flasche wird bereits seit sechs Jahren verwendet und hat sich bei der Behandlung von tausenden von Fällen chronischer Beschwerden, langjähriger und zuvor unheilbarer Erkrankungen bewährt, die oft grosses Leid verursachten (siehe rund fünfzig geheilte Fälle in meinem Buch über Autopathie). Die Flasche bietet den Vorteil, dass sie eine sehr schnelle und effiziente kontinuierliche, verwirbelte Verdünnung gewährleistet, nach Standardbedingungen verläuft und wir aufgrund des verwendeten Wasservolumens wissen, welche Potenz genau verwendet wird. Zudem ist sichergestellt, dass das Wasser nicht mit biologischen Fremdinformationen verunreinigt ist und das Material keine kontaminierenden Extrakte aufweist.

Ausnahmsweise testete ich auch andere Methoden zur infinitesimalen Verdünnung des Speichels, insbesondere die in beiden meinen Büchern beschriebene Korsakov-Methode. Es handelt sich um eine Notfallmethode, falls keine autopathische Flasche zur Verfügung steht. Bei der ersten Anwendung bewährte sich die niedrige, nach Korsakov hergestellte Potenz meist, bei fortgesetzter Behandlung jedoch nicht mehr. Die Korsakov-Potenzierung wird traditionell von Homöopathen kritisiert, viele behaupten, die Potenz bleibe bei 30C stehen, ungeachtet dessen, ob man zweihundert oder tausend Schritte verwendet. Die Behandlung einer chronischen Erkrankung dauert aber stets längere Zeit mit wiederholter Dosis des autopathischen Präparats in allen Potenzen – und hier versagt die Korsakov-Verdünnung in einem Gefäß beliebiger Form. Besonders zu Beginn meines Praktizierens von Autopathie kam es ein paar Mal vor, dass wir erfolgreich die autopathische Flasche benutzt hatten, der Hersteller aber plötzlich nicht in der Lage war, die benötigte Menge zu liefern. Es kam zu einem Mangel und deshalb empfahl ich vorübergehend die Rückkehr zur Korsakov-Potenz. Wenn ich mich richtig erinnere, beobachtete ich jedes Mal Komplikationen bei der Behandlung, einen Stillstand, es kam zu neuen Symptomen oder bereits geheilte traten wieder auf usw. Erst die erneute Verwendung der AF brachte den Fall wieder einen Schritt vorwärts. In einem der Fälle handelte es sich um die Behandlung von Ekzemen und Migränen, im anderen um die Behandlung juveniler Arthritis. Nachdem wir zur autopatischen Flasche zurückgekehrt waren, sind beide Fälle inzwischen seit einigen Jahren geheilt und beschwerdefrei.

Vor Kurzem hatte ich einen ähnlichen Fall, den ich vor Jahren in meinem Buch Speichel, der heilende Saft beschrieben habe. Der Klient kam 2004 zum ersten Mal zu mir. Hier ein Zitat aus dem Buch:

Ein 57-jähriger Mann mit Bluthochdruck bis zu 180/95 trotz entsprechender Medikamenteneinnahme. Die linke Herzkammer war vergrößert. Auch dagegen nahm er Medikamente. Manchmal verspürte er Herzrhythmusstörungen und hatte einen pfeifenden Atem. Sein Cholesterinwert war mit 6,3 erhöht. Sein Zustand verschlechterte sich zunehmend. Autopathisches Präparat 3 Liter (in autopathischer Flasche hergestellt). Die Kontrolle nach fünf Monaten ergab: Seine  Atembeschwerden waren gänzlich vergangen, die Herzrhythmusstörungen auch, sein Cholesterinwert war auf 5,5 gesunken und sein Arzt diagnostizierte, dass sein Herz im besserem Zustand sei. Sein Blutdruck  pendelte sich dauerhaft auf durchschnittliche 135/75 ein und lag damit praktisch in der Norm. Er konnte nicht recht glauben, dass alle diese positiven Veränderungen allein durch die Behandlung mit potenziertem Speichel gekommen sein sollten. Aber er fand keine andere Erklärung dafür. Schließlich traten alle Verbesserungen erst nach der Anwendung von AP ein. Ein weiterer Kontrolltermin wurde festgelegt.

Es folgten mehrere Jahre, in denen sein Zustand gut war. in der AF wiederholte er in dieser Zeit mehrfach die Potenz 240C aus 6 Litern, bei nur leichtem Anstieg des Blutdrucks, kurz auftretenden Herzrhythmusstörungen o.ä. Die Beschwerden klangen immer in kurzer Zeit ab und traten über lange Phasen gar nicht auf. Bei der Kontrolle im September 2007 war er beschwerdefrei, der Blutdruck betrug 133/83 und er war extrem resistent gegenüber Stresssituationen bei der Arbeit oder beim Wandern. Zur Beibehaltung der Kondition empfahl ich eine Wiederholung in regelmäßigen Abständen des AP aus sechs Liter. Und bestellte ihn in sechs Monaten zur Kontrolle. Zu der erschien er aber nicht.

Stattdessen rief er mich erst nach einem Jahr an, dass er seit einiger Zeit wieder unter ziemlich üblen Herzrhythmusstörungen leide. Er habe irgendwo gehört, man könne die Potenz aus dem Verschluss einer Mineralwasserflasche herstellen, durch den er das Wasser laufen ließ. Dies wiederholte er im vereinbarten Intervall und mit der abgesprochenen Wassermenge, jedoch ohne die autopathische Flasche. Bis die ursprüngliche, bereits vor Jahren überwundene Erkrankung wiederkehrte. Und die reagierte nicht auf seine selbst gebastelte autopathische „Potenz“ nicht. Ich schickte ihm eine autopathische Flasche und empfahl eine Verdünnung mit sechs Litern. Ich bestellte ihn nach drei Wochen zur Kontrolle, zu der er bereits völlig gesund erschien. Die Wirkung war innerhalb einer Woche eingetreten.

Die grundlegenden Erkenntnisse aus der autopathischen Behandlung sind, dass man fein unterschiedene Potenzen verwenden muss. Ein Unterschied von 100C kann manchmal von wesentlicher Bedeutung für den vollen Erfolg der Behandlung sein. Bei der Verwendung von Gefäßen, Flaschenverschlüssen o.ä. wissen wir absolut nicht, welche Potenz, wenn überhaupt, tatsächlich entsteht. Auf der anderen Seite können nach Korsakov hergestellte Potenzen bis 30C bei akuten Zuständen manchmal nützlich sein und den Zustand einstweilen verbessern. Ich bin mir aber fast sich, dass wenn der Patient anschließend nicht die autopathische Flasche verwendet, er nicht lange bei der Autopathie bleibt, weil er keine dauerhaften Ergebnisse erzielt. Sechs Jahre nach Entstehung der Autopathie kenne ich keinen einzigen Fall erfolgreicher, langjähriger Behandlung einer chronischen Erkrankung mit „selbst gebastelten“ Potenzen. Im Gegensatz dazu gibt es mit der autopathischen Flasche zahlreiche Beispiele.


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

kurz Weitere Kursea

Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

mapa poradců

Karte der Berater

Hier finden Sie einen Autopathie-Berater in Ihrer Nähe.

Berater finden