Morbus Bechterew

18.2.2014 | Martina Ponocna | grelot-1@seznam.cz

Beitrag von der VI. Autopathie-Konferenz, Februar 2014

Im September 2012 kommt eine 36-jährige Frau zu mir, weil sie langjährige Gesundheitsprobleme hat. Seit 22 Jahren leidet sie unter Morbus Bechterew, einer chronischen Gelenksentzündung hauptsächlich der Wirbelsäule. Gegenwärtig hat sie bereits Versteifungen im Bereich des Kreuzes, sie kann den Kopf nicht neigen, Schulter- und Halsmuskeln sind ständig angespannt, sodass sie nicht einmal auf der Seite schlafen kann, weil sie den Kopf nicht zur Schulter neigen kann. Sie nimmt oft Ibalgin 400 gegen die Schmerzen. Sie fährt regelmäßig zur Kur, danach spürt sie eine Erleichterung, die hält aber immer nur vorübergehend an.

Einen Monat, bevor sie mich aufsuchte, trat neu eine Schwellung an beiden Füssen unter den Zehen auf, sie steigt bereits bis zum Fußrist hoch, an einem Fuß sind auch die Zehen geschwollen. Der Arzt stellte lediglich eine weitere Äußerung von „Bechterew“ fest und verschrieb eine Rehabilitation, die die Schwellung aber nur verschlechterte. Die Schmerzmittel nimmt sie bereits täglich ein.

Morbus Bechterew wird oft von Irisentzündungen begleitet, unter denen die Frau bereits seit siebzehn Jahren leidet. Die Augenentzündung ist abwechselnd und tritt im Schnitt einmal alle zwei Jahre auf, in den letzten Jahren bereits einmal im Jahr; der Intervall, in dem sie die beginnende Entzündung spürt, wird immer kürzer. Zuhause hat sie stets Kortison-Augentropfen bereit, mit denen sie die Entzündung sofort unterdrückt. Früher musste sie bei einer „ausgebrochenen“ Entzündung alle drei Tage ins Krankenhaus. Um sich Kortisonspritzen unters Auge geben zu lassen. Deshalb hat sie immer Angst; besonders wenn es windig ist, spürt sie das Auge und manchmal zuckt es darin sogar. Außerdem klagt sie über Schlafprobleme. Sie kann erst nach Mitternacht ins Bett gehen, sonst wacht sie nachts auf, kann nicht mehr einschlafen und denkt über Vergangenes nach, das sich nicht mehr ändern lässt. Mittags ist sie dann müde und launisch. Ein weiteres Problem, das sie plagt, ist ein juckender Ausschlag am Rücken. Dieser trat zum ersten Mal vor siebzehn Jahren auf zusammen mit der Irisentzündung. Sie hat ihn so einmal im Jahr, meistens im Frühling, wenn sie schwitzt. Manchmal tritt er auf den Handinnenflächen und den Fingern auf, dann hat sie blutige Hautrisse zwischen den Fingern. Manchmal leidet sie unter Schuppen und hat Risse zwischen den Zehen.

Als Herstellungsmethode wählte ich trotz der Anzeichen von Hautpilz den abgekochten Atem aus der Nase, weil ich früher einmal selbst eine Iris- und Hüftgelenksentzündung gehabt hatte und der abgekochte Atem aus der Nase damals phantastisch funktioniert hatte.

Als Potenz wählte ich zu Beginn 1 Liter, und zwar während der gesamten sechs Wochen Detoxikation. Danach erhöhte ich langsam auf 2, 3, 41/2, 6, 8 und 10 Liter, jeweils zweimal pro Woche. Dann folgte einmal die Woche eine Potenz von 12 l und eine von 15 l. Jede Potenz wiederholten wir mehrmals. Schließlich erreichten wir einmalig 18 l. Nach diesen 18 Litern war die Frau sehr zufrieden. Zu dieser Zeit „kommunizierte“ sie wieder genügend mit ihrem Körper und vertraute ihm, deshalb einigten wir uns, dass sie ihn beobachten werde, wann sie ihn wieder mit einer weiteren Potenz unterstützen solle. Sie werde dann die letzten 18 Liter wiederholen.

Nach einiger Zeit meldete sie, sie habe die Potenz 18 l bereits ein paar Mal wiederholt, doch der Zeitabstand zwischen den 18 Litern werde kürzer. Ich empfahl ihr, einmalig auf 23 Liter zu erhöhen und dann wieder abzuwarten. Die Frau erklärte mir später, dass sie irgendwie bei der Herstellung der empfohlenen Menge nicht aufgepasst und 30 Liter statt der empfohlenen Menge durchgegossen habe. Seither ist sie aber zufrieden, alles ist wieder in Ordnung. Sie kommt nur noch zur Konsultation, wenn es nötig ist.

Die Veränderungen begannen bereits nach den Potenzen von 1 Liter, ihr psychischer Zustand kam wieder in Ordnung. Die Frau erklärt, sie fühle sich, als ob ihr ein Stein vom Herzen gefallen sei. Die Schwellungen an den Füssen sind deutlich zurückgegangen und sie ist nimmt eine größere Beweglichkeit der Wirbelsäule und des Auges wahr, die sie zuvor als steif wahrnahm. Die Schmerzmittel wurden praktisch ganz abgesetzt. Es trat eine ganze Reihe von reinigenden Reaktionen auf.

Bei rund drei Liter vermeldet sie eine geregeltere Menstruation und das Nachlassen der Krampfaderschmerzen am Bein. Diese Beschwerden hatte sie zuvor noch nicht einmal erwähnt.

Über eine große, besonders psychische Verbesserung berichtet sich bei sechs Liter.

Bei zehn Liter sind die Füße bereits nicht mehr geschwollen und der Rücken schmerzfrei. Die Schmerzmittel hat sie völlig abgesetzt und hat sie seither nicht mehr eingenommen.

Bei fünfzehn Liter hatte sie zum ersten Mal in ihrem Leben während drei Tagen 39,7° Fieber. Ansonsten hat sie keine nennenswerten Beschwerden. Bei der letzten Kontrolle war sie bei einer Potenz von 18 Liter.

Die Augenentzündung ist seit Beginn der autopathischen Behandlung nicht aufgetreten, nur ansatzweise als Umkehrsymptom. Heute nimmt sie keine Medikamente, sie lobt die Besserung ihres psychischen Zustands, ihres Schlafs und der Menstruation. Doch in erster Linie freut sie sich über die lockereren Muskeln in Rücken, Hals, Schultern und Kreuz, wo sie bereits Versteifungen hat. Sie kann problemlos auf der Seite schlafen.

Im oberen Bereich des Rückens hat sie nur noch einen geringfügigen, nicht juckenden Ausschlag.

Und leider kommt sie nicht mehr zu mir in die Massage, weil ihr angeblich nichts mehr weh tut. J

 


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