Mein Weg zur Autopathie und mit Autopathie

8.9.2018 | Julius Hůlek | julius.hulek@seznam.cz

Dieser Beitrag wurde auf der heurigen 10. Konferenz über Autopathie am 27. Jänner in Prag vorgetragen.

Mein Beitrag ist eine einfache Geschichte eines gewöhnlichen Autopathie-Anwenders und kein Musterbeispiel einer wundersamen Heilung von schweren und komplizierten Gesundheitsbeschwerden, über die hier normalerweise berichtet wird. Trotzdem betrachte ich den Eintritt der Autopathie in mein Leben als ein kleines, oder vielleicht doch als ein großes Wunder. Ich möchte hiermit nicht nur das hier anwesende Publikum ansprechen, sondern auch alle Personen erreichen, denen Autopathie empfohlen wird. Dabei möchte ich die Wirkung von Autopathie nicht nur auf der physischen, sondern auch auf der psychischen Ebene zusammenfassen.
Mein Weg zur Autopathie war nicht abrupt, ich begann nicht sofort mit dieser Methode. Ich war eigentlich immer gesund. Erst vor und vor allem nach meinem sechzigsten Geburtstag tauchten bei mir bestimmte Beschwerden auf. Ich hatte zwar bereits vorher Probleme mit meinen Beinen, aber erst zu Beginn des Sommers 2011 brach die Arthrose in meinem rechten Knie voll aus. Ich war verzweifelt, da ich während des Gehens einen intensiven Schmerz verspürte und konnte mich daher nur sehr langsam fortbewegen. Ich ging zu einem Orthopäden, bekam Medikamente – Diclofenac Duo 75 einmal pro Tag und die Situation besserte sich. Das Gehen fiel mir leichter, ich ging regelmäßiger und schneller, aber natürlich nicht mehr so schnell wie vorher. Mein Zustand stabilisierte sich und in den folgenden drei Jahren wurde es langsam etwas besser.
Am Ende des Jahres 2014 bekam ich Beschwerden mit meiner Achilles-Sehne. Zuerst hatte ich nur leichte Schmerzen, aber im Frühjahr 2015 wurde der Schmerz so intensiv, dass ich mich nur noch humpelnd fortbewegen konnte. Auf der rechten Seite hatte ich das Knie mit der Arthrose und auf der linken die wehende Achilles-Sehne…es war nicht lustig. In dieser Zeit kamen Unterschenkelgeschwüre dazu. Zuerst auf der rechten und im Sommer auch auf der linken Seite. Ich ging regelmäßig zum Arzt zur Kontrolle um den Verband zu wechseln. Der Sommer 2014 war sehr heiß, was die Situation noch verschlimmerte. Alles kulminierte Ende August 2015, als ich stolperte und mich dabei um 90° ruckartig drehte um meine Balance zu finden. Es gelang mir zwar und ich konnte einen Sturz vermeiden, aber die Schmerzen wurden danach intensiver. Ich konnte mich danach noch schwerer fortbewegen. Noch dazu bekam ich im linken Bein starke Krämpfe. So ging es ein paar Tage. Dann entschied ich mich am 1. September die Praxis von Jiří Čehovský anzurufen und um einen Termin anzufragen. Ich wollte allerdings die Zeit bis zu dem Termin nicht tatenlos verstreichen lassen und so probierte ich die einfache Korsakov-Methode, die ich gleich am nächsten Tag, am 2. September und fortan jeden Tag, bis auf zwei Male, angewendet hatte. Zwei Tage vor dem Termin fiel mir ein, dass ich in den letzten Tagen keine Schiene für die Unterstützung der Achilles-Sehne verwendet hatte und dass auch der Schmerz, der mich bereits seit 9 Monaten quälte, verschwunden war. Bis heute ist der Schmerz nicht zurückgekommen. Die Tatsache, dass bereits die einfache Autopathie-Form wie Korsakov so gut funktionierte, überzeugte mich von der Wirksamkeit der Autopathie.
An dieser Stelle muss ich allerdings um mindestens ein Jahr zurückgehen. Ich kannte Autopathie schon seit Herbst 2014. Ich besuchte sogar ein Autopathie-Seminar und eine Autopathie-Konferenz. Diese Methode sprach mich nicht nur philosophisch, spirituell und intuitiv an, sondern hatte für mich auch logisch einen Sinn. Wie Sie sich aber sicher vorstellen können, unternimmt man nichts, solange es einem nicht noch schlechter geht. Erst nachdem sich meine Beschwerden häuften, war ich gezwungen, Autopathie in Betracht zu ziehen.
Und wie ging es weiter? Im Herbst 2015 ging ich in 3-Monats-Abständen zu Konsultationen zu Herrn Čehovský. Ich begann mit dem Präparat aus nicht abgekochtem Atem verdünnt mit 3 Litern einmal pro Woche. Die Potenzierung wurde nach und nach um 1,5 bis 3 Liter erhöht und die Präparate auch. Bis Ende des letzten Jahres wendete ich dann Atem und gekochten Speichel an. Auf die dabei erreichte Potenzierung und ihre Veränderung werde ich später eingehen.
Nun aber das Wichtigste, worauf wahrscheinlich alle warten: Was änderte bzw. besserte sich während der letzten zwei Jahre? Als ich mit Autopathie im Herbst 2015 begonnen hatte, waren die Unterschenkelgeschwüre mein Hauptproblem. Die einzelnen Geschwüre heilten während der autopathischen Behandlung schnell aus und verschwanden nach und nach. Meine Besuche beim Arzt und das Wechseln der Verbände wurden zu Beginn des Jahres 2016 immer seltener und ab März 2016 nicht mehr notwendig. Nach einer Verletzung des rechten Beins im Sommer 2016 kehrte das Problem wieder, aber in schwächerer Form – es bildete sich nur ein kleines Geschwür, das nur wenig nässte und keiner ärztliche Behandlung bedürfte. Seit April 2017 sind meine Beine jedenfalls geschwürfrei. Auch mit dem Gehen, das ein weiteres ernstes Problem darstellte, ging es immer besser. Ich kann jetzt viel besser die Balance halten und gehe leichter und etwas schneller. Ich bin nun in der Lage, 2 bis 3 Stunden ohne Pause zu gehen und dabei mehrere Kilometer zurückzulegen. Das wird freilich nie wieder vollkommen problemlos sein, aber ich freue mich jetzt über jeden Auf- und Abstieg eines Hügels sowie über jeden Schritt auf einem steinigen Weg. Vor dem Beginn meiner autopathischen Behandlung musste ich ca. 1 Mal pro Tag Dicklofenac Duo 75 nehmen, um besser gehen zu können. Wenn ich es länger als 3-4 Tage nicht nahm, hatte ich große Schwierigkeiten zu gehen. Jetzt nehme ich gar keine Medikamente mehr und das ist das Allerwichtigste für mich. Außerdem verschwanden ein paar kleinere Beschwerden: die Hühneraugen sind weg, meine Fersen schmerzen nicht mehr und im Gegensatz zu früher bin ich nur noch selten verkühlt. Es kann sein, dass sich noch ein paar weitere „Kleinigkeiten“ besserten, aber momentan fallen mir keine mehr ein…
Während der 2,5 Jahre dauernden Autopathie-Anwendung zeigte sich, wie wichtig die Intuition ist. Sie wurde während meiner Autopathie-Behandlung von immer größerer Bedeutung. Ich merkte es zum ersten Mal letztes Jahr zwischen Juli und August, als ich mich ohne jeden ersichtlichen Grund entschied, von der 15-Liter-Potenzierung wieder auf 13 Liter zurück zu gehen (damit bestätige sich u. A. das Erkenntnis, dass die langfristige Anwendung dieser Potenzierung für Personen, die in einem fortgeschrittenen Alter sind – wie ich – geeignet und wirkungsvoll ist). Und es blieb nicht nur bei der Potenzierung. Ich begann auch die bisher konstant gebliebenen wöchentlichen Intervalle zwischen den einzelnen Anwendungen um einige wenige Tage zu verlängern bis ich Ende November ein Intervall von drei Wochen erreichte.
Meine Empfindungen während der autopathischen Selbstbehandlung brachten auch etliche Überraschungen, von denen manche angenehm und manche weniger angenehm waren.
Hin und wieder passiert es, dass sich ein, zwei Tage nach der Anwendung „gar nichts tut“. Ein anderes Mal geht es mir wiederrum gleich nach der morgendlichen Anwendung viel besser und am Nachmittag fühle ich mich schlechter, als am Tag zuvor. Mein Zustand normalisiert sich aber meistens innerhalb eines Tages. Manchmal fühle ich mich abends, nach einem Tag, an dem ich viel gearbeitet und gegangen bin, am besten und das Gehen fällt mir leicht. Überraschenderweise habe ich die meiste Energie eher am Ende eines Intervalls, also kurz vor der neuerlichen Autopathie-Anwendung.
Innerhalb des letzten Jahres stellte ich meine Ernährung um und verlor sicherlich 15 überschüssige Kilos. Ich denke, dass dies auch aufs Konto der Autopathie geht. Momentan, also seit Dezember 2017, wende ich abwechselnd die Präparate aus abgekochtem Speichel/Atem an und nach einer Woche Atem nicht gekocht in der Potenzierung von 13 Litern. Nach nicht einmal zweimonatiger Erfahrung kann ich sagen, dass vor allem das Präparat aus nicht abgekochtem Atem am wohltuendsten wirkt.
Nun komme ich zu den nicht weniger bedeutenden Aspekten meiner Erfahrung mit Autopathie und zwar zu ihrer Wirkung auf die Psyche. Mein großes Problem war immer das Gefühl von psychischem Unwohlsein. Ich wurde von Sorgen und Ängsten geplagt, was mich lähmte und meine Handlungsfähigkeit reduzierte. Es war zwar nie allzu dramatisch, aber ich fühlte mich gedanklich und emotional unausgeglichen und versuchte, mich davon zu lösen – leider nicht sehr erfolgreich. Nachdem ich mich im Jahr 2008 von Alkoholabhängigkeit befreite (ich trinke bereits seit 10 Jahren keinen Alkohol mehr), fühlte ich mich psychisch um einiges besser, allerdings musste ich meine Emotionen immer mit großer Mühe im Zaum halten. Es gelang mir zwar viel besser, aber der Kampf war mühsam. Dann trat Autopathie in mein Leben ein und jetzt kann ich sagen, dass ich seit dem letzten Jahr mit meinen Emotionen viel besser zurechtkomme als früher. Ich bin viel konsequenter geworden und verschiebe kaum noch Termine, ich habe mich besser im Griff und Entscheidungen fallen mir leichter. Meine Unentschlossenheit ist Geschichte. Sorgen und Probleme, die während der Erledigung meiner diversen Aufgaben und Pflichten auftauchen, nehme ich nicht mehr so ernst und dabei bin ich um einiges effizienter. Außerdem spüre ich viel stärker die Unterstützung einer Kraft, die nicht sichtbar ist, die wir nur fühlen und, vor allem, uns wünschen – die Intuition. Ich erlebe sogar bewusste Zustände einer gewissen energetischen und spirituellen Euphorie und Erkenntnis. Ich möchte hiermit betonen, dass ich die erwähnten qualitativen Veränderungen, die ich erlebe, nicht übertreibe, sie treten einfach auf und das ist das Wichtigste. Dabei möchte ich ausdrücklich bemerken, dass ich noch nicht Autopathie aus Prana oder andere Methoden probiert habe.
Autopathie trug auch dazu bei, dass ich die Welt positiver sehe. Ich nehme die Umgebung, die Menschen und die Atmosphäre in schärferen Konturen und farbenreicher wahr. Negative Gefühle und zornige Äußerungen kommen bei mir viel weniger oft vor, umso öfter und intensiver verspüre ich aber Momente des Glücks.
In diesem Zusammenhang möchte ich hiermit einige Gedanken des Gründers von Transsurfing, Vadim Zeland, zitieren. Insgesamt 11 seiner Bücher sind auf Tschechisch unter dem einheitlichen Namen „Die Beeinflussung der Realität“ erschienen. Im September letzten Jahres kam sein weiteres Buch mit dem Titel „Wie entflieht man dem System“ auf den Markt. Ich zitiere also aus dem 8. Buch der Reihe „Die Beeinflussung der Realität“. Im 26. Kapitel, genannt „Erfolgswelle“, schreibt er: „Manchmal werden Sie von einer Begeisterung getragen. Sie fühlen sich, als ob Sie Flügel hätten. Wie kann man dieses feierliche Gefühl in sich dauerhaft aufbewahren? Sie müssen es in Ihre Erinnerung einfügen, damit Sie auf das kleine, festliche Feuer in sich immer zurückgreifen und es hegen können. Dann werden Sie nach und nach merken, wie sich das Leben zum Besseren wendet, weil Sie überall nur gute Zeichen sehen und sich an jeder einzelnen, auch nur ganz kleinen, Freude erfreuen werden. Sie müssen immer daran denken, dass Sie Transsurfing anwenden, Ihren Traum bewusst erfüllen und Ihr Schicksal dabei lenken. Das bringt Ihnen Sicherheit, Freude und Beruhigung – das festliche Gefühl bleibt dauerhaft bei Ihnen. Wenn dieses Gefühl zur Normalität wird, bleiben Sie dann ständig auf dem Gipfel der Erfolgswelle.“
Versuchen wir in dem zitierten Text das Wort Transsurfing durch „Autopathie“ zu ersetzten. Ich denke, dass es gut hinein passt…
Die Botschaft, dass Autopathie eine überraschend einfache und wirksame Universalhilfe bietet und dass sie sowohl auf der materiellen, als auch auf der psychologischen und spirituellen Ebene eine Stärkung ist, versuche ich den Menschen um mich herum zu vermitteln. Nicht selten werde ich mit befremdlichen oder ungläubigen Reaktionen konfrontiert. Hin und wieder gelingt es mir aber, Menschen für diese Methode zu gewinnen. Auch das gehört zu meinen Erfahrungen, die ich soeben mit Ihnen geteilt habe und die ich weiter, auch in der Öffentlichkeit, verbreiten möchte. Für meine weitere Wirkung ist es von großer Bedeutung.
Ich danke Ihnen daher für Ihr Verständnis und Ihre Aufmerksamkeit.


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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