Heilung in der Familie

7.4.2015 | Alena Macuchova | amacuch@centrum.cz

Beitrag von der Autopathie-Konferenz 2015, Januar 2015, Hotel Pyramida, Prag

Die Autopathie wende ich als Heilmethode aktiv bei Familie und Angehörigen seit knapp einem Jahr an. Obwohl ich glaube, dass eine Krankheit ein Indikator dafür ist, dass wir innehalten und etwas verändern sollen, den Lebensstil, die Ernährung und vieles weitere, so hat sie einige von uns doch an einen Ort geführt, wo wir nichts mehr sehen oder hören. Die Autopathie nehme ich als Leitfaden zum Starten und Stärken der eigenen Veränderung wahr – und somit zur Genesung. Ich möchte nun mit Ihnen zwei Fälle teilen, die immer noch Autopathie praktizieren.

Der erste Fall betrifft eine Frau von 72 Jahren. Vor drei Jahren fingen die regelmäßig jeden zweiten Tag auftretenden Einschlafstörungen an. Außerdem Appetitlosigkeit, tägliche Kopfschmerzen, schwankender Blutdruck. Es kam sogar so weit, dass sie an einem Tag nicht mehr leben wollte und am nächsten Tag hyperaktiv war. Sie hat langanhaltende Angstgefühle um ihre Liebsten. Als Medikament nimmt sie eine halbe Tablette Prestaria für den Blutdruck ein. Vor einem Jahr machte sie eine Anti-Parasitenkur, die Symptome wurden jedoch nicht schwächer.

Gleich nachdem ich das Buch Gesund mit Autopathie gelesen hatte, kaufte ich eine autopathische Flasche und erklärte ihr nach den aufgeführten Methoden, was sie tun muss. Sie begann mit der Anwendung von abgekochtem Speichel und Atem (zusammen), 2x 1,5l pro Woche.

Innerhalb einer Woche hörten ihre Kopfschmerzen auf.

Dritte und vierte Woche: 1x pro Woche – abgekochter Speichel und Atem,1,5l.

Zweiter Monat: 1x pro Woche abgekochter Speichel und Atem, 3l. Alte Schmerzen meldeten sich – Gelenke, Schulter.

Dritter Monat: 1x pro Woche abgekochter Speichel und Atem, 3l.

Das Einschlafen besserte sich, die Stimmungsschwankungen halten in milderer Form an, in regelmäßigem Wechsel.

Neue Flasche.

Vierter Monat: 1x pro Woche abwechselnd abgekochter Atem 3l und abgekochter Speichel 3l.

Der nächste Monat: 1x pro Woche Atem und Speichel 6l.

Sie hat das Gefühl, es sei zu viel, wir reduzieren auf 4l und wechseln abgekochten Speichel und Atem ab.

Sie spürt allmählich an ihren lethargischen Tagen (bei immer noch anhaltenden Stimmungsschwankungen) vormittags mehr Energie, nachmittags dagegen hat sie schwere Beine und möchte schlafen, schläft vor dem Fernseher ein.

Vor der Autopathie wollte sie jeden zweiten Tag mit niemandem reden und nicht rausgehen. Heute hat sie die Kraft raus in den Garten zu gehen und alltägliche Arbeiten zu verrichten; sie hat fünf Kilo zugenommen.

 

Eine weitere, nahestehende Frau in meinem Leben – 61 Jahre

Krankengeschichte:

Seit 1980 Behandlung von Schnupfen – chronischer Schnupfen.

1980 – Verlust des Geruchssinns.

1988 – Allergie– geschwollene Augenlider oben und unten.

1994 – Behandlung auf der Lungenabteilung, Probleme mit den Bronchien, Husten; Diagnose: Asthma.

Hört auf, Vollzeit zu arbeiten – Teilinvalidenrente.

Im Jahr 2002 erste Operation der Nasenpolypen.

2006 – weitere Polypenoperation und Reinigung der Stirnnebenhöhlen, Korrektur der Nasenscheidewand.

In der Familie fühlt sie sich als fünftes Rad am Wagen.

Während der ganzen Zeit medikamentös behandelt, Cortison, nimmt Hormon für die Schilddrüse.

Sie ist im Januar 2015 zur dritten Polypenoperation angemeldet, doch die Ärztin sagt, sie sollte früher gehen, weil sie die Polypen beim Atmen behindern und bereits so groß sind, dass sie aus der Nase kommen.

Mit der Autopathie beginnt sie zum Zeitpunkt, wo sie keine Energie mehr hat, um atmen zu können, nimmt sie täglich oral Ventolin. Ihre Körpertemperatur ist langfristig erhöht.

15.6.2014: Beginn der Autopathie, abgekochter Speichel und Atem zusammen, 1,5l abends.

Gleich am nächsten Morgen eine starke Reaktion – sie bekam starken gelben Schnupfen und aus den Augenwinkeln floss Eiter. Sie setzte eine ganze Woche lang täglich die Behandlung fort, abgekochter Speichel und Atem aus 1,5l. Die ganze Woche über heftige Reaktionen wie am ersten Tag. Gleich am ersten Tag konnte sie besser durch die Nase atmen.

Nach einer Woche Kontrolle bei der HNO-Spezialistin, die feststellte, dass die Polypen, welche das rechte Nasenloch verstopften, zum größten Teil verschwunden sind. Sie fügte zudem an, dass eine Operation nicht nötig sei, falls es so weitergehen würde.

In den nächsten Wochen weiter mit 1,5l abgekochtem Speichel und Atem, jeden zweiten Tag.

Nach einem Monat fing sie an, gemähtes Gras zu riechen und hatte einen viel besseren Geschmackssinn.

Im zweiten Monat: 2x pro Woche 1,5l abgekochter Speichel und Atem.

Im dritten Monat: Familienurlaub in Italien, erhöhte Temperatur, Husten, Fieberbläschen um die Nase und über der Oberlippe. Schlechterer Geruchssinn, Schnupfen, Gefühl von schwerfälligem Atmen, Kopfschmerzen.

Im dritten Monat: 1x pro Woche 2l abgekochter Atem und Speichel.

Neue Flasche. Abwechselnd 1x pro Woche 2l abgekochter Atem und a 1x pro Woche 2l abgekochter Speichel.

Kontrolle bei der Ärztin: Die Operation im Januar 2015 ist nicht nötig. Sie fühlt sich voller Energie.


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

kurz Weitere Kursea

Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

mapa poradců

Karte der Berater

Hier finden Sie einen Autopathie-Berater in Ihrer Nähe.

Berater finden