Behandlung von Diabetes bei einem Kind

20.11.2011 | Ing. Jana Kosova | jana.kosova@volny.cz

Guten Tag liebe Freunde

Ich habe lange überlegt, welchen Fall ich hier heute präsentieren werde. Ich habe Erfahrung mit der Behandlung von meist leichteren gesundheitlichen Problemen wie häufige Angina, PMS, Hautallergien, schmerzende Venen usw. Ähnliche Erfahrungen dürften Sie aber bereits selbst gemacht haben. Einige Fälle entwickeln sich fast „wie ein Wunder“, genau nach Lehrbuch, andere sind leider langwierig und kompliziert. Ich glaube, das hängt mit der karmischen Belastung des Klienten ab, seinem, sagen wir „philosophischen Blick auf die Welt“ und seiner damit zusammenhängenden Vorstellung über die „Besserung des Gesundheitszustands“. Einige brauchen einfach Tabletten, jemand braucht sogar seine Krankheit. Gute Ergebnisse sehe ich besonders bei der Behandlung von Kindern.

Worüber will ich also sprechen? Über die Behandlung von Diabetes. Mit Diabetes mellitus Typ II ist die Arbeit etwas einfacher– es geht nicht um einen irreversiblen physischen Zustand. Ich hbe eine unglaubliche Veränderung bei Diabetes Typ II erlebt – vom Zustand mit Insulinspritzen 5x am Tag zum glykämisch völlig normalisierten Zustand.
Schlimmer ist es bei der Behandlung von Diabetes mellitus Typ I, wo es im Körper des Patienten zu irreversiblen Schäden kommt – zu autoimmunen Schädigungen der Bauchspeicheldrüsenzellen (der sog. Betazellen), die Insulin produzieren.
Trotz dieses Wissens wurde ein zweijähriger Junge mein Klient – nennen wir ihn Franz (Fanousek). Seine Mutter kam zu mir in der Hoffnung auf Hilfe in ihrer schwierigen Lage. Sie war sehr vernünftig in dem Sinn, dass sie keine neue Bauchspeicheldrüse für Franz erwartete, sondern sich von mir meine vorläufige Vorstellung der möglichen Hilfe erklären liess:
– Minimierung der Anfälligkeit für Krankheiten (die den Verlauf von Diabetes stark verschlechtert und kompliziert)
– Verlangsamung (im Idealfall Anhalten) des Absterbens weiterer Betazellen
– Vitalisierung des Jungen– diese war in diesem Fall aber gar nicht nötig, wie sich gezeigt hat, ist Franz sehr vital und fröhlich.

Fakten:
Junge, 3 Jahre – geboren im September 2007
Diagnose: Diabetes mellitus Typ I

  • Diabetes diagnostiziert an 6.1.2010
  • Weitere Informationen zu Ges.zustand und Gesamtbild des Jungen:
  • Diabetes äußerte sich sichtbar nach schwerer Virusinfektion mit Ausschlag (im Gesicht, an Händen und Füßen – vielleicht 5. Kinderkrankheit?), die etwa 10 Tage dauerte. Der Junge vertrug sie schlecht und wollte danach nicht laufen (wollte getragen werden – taten seine Gelenke weh?) – die Diabetes äußerte sich durch großen Durst und häufiges Wasserlassen (Glykämie: 36)
  • mit 6 Monaten 6. Kinderkrankheit (Ausschlag auf dem Rumpf)
  • mit 8 Monaten Windpocken
  • mehrere Viruserkrankungen
  • 1x Laryngitis
  • schläft gut
  • ist fröhlich und optimistisch
  • ist aufgeweckt, aber nicht wild
  • ist anpassungsfähig, bei der Diät sehr diszipliniert, entgegenkommend bei der Blutabnahme zur Bestimmung der Glykämie und beim Spritzen des Insulins
  • Zitat Mutter: „Er ist ein Sonnenschein.“
  • ist manchmal wütend, aber nicht extrem
  • will alles alleine machen (hysterisch, wenn jemand etwas „an seiner Stelle“ tun will)
  • mag Rituale
  • ist schlank, hat aber schlaffere Bauchmuskeln – muss zur Reha und turnen
  • übrige Blutwerte sind in Ordnung
  • zu Beginn der allopathischen Therapie spritzten sie meist 3x täglich      – morgens und abends schnell und kurz wirksames Insulin, manchmal nachmittags, manchmal vor dem Mittagessen; zum Zeitpunkt unseres ersten Gesprächs spritzten sie mindestens 2x täglich
  • autopathische Behandlung ab 7.4.2010 – 3 Liter 1x pro Woche aus Speichel
  • nach einer Woche Fieber – die Ärztin „fand nichts“, am nächsten Tag kein Fieber mehr
  • nach 14 Tagen ab 1. Anwendung deutlich höhere Glykämie
  • leichte Erhöhung der Insulindosis
  • Kontrolle am 19.5.2010 – Einschätzung: Junge machte homöopathische      Verschlechterung durch – Empfehlung abgekochtes AP, haben aber ein      technisches, bzw. Ein zeitliches Problem – bewahren morgendlichen Speichel in Alkohol auf und verabreichen das AP etwas später – immer noch aus 3 Litern 1x Woche, sollen auch Säuregrad messen
  • AP aus Alkohol 4 durchgeführt mit schrittweise Erhöhung der Potenz von 1 auf 3 Liter, dann AP ohne Alkohol
  • pH-Wert = 6,3
  • Ende Mai bessere Glykämie
  • Hatten Magendarmgrippe – er hatte nur kurz Durchfall ohne Fieber      (verglichen mit den anderen ein sehr milder Verlauf) – nach dem Infekt      aber schlechtere Glykämie
  • 2. Kontrolle am 28.6.2010 – Empfehlung: Letzte Anwendung aus 1. Flasche mit 4,5 Liter (Erhöhung der Potenz aufgrund der häufigen Schwankungen der Glykämie), erhielten 2. AF „für den Notfall“, Empfehlung: Soda morgens auf nüchternen Magen (pH nach zwei Wochen messen)
  • Während der Ferien stellten sie gar kein AP her – „es war nicht möglich      und auch nicht zwingend akut nötig“
  • In den Ferien war er gesund – Zucker im Rahmen mit gelegentlichen      Ausschlägen nach oben und unten
  • pH-Wert beserte sich
  • 3. Kontrolle am 7.9.2010 – Empfehlung: morgens nüchtern Wasser mit      Zitronensaft und abgekochtes AP (2. AF):

8.9. –  1,5 l
9.9. – 3 l
10.9. – 4,5 l
13.9. – 6 l
dann im Intervall von 14 Tagen (mindestens 2x noch abkochen)

  • Seit Abkochen absolut ohne Nachmittagsinsulin!!!
  • 8.10. frühmorgens mittelschwere Hypoglykämie – Krankenhaus – erbrach – Glukose-Infusion bis zum nächsten Tag – brachte Glykämie durcheinander
  • Danach Stabilisierung des Zuckers, benötigen abends gar kein langames      Insulin mehr
  • 4. Kontrolle am 20.10.2010 – Empfehlung 7l (zur Milderung der Reaktion – die Mutter hat Angst vor einem weiteren nächtlichen Vorfall) alle 14 Tage
  • ab 14.12. 3. AF – immer noch 7l alle 14 Tage
  • 17.12. Kontrolle in der Diabetologie – völliges Absetzen des abendlichen Insulins (kurz und schnell wirkend)
  • Nur ausnahmsweise (bei höheren Glykämiewerten) spritzen sie nachmittag      oder vor dem Mittag- oder Abendessen
  • Normalerweise spritzen sie nur einmal täglich (morgens)
  • 5. Kontrolle am 25.1.2011 – Empfehlung 9 l 1x im Monat, ab April „Pause“(Mutter      möchte das gerne ausprobieren)
  • Erhalten AF „in den Schrank“ als Reserve

 

Resultat:
Gegenwärtig benötigt der Junge für die Nacht kein langsames Insulin, meistens abends auch kein schnelles, d.h. er bekommt Insulin meist nur 1x täglich!
Die Ausschläge der Glykämie nach oben verträgt der Junge sehr gut, er leidet nicht. Die Mutter sagt zwar, dies sei zweischneidig – sie müsse ihn mehr überwachen, weil sie die Probleme nun weniger gut an ihm erkennt, aber sie ist sich gleichzeitig bewusst, dass der Komfort und die Gefühle von Franz wichtiger sind.
Und in letzter Linie – der Junge wird nicht krank.

Dies ist die ganze, detaillierte Aufzeichnug dieses Falles. Ich beantworte gerne Ihre allfälligen Fragen.

 


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