Heilung bei Familie und Freunden, Krebs

24.2.2015 | Josef Jermar | josef.jermar@seznam.cz

Erfahrungen mit der Heilung durch Autopathie begann ich nach meiner Erkrankung an rheumatoider Arthritis im Jahr 2008 zu sammeln. Aufgrund von Schmerzen in wohl allen Gelenken ging ich nur am Krückstock, ich hatte beispielsweise nur schon Mühe mich zu kämmen. Mein Hobby war die Musik, ich spielte selbst aktiv ein Instrument. Die steifen Gelenke hinderten mich sogar an der Musik. Ich wurde in mehreren Krankenhäusern hospitalisiert, von Liberec über Turnov bis hin zum Rheumatologischen Institut in Prag. Die Besserung war aber stets von kurzer Dauer, mein psychischer Zustand verschlechterte sich zusehends. Deshalb probierte ich die Physiotherapie bei Frau Helena Kovarova. Sie empfahl mir unter anderem, die autopathische Flasche auszuprobieren. So habe ich von der Existenz der Autopathie erfahren. Da ich in meiner Behandlung unabhängig sein wollte, kaufte ich mir die Bücher von Herrn Jiri Cehovsky. Nachdem ich sie gelesen hatte, meldete ich mich zu den Kursen Autopathie I-III an, später auch zum Kurs für Fortgeschrittene. Seit 2011 habe ich keine einzige Konferenz ausgelassen. Gerne stelle ich Ihnen einige meiner Erfahrungen vor.

Zuerst zu meiner Arthritis. Die Ärzte behandelten mich mit Kortikoiden, Analgetika, Antidepressiva. Nichtsdestotrotz besserte sich mein Zustand nur langsam und für kurze Zeit. Kurz vor Weihnachten 2011 hatte ich eine Arhythmie, ein Vorhofflimmern. Dies wurde mit einer Elektrokardioversion behandelt. Ich erhielt weitere Medikamente für die Arhythmie, Bluthochdruck und noch mehr Antidepressiva. Hinzu kam noch die Therapie im Schmerzambulatorium. Meine Endzündungsmarker – CRP – erreichten Werte von 205 und mehr. Frau Helena Kovarova empfahl mir die Autopathie, Speichel verdünnt mit 1,5l Wasser 1x täglich. Ich erhöhte die Autopathie aus Speichel schrittweise auf 3l und 4,5l. Ich wollte mir selbst helfen. Nach Absolvieren der Kurse erhöhte ich die Potenz allmählich auf 2x pro Woche 6l, inzwischen aus abgekochtem Speichel, und erhöhte die Verdünnung, inzwischen aus abgekochtem Atem, bis auf einmal pro Woche 18l. Nach einem Jahr autopathischer Behandlung konnte ich die Krücken beiseitelegen, nahm aber immer noch Cortison. Ich nahm an Gewicht zu, was ich auf Bewegungsmangel und das Cortison zurückführte. Ich fühlte mich beim Gehen noch unsicher und verwendete den Stock. Es verging ein weiteres Jahr der Behandlung. Vor Weihnachten 2014 war ich zur Kontrolle beim Rheumatologen. Die Blutwerte fielen sehr gut aus – alle negativ. Heute verwende ich den Stock nur bei längeren Spaziergängen zur Sicherheit. Die Autopathie nehme ich nur bei akuten Knieschmerzen nach einem Unfall ein – abgekochter Atem verdünnt mit 5l, intuitiv. Es genügt einmal, und die Schmerzen sind weg.

2012 hatte meine Frau eine Entzündung der Karpaltunnel an beiden Händen. Die Ärzte empfahlen eine Operation, die wir aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir nutzten die autopathische Behandlung mit abgekochtem Atem verdünnt zuerst mit 2x wöchentlich 3l und erhöhten allmählich auf 1x wöchentlich 15l. Im Herbst desselben Jahres verlangte meine Frau eine weitere Kontrolluntersuchung. Der Arzt fragte sie, ob sie bereits operiert worden sei. Alle Werte waren negativ.

Unsere achtjährige Enkelin war stark hyperaktiv und litt an einem atopischen Ekzem. Wir behandelten sie mit abgekochtem Atem, verdünnt mit 6l Wasser, einmal pro Woche. Nach einem Monat 12l alle zwei Wochen. Nach vier Verabreichungen normalisierte sich alles. Nun verwenden wir Prana 1 zur Besserung der Psyche und bei einer allfälligen Erkältung oder bei Anzeichen des atopischen Ekzems. Wir beginnen mit einer Verdünnung von 1,5l, die jeweils nach vier Tagen schrittweise bis zum Abklingen um 1,5l erhöht wird.

Unser dreijähriger Enkel litt nach einer Erkältung häufig an Fieber. Zur Heilung genügte ein Vierteljahr abgekochter Atem in der Verdünnung von 3l bis 12l. Nun reicht bei Schnupfen oder Husten einmalig verabreichter, abgekochter Atem, verdünnt mit 10l, und er hat Ruhe.

Die Freundin einer Verwandten hatte mit 35 schlimme familiäre Probleme. Sie ließ sich scheiden, ihr Mann versuchte sie zu entführen, ihre Großmutter starb und kurz darauf auch ihre Mutter. Deswegen war sie psychisch am Ende. Wir behandelten sie mit abgekochtem Atem schrittweise verdünnt von 1,5l bis 10l. Nach drei Monaten normalisierte sich ihr Zustand wieder.

Der Fall meines guten Freundes von 61 Jahren. Mitte 2012 wurde bei ihm ein Karzinom auf dem rechten Leberlappen entdeckt. Ein Tumor in der Größe von 60 x 40mm und zwei kleinere in der Größe von 1,5 x 20mm. Er befand sich in der Pflege des IKEM (Institut für klinische und experimentelle Medizin) des Krankenhauses Na Homolce und wurde palliativ behandelt. Im Januar 2013 lautete seine Prognose noch 3 – 4 Monate. In jungen Jahren hatte er Gelbsucht, deshalb konnte die Leber nicht transplantiert werden. Zu dem Zeitpunkt leidet er an Schuppenflechte, ist müde, seine Fußsohlen schmerzen, er liegt meistens nur herum. Vor vier Jahren unterzog er sich einer Krampfaderoperation an den Beinen. Er ist zu 100% in Invalidenrente. Er kommt mir resigniert und gleichgültig vor, er glaubt nicht wirklich an die Autopathie. Er ist auch bei einem Heiler in Behandlung. Ich gab ihm die Adresse der Homepage www.autopatie.cz und wartete ab. Er wusste von der Autopathie, konnte sich jedoch nicht aufraffen. Ich ging die Sache also über seine Ehefrau an.
Im Januar 2013 verabredeten wir ein erstes Treffen. Er erhielt eine autopathische Flasche mit der Empfehlung von abgekochtem Atem in der Verdünnung 4,5 l einmal täglich während 3 Tagen. Dazu 5x täglich ein Glas Wasser mit einem halben Teelöffel essbares Soda trinken. Die verschriebenen Medikamente weiter einnehmen! Nach Vorschrift. Er begann erst Ende Februar! Nach den ersten Flaschen hatte er ein Jucken bis zu einem Kribbeln in den Handflächen, was jedoch nach einem Tag vorbei war. Schrittweise schwollen beide Beine an und schwollen allmählich auch wieder ab. Er trank wenig, konnte aber besser laufen, er begann, langsam an die Autopathie zu glauben. Wir änderten Art und Vorgehensweise auf morgens abgekochter Speichel, verdünnt mit 1,5l und abends abgekochter Atem, ebenfalls 1,5l. Weitermachen mit essbarem Soda.
Im März fing er an sich besser zu fühlen, auch wenn er behauptete, er spüre nicht viel. Er ging jedoch bereits mit dem Hund Gassi, die Schuppenflechte war am Abklingen. Ich empfahl täglich morgens abgekochten Speichel 1,5l, mittags und abends abgekochten Atem 1,5l.
Im April eine kleine Besserung, er bekam Durchfall. Er setzte also das essbare Soda ab. Neue Empfehlung: Morgens abgekochter Speichel verdünnt mit 3l, mittags und abends abgekochter Atem 3l. Soda 2x täglich einen halben Teelöffel in einem Glas Wasser gelöst. Ende April konnte er bereits nur an einer Krücke gehen, er begann, im Garten im Frühbeet zu arbeiten, setzte das Saatgut, sein Bein schmerzte. Bereitete sich auf das Einpflanzen der Kartoffeln vor. Im Mai war er zur Kontrolle im Krankenhaus, zur Blutentnahme. Der Befund war negativ, nur etwas weniger Blutplättchen. Es wurde ein „Lateral Shadowing“ der Leber durchgeführt. Die Tumore waren nicht gewachsen. Wir wechselten die Flasche. Er arbeitet im Haushalt, hat die Wohnung neu gestrichen. Von der Schuppenflechte ist nur eine leichte Rötung der Haut geblieben. Er geht bereits allein zur Kontrolle beim Hausarzt, führt den Hund aus, hütet die Urenkelin, wegen der ihn manchmal „fast der Schlag trifft“.
Ende Mai trat die Schuppenflechte wieder noch schlimmer als zu Beginn der Behandlung auf. Er war im Krankenhaus zur Kontrolle. Der Tumor ist um 8mm geschrumpft. Das Hering’sche Gesetz tritt auf – von innen nach außen. Empfehlung: Verdünnung 4l, 3x täglich.
Im Juli änderten wir die Anwendung auf abgekochten Speichel verdünnt mit 6l morgens und abgekochten Atem verdünnt mit 6l abends. Ende August, Anfang September ging er bereits in den Wald Pilze sammeln. Im September wechselte er die Flasche aus. Die nächste Kontrolle fand im Dezember 2013 statt: Er nimmt an Gewicht zu, das Essen schmeckt ihm, er nimmt immer noch Medikamente gegen Bluthochdruck (Messung: 100/60). Gegen die Tumore erhält er palliative Medikamente. Die Verdünnung ist unverändert. Er tauschte die Flasche aus. Im Januar 2014 Wechsel zu abgekochtem Speichel und Atem verdünnt mit 12l. Bei der Untersuchung im Krankenhaus im März wurde eine kleine Menge Flüssigkeit in der Bauchhöhle entdeckt. Er bekam zusätzlich entwässernde Medikamente. April 2014: Wir änderten das Intervall auf alle zwei Tage. Erneute Verschlechterung der Schuppenflechte. Wahrscheinlich eine Reaktion auf die veränderte Verabreichungsform der Autopathie.
Im Juni wieder neue Flasche. Autopathie unverändert.
8.7.2014: Die Schuppenflechte ist völlig verschwunden. Das ursprüngliche Karzinom auf dem rechten Leberlappen ist von 60×40mm auf 20×15mm geschrumpft, einige kleine sind noch vorhanden. Alles klar abgegrenzt. Erlitt eine Nierenkolik, wegen der er im Kreiskrankenhaus hospitalisiert wurde. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus empfahl ich ihm Speichel und Atem nicht abgekocht, verdünnt mit 18l Wasser, zweimal pro Woche. Zur Unterstützung der Leber schlug ich ihm eine Kräutermischung vor aus Goldrute, Labkraut, Goldnessel im Verhältnis 1:1:1, für eine Tasse des Tees einen Teelöffel der Mischung mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.
Bei der Kontrolle im August fühlte er sich viel besser. Neue Verdünnung Speichel mit Atem ohne Abkochen, verdünnt mit 20l bis zum Austausch der Flasche.
Ende September wechselte er die Flasche aus, erneut tauchte eine leichte Schuppenflechte auf. Ich nehme an, das liegt daran, dass bei schwereren Fällen die Flasche häufiger gewechselt werden sollte. Weiter mit der Verdünnung 20l.
Kontrolle Mitte Oktober. Nach der ersten Anwendung der neuen Flasche war ihm schlecht, bei der weiteren Anwendung trat dies nicht mehr auf. Kontrolle Ende November. Er war zur Blutentnahme und wartet auf die Ergebnisse. Die Verdünnung erhöhten wir auf 1x pro Woche 25l.
Kontrolle Anfang Dezember. Er hat die Ergebnisse der Blutentnahme erhalten. Die Krebsmarker haben sich stark erhöht bis auf des Hundertfache des Normalen. Was für ein Entsetzen! Es wird eine neue Kontrollblutentnahme durchgeführt.
Mitte Dezember die neuen Ergebnisse – zum Glück waren seine Marker gegenüber der Norm nur leicht erhöht. Wir tauschten die Flasche aus und kehrten wieder zu 2x pro Woche Speichel und Atem zusammen in der Verdünnung 20l zurück.
Kontrolle Ende Januar 2015. Er fühlt sich besser, manchmal hat er bei Wetterumschwüngen Stimmungsschwankungen und auch Schmerzen in den Beinen. Wer von uns kann mit 63 Jahren nicht auch dank seiner Gelenke das Wetter vorhersagen! Sollte der Krankheitszustand stagnieren, werden wir die autopathische Methode ändern, zuerst wahrscheinlich auf verdünnten Stuhl, später dann auf Prana. Die Heilung ist noch nicht abgeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diesen Beitrag, ebenso wie alle anderen Beiträge (insgesamt 17), die an der Autopathie-Konferenz 2015 vorgetragen wurden, finden Sie auf der Audio-CD in tschechischer Sprache.


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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