Heilung eines Ekzems

18.3.2014 | PhDr. Katerina Javorska | katerina.javorska@gmail.com

Beitrag von der VI. Autopathie-Konferenz, Februar 2014

Meine Probe-„Patientin“ war eine Verwandte. Plötzlich bildete sich auf ihren Händen ein Ekzem, das nicht nur aus ästhetischer Sicht unangenehm war, sondern sich auch in Jucken uns Schmerzen äußerte. Die Schmerzen waren ziemlich stark, sie musste anfangs Schlaf- und Schmerztabletten nehmen, weil die Schmerzen hauptsächlich nachts auftraten. Nachdem ich ihr von meinem Autopathie-Kurs erzählt hatte, beschloss sie sofort zu einer Behandlung mit dieser Methode.

Ich führte also zuerst ein Erstgespräch mit ihr und versuchte redlich auszuwerten, was zuvor vorgefallen war. Die Patientin war von Ostrava nach Bratislava umgezogen und danach begannen die Probleme. Ihre Immunität war plötzlich geschwächt, sie hatte wiederholt Grippe, Angina, ein- bis zweimal pro Winter. Bei einer Angina bekam sie starke Antibiotika, sie mochte starke Medikamente nie, hatte das Gefühl, ihr sei danach schlecht, nach Ende der Antibiotika nahm sie Probiotika ein. Im Folgenden traten weitere Beschwerden auf, sie war beim Arzt und ihr wurde gesagt, dass eine Niere nicht funktioniere. Es traten Verdauungsbeschwerden, Erbrechen, Durchfall auf ohne ersichtliche Ursache. Es zeigten sich verschiedene weitere Symptome, urplötzlich wurde ihr schwindelig. Da sie einer sehr zeit- und arbeitsintensiven Arbeit in einer ausländischen Firma nachging, musste sie ihre Arbeit oft sonntags, an Feiertagen und nachts zuhause zu Ende bringen. Immer, wenn sie so belastet war, hatte sie Schwindelanfälle. Ihr Organismus reagierte auch sehr empfindlich auf Hitze – auch da hatte sie manchmal Schwindelgefühle. Sie begann, jeden Tag Trainingsübungen zu machen, was ihr ziemlich half, auch wenn sie dafür viel Zeit aufwenden musste. Wenn sie einmal nicht trainierte, überkam sie wieder der Schwindel.

Die ganze Situation erreichte ihren Höhepunkt nach drei Jahren. Ende Januar erschienen auf ihren Unterarmen plötzlich juckende Pickelchen. Der Ausschlag schmerzte zudem, dazu kam noch eine schmerzende Haut. Zuletzt trat das Ekzem auch an den Füssen auf. Danach beruhigte sich der Zustand wieder, sie hatte nur noch Pickelchen am kleinen Finger der linken Hand. Obwohl die Pickel nicht mehr juckten, war eine Berührung sehr schmerzhaft.

Dazwischen hatte sie immer noch hin und wieder Grippe und Virusinfektionen, sie nahm dann stets Homöopathika ein, danach wiederholte sich die Krankheit nicht mehr. Wegen des Ekzems ging sie zur Hautärztin, sie erhielt Medikamente und Probiotika. Als sie die Indikationen und Kontraindikationen des Medikaments durchlas, setzte sie es ab und nichts geschah. Die Ärztin konnte nicht feststellen, warum das schmerzhafte Ekzem aufgetreten war. Dieses verschlechterte sich einmal nach dem Konsum von Muffins (die sie selbst aus qualitativ guten Lebensmitteln gebacken hatte). Auch nach wiederholten Gesprächen mit der Hautärztin konnte nicht festgestellt werden, ob es sich beim Ekzem um ein allergisches Symptom auf ein Nahrungsmittel handelt oder nicht. Ihr wurde gesagt, sie werde bis an ihr Lebensende Medikamente nehmen müssen, solche Ekzeme ließen sich nicht wirkungsvoll heilen.

In der Zwischenzeit wiederholten sich die plötzlichen Erkrankungen – sie bekam Schnupfen, die sich wiederholten und ihre Nebenhöhlen mussten gereinigt werden, weil sich enorm viel Schleim bildete.

Ich fragte auch nach der Müdigkeit – die Patientin führte an, sie sei nicht außergewöhnlich müde, eher normal, nach der Arbeit, die sie oft erschöpfe.

Ansonsten handelt es sich nicht um eine Patientin, die bei jeder Erkrankung gleich ein Antibiotikum von ihrem Arzt verlangt, eher im Gegenteil: sie hört auf die „Stimme“ ihres Körpers und reagiert hinsichtlich ihres Appetits auf das, was ihr ihr Körper befiehlt. Sie sagte zudem, sie habe eine sehr empfindliche Haut, normalerweise juckte ihre Haut, sie hatte aber keinen Ausschlag.

Ich wägte alle Symptome ab, stellte fest, dass die Patientin trotz aller Symptome über eine gute Vitalität verfügt, und empfahl eine Verdünnung von 6 Liter Wasser. Die Patientin wurde über alles, was mit der Verwendung der autopathischen Flasche zusammenhängt, informiert. Da das Hauptsymptom das Ekzem und seine angebliche „Unheilbarkeit“ laut der Hautärztin war, die Patientin aber auch nach und nach andere Symptome zeigte (Schnupfen, Schwindel, Grippe und Angina), empfahl ich ihr die Anwendung nach einer Woche und anschließend noch zweimal zu wiederholen.

Ich traf die Patientin nach fünf Wochen wieder und ich notierte alles, was sich in dieser Zeit verändert hatte. Die Patientin gibt an, das Ekzem sei bereits zwei Tage nach der ersten Anwendung aus verdünntem Speichel zurückgegangen. Nach rund einer Woche war die Haut rein, wie wenn da nie etwas gewesen wäre. Ende der dritten Woche hatte sie einen leichten Schwindelanfall, die aber danach nicht mehr auftrat. Sie beendete die Einnahme wie empfohlen.

Das nächste Treffen fand nach rund vier Monat statt (aufgrund beruflicher Verpflichtungen mit etwas Verspätung). Die Haut der Patientin war rein und ohne Ekzem. Einmal hatte sie leichten Schnupfen, gegen den sie ein Homöopatikum einnahm und der danach rasch wieder verschwand. Andere Symptome hat sie nicht.

Sie ging auch zur Hautärztin und teilte ihr mit, das Ekzem sei verschwunden. Diese erklärte, das komme gelegentlich unerwarteter weise vor, sie solle aber weiterhin die Kortikoide einnehmen, die sie ihr verschrieben habe (die die Patientin aber nicht nahm). Ich bin hin und wieder in Kontakt mit der Patientin, sie ist gesund und hat keine Beschwerden. Sie wird über die eventuelle Verwendung einer neuen autopathischen Flasche belehrt.

 


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