Frühlingsseminar? Ich fahre!

16.2.2016 | Mgr. Veronika Kucerova | ver.kuc@seznam.cz

Es kommt mir vor wie ein früheres Leben, wenn ich am meine erste nähere Begegnung mit der Autopathie zurückdenke – vor bald fünf Jahren.

Die erste Erwähnung der Autopathie fand ich im Buch von Dr. med. Tomas Lebenhart „Svlékl jsem bílý plášť”(in etwa: Raus aus meinem weißen Kittel). Ich erinnere mich noch heute an das Gefühl, das ich spürte, nachdem ich das Buch gelesen hatte. Hurra!!! Endlich! Endlich gibt es einen Weg, den man einschlagen kann! Ich bin nicht die Einzige, der das nicht genügt, was das System uns bietet, es gibt mehrere von uns!

Sofort besorgte ich mir beide Bücher über die Autopathie, surfte auf der Welle der Begeisterung und es war klar: Das hier interessiert mich wirklich!

Zum Handeln nötigte mich die Krankheit meiner Kollegin, die, obwohl noch jung, an Immunschwäche litt und nach vielen Behandlungszyklen mit Antibiotika sehr erschöpft und verzweifelt war. Autopathie! Ich suche die Telefonnummer, rufe bei Alternativa an und mache mit meiner Kollegin zusammen einen Konsultationstermin bei Herrn Cehovsky aus (ich habe versprochen, sie zu begleiten). Mich interessiert das Angebot des Frühlingsseminars, deshalb erkundige ich mich, ob noch Plätze frei sind und ob ich kommen könne. Er ist erstaunt, so auf die Schnelle, bis zur Abreise an den Tagungsort sind es nur noch wenige Tage. Also klappt es.

Ich springe blind ins kalte Wasser – keine vorgängigen Seminare über die Autopathie, keine eigenen Erfahrungen.

Herr Cehovsky nimmt mich gleich für sich ein mit seiner Offenheit, seinem Überblick und seiner Bescheidenheit. Alles klappte fantastisch unter der praktischen Leitung von Frau Vanda Cehovsky (wer sie kennt, weiß, dass es unmöglich ist, sie nicht gern zu haben…).

Tage voller neuer, erstaunlicher Informationen und interessanter Begegnungen. Spaziergänge durch die wunderschöne Natur, wo wir nicht mal einen Moment lang still sein konnten, weil es so viel gab, was wir uns noch nicht erzählt hatten. Das abendliche Beisammensein mit Gitarre, guter Laune und interessanten Gesprächen.

Seither hat sich viel verändert. Die Autopathie ist in Tschechien zu einer bekannten und anerkannten Methode geworden. Die Seminare werden nicht mehr nur von einer Handvoll von Leuten besucht, sondern von vielen aktiven Autopathen – darunter jedes Jahr auch ich. Ich bekenne mich stolz zu ihnen.

Ich lerne jedes Mal etwas Neues, viele Sachen verstehe ich plötzlich, die Teile fügen sich zusammen, es wird klarer, was ich brauche. Außerdem geht es mir großartig, weil ich mich darüber freue, dabei sein zu können. Zeugin zu sein von Heilungen, die wohl ihresgleichen suchen, an der Entwicklung der Methode teilzuhaben, die, wie ich glaube, die ganze Welt in Harmonie bringen kann.

Ich fahre aber in erster Linie wegen mir zum Frühlingsseminar, wegen der Leute, die ich dort treffe und wegen der fantastischen Momente, die sich wie ein Schatz tief in mein Bewusstsein einprägen. (Wer letztes Jahr mit uns da war, bis zum frühen Morgen Volkslieder im kleinen Kreis des verlöschenden Feuers sang, der weiß bestimmt, wovon ich spreche!)

Ich habe das Glück, zu einer wunderbaren Gemeinschaft von netten, intelligenten und inspirierenden Menschen zu gehören. Die meisten von ihnen zählen heute zu meinen Freunden und das schätze ich sehr. Ich fahre wieder nach Sec und freue mich bereits auf unser Wiedersehen.

 

Die Autorin hat eine psychologische und autopathische Praxis in Pilsen.

 


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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