Heilung durch feinstoffliche Potenzierung d. eig. Atems

12.1.2010 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Nachdem ich mehrfach den Artikel der amerikanischen Historiker Coomarswamy und Kershaw über Kundikas studiert hatte, die geheimnisvollen buddhistischen Wassergefäße, die der autopathischen Flasche ähnlich sehen (siehe mein Artikel über Selbstbehandlung auf dieser Website) studiert hatte, ist mir im Januar 2009 der Sinn hinter wesentlichen Informationen bewusst geworden:

1) Bei dem Kundika -Typ mit dem verengten Hals gab es oben nur ein winziges Loch. Das Wasser hätte an dieser Stelle nur mit einem sehr dünnen Strahl ausfließen können. Es wäre sehr umständlich gewesen und hätte etwas gedauert, das Wasser zu trinken, das aus diesem kleinen Loch fließt.

2) Eine weitere breitere Öffnung befand sich an der Seite des gewölbten Gefäßes, die  mit einem Deckel zugedeckt werden konnte. Diese diente offensichtlich zum Füllen des Gefäßes. Darin sind sich die verschiedene historischen Quellen einig.

3) Der Artikel wies nach, dass Kundikas in historischen Texten als „life-breathing vessel of Chinese pilgrims“ erwähnt werden, was wir etwa so übersetzen können: „Leben einhauchendes Gefäß von chinesischen Pilgern“.

Daraus kann man folgendes schließen: Das kleine Loch auf dem oberen Teil des Gefäßes, von  dem angenommen wurde, dass es sich um eine Art Mundstück handelt (es ist auch so geformt), diente wahrscheinlich nicht zum Trinken, sondern zum Hineinblasen des Atems in das geneigte und aufgefüllte Gefäß. Der Inhalt der Flasche sollte mit dem eigenen Atem gründlich durchgeblasen werden. Das kleine Ausmaß der Öffnung sollte vermutlich verhindern, dass das Wasser in den Mund gelangte. Anschließend hat der Mönch das Wasser vielleicht aus der gleichen Öffnung auf der Seite getrunken, durch die das Wasser vorher in die Flasche eingefüllt worden war. Kundikas bis zu zwei Liter Wasser fassen konnten, entstand so eine niedrige feinstoffliche, homöopathische Potenz des eigenen Atems, die die spirituellen Vibrationen steigerte.

Der andere Kundika-Typ, der an eine Teekanne erinnert, bei der sich der Hals am unteren Teil des Gefäßes befindet (siehe das Bild der japanischen Kundika im Artikel über Selbstbehandlung), legt die gleiche Anwendung nahe. Der Anwender hat wahrscheinlich zuerst durch den Hals in das Gefäß geblasen, so dass sich im Wasser Bläschen bilden konnten und hat dann das Wasser ausgetrunken. Eine ähnliche Form haben auch die Karlsbader Trinkbecher, die dort für das heilende Mineralwasser verwendet werden. In Tschechien haben sie eine mehr als hundertjährige Tradition und sind sehr verbreitet. Es ist interessant, dass fast jeder, der daraus trinkt, vorher hinein bläst bis sich Bläschen bilden. Die Konstruktion des Gefäßes verleitet geradezu dazu! Ein ähnliches altertümliches Gefäß hat ein Bekannter von mir in Spanien gekauft. Die Tradition, zu Heilungszwecken ins Wasser zu blasen, hat wahrscheinlich auch in Europa existiert – wenn auch nur in einer intuitiven, nicht bewussten Form

So kam ich zu meiner bisher neuesten Entdeckung einer weiteren Art der Herstellung des autopathischen Präparates (Februar 2009).

Auf der Grundlage dieser Erwägungen habe ich in jüngster Zeit einer ganzen Reihe meiner Patienten Folgendes empfohlen:

Stellen Sie in der autopathischen Flasche genau nach der beiliegenden Anleitung ein autopathisches Präparat her, mit Ausnahme von Punkt 4 (in der englischen Version Punkt 3). Anstatt in die Flasche zu spucken, nehmen Sie die Flasche in die Hand, neigen Sie sie so, dass der lange Hals, der von der bauchigen Wirbelkammer in den Trichter führt, und das Abflussröhrchen, das aus der Kammer führt, ein V bilden.

Die Flasche ist also so geneigt, dass die beiden Röhrchen einen Winkel von 45° bilden, das kurze Abflussröhrchen zeigt dabei von der bauchigen Wirbelkammer weg nach oben.

Anschließend gießen Sie so  viel Wasser in den Trichter, bis die kugelige Wirbelkammer im unteren Bereich der Flasche zur Gänze gefüllt ist..

Jetzt nehmen Sie das kurze Röhrchen immer noch im gleichen Winkel in den Mund und atmen leicht und lange aus; so durchblasen Sie den Inhalt der Wirbelkammen. Atmen Sie nicht zu heftig aus, damit das Wasser nicht unnötig aus dem Trichter spritzt. Sie können das Ganze gegebenenfalls wiederholen, doch einmal Ausatmen reicht.

Danach fahren Sie mit der Verdünnung genau nach Anleitung fort.

Die Verdünnung (Anzahl Liter Wasser) und alles andere bleiben gleich wie bei der Verdünnung von Speichel.

Die Ergebnisse sind sehr interessant. Sie zeugen von einer tiefer durchdringenden und feineren Wirkung. Der Atem ist auf die Frequenz unserer Dynamis, der Vitalkraft oder Prana noch besser eingestimmt als unser Speichel. Obwohl meine Beobachtungen erst wenige Wochen dauern, so gibt es doch bereits erstaunliche Ergebnisse:

Präparates) aus Speichel und sechs Litern behandelt hatte, erreichte eine deutliche Verbesserung einer ganzen Reihe chronischer Probleme. Er litt lediglich noch unter hohem Blutdruck, den er schon seit längerem mit Medikamenten behandelte. Dann bereitete er sich erstmals ein autopathisches Präparat aus dem Atem statt aus dem Speichel. Zufälligerweise vergaß er an diesem Tag seine Blutdruckmedikamente zu nehmen. Der Bluthochdruck verschwand. Nach einigen Tagen stieg er aber wieder langsam an. Nach nochmaliger Anwendung seines potenzierten Atems regulierte sich der Blutdruck sofort wieder.

Eine Frau, die ihren psychischen Zustand und Herzrhythmusstörungen behandelte, hatte wiederholt das AP  aus Speichel angewendet. Die Herzrhythmusstörungen verschwanden dadurch. Nach dem „Hineinblasen“ hat sich die Wirkungsdauer einer Dosis um etwa das Doppelte verlängert. Außerdem hat sie daraufhin im Traum Kontakt zu ihrem tibetischen buddhistischen Meister bekommen, der ihr einen geistigen Rat erteilt hat – etwas,
was sich zuvor nie ereignet hat.

Eine Dame, die ich über sieben Jahre behandelt und deren Zustand sich in vieler Hinsicht verbessert hatte, rief mich einmal an und teilte mir mit, dass sie an einer akuten Grippe mit Fieber leide. Ich riet ihr, dass sie das autopathische Präparat erneut anwenden soll. Nun sollte sie aber in die Flasche hinein atmen. Sie rief mich nach einer Woche wieder an und erzählte, dass sie sich früher nach Anwendung des potenzierten Speichels immer etwas sonderbar gefühlt hätte, aber sie  hatte gespürt, dass es wirkt. Diesmal habe sie jedoch gar nichts gespürt. Die Grippe sei allerdings innerhalb von 2 Tagen vergangen.

Bei zwei an Grippe erkrankten kleinen Kindern sind bei dieser Art der Anwendung die Symptome innerhalb von zwei Tagen verschwunden. Eines der Kinder wollte nicht in die Flasche reinspucken. Doch das durch das Hineinblasen entstandene „Blubbern“ habe ihm sehr gefallen.

Nachdem einer meiner Patienten, der seinen pH-Wert täglich kontrollierte, jeden Tag ein AP aus 4,5 l Wasser und Atem angewendet hatte, pendelte sich der ph-Wert seines Speichels auf konstant 7,5 ein, und er fühlte sich nachhaltig besser.


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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