Fälle chronischer Ekzeme

29.11.2008 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Eine schlanke, dreißigjährige Frau mit gerötetem Gesicht, hat zwei Hochschulen absolviert und ist leidenschaftliche Skifahrerin, erzählte mir folgenden Fall: Von klein auf, bereits seit dem ersten Altersjahr, hat sie ein atopisches Ekzem. In der Zeit war es am schlimmsten. Ihr ganzes Leben lang behandelt sie es mit Kortikoiden, Salben und Tabletten. Das Ekzem hat sie am ganzen Körper, auch im Gesicht, rote Flecken, trockene Haut, ihre Haut schält sich, juckt, manchmal kratzt sie sich blutig. Von Herbst bis Frühling ist es schlimmer, sehr trocken. Das Ekzem verschlimmert sich stets bei Stress und Nervosität.

Seit sie ein Jahr ist, leidet sie auch an Allergien – sie wurde positiv getestet auf Heu, Milben, Staub und Pollen. Zusätzlich zum Ekzem äußern sie sich in der Pollenflugzeit durch Heuschnupfen.

Einmal pro Woche hat sie heftige Kopfschmerzen und muss dagegen ein Schmerzmittel nehmen. Sie ist sehr kälteempfindlich, sogar in gut beheizten Zimmern.

Nach eineinhalb Monaten meldete sie Folgendes: Bereits nach ihrem Besuch bei mir stellte sie ein autopathisches Präparat aus eigenem Urin her und nahm es einmalig ein. Gleich am nächsten Tag verschlechterte sich das Ekzem, war stärker gerötet und juckte stärker, sie fühlte sich wie bei einer Grippe. Sie hatte auch Schnupfen. Die Medizinalsalbe tauschte sie gleich von Beginn weg gegen eine fettende Creme ohne medizinische Wirkstoffe. Die Tabletten nahm sie weiter ein. Das Ekzem überdauert in etwa im ursprünglichen Zustand (wie als sie die medizinischen Salben benutzte), dafür ist ihr Kopf deutlich besser geworden! Sie muss nicht mehr täglich Schmerzmittel nehmen – seit der Einnahme des Präparats nahm sie es kein einziges Mal. In diesen eineinhalb Monaten hatte sie nur einmal – leicht – Kopfschmerzen.

Sieben Monate nach Einnahme des Präparats: Seit rund drei Monaten kein Ekzem mehr im Gesicht. Jeder kann sich sicher gut vorstellen, welche kosmetische Veränderung dies für eine junge Frau ist! Auch an Hals und im Dekolletee war er praktisch verschwunden. Er hielt nur an Ellbogen und Knien an. An diesen Stellen trat er scheinbar in ihrem ersten Lebensjahr auf. Das brennende Gefühl verschwand mit dem Ekzem. Sie hat keine Kopfschmerzen mehr. Auch hatte sie in dieser Pollenflugsaison keinerlei Allergien! Sie ist sehr glücklich und zufrieden.

Bei der Erneuerung der richtigen Funktion des feinstofflichen Schöpfungsprinzips gingen die Gesundheitsstörungen vom Zentrum nach außen zurück: Zuerst verschwanden die Kopfschmerzen, dann der Heuschnupfen und schließlich das Ekzem.

Mir fällt dazu eine Frage ein: War es eine Heilung von Kopfschmerzen, Ekzem und Heuschnupfen? Die Antwort ist offensichtlich: nein. Es war die Heilung des spirituellen feinstofflichen Prinzips dieser jungen Frau. Es regelt alles im Menschen. Außerdem hat es einen entscheidenden Einfluss darauf, wie der Mensch wiedergeboren wird, wenn er dennoch einmal, hoffentlich bei voller Gesundheit im Alter von neunzig Jahren stirbt. Ich nehme an, das Karma dieser Frau, ihre Gedanken und Taten in diesem und in früheren Leben, waren überdurchschnittlich gut. Nur so lässt sich erklären, dass ganze dreißig Jahre, praktisch von Geburt an, dauernde Beschwerden so schnell verschwinden konnten, in nur einem halben Jahr nach Einnahme des Präparats.

Ein zehn Monate altes Mädchen hat Ekzeme an Gesicht und ganzem Körper, außer am Rücken. Sie begannen im zweiten Monat an den Augenbrauen, dann im Gesicht, danach griff der Ausschlag auf Bauch und Extremitäten über. Die Haut ist typisch gerötet, an einigen Stellen so trocken, dass sie aufplatzt, an anderen nässt der Ausschlag. Das Ekzem juckt stark, das Mädchen kratzt sich oft, auch im Schlaf, was das Ekzem noch verschlimmert. In der Nacht kann sie nicht schlafen und schreit. Der Ausschlag ist draußen in der Kälte besser, Baden verschlechtert ihren Zustand. Sie ist schreckhaft auf Geräusche, wenn jemand hustet oder draußen ein Hund bellt, weint sie. Sie will dauernd getragen werden, erträgt das Alleinsein nicht, kann nicht allein in einem Zimmer schlafen. Unter den Armen bilden sich weiße, übelriechende Klümpchen. Ihre Entwicklung ist etwas verzögert, sagt die Mutter, mit zehn Monaten kriecht sie noch nicht. Ich empfahl eine homöopathische Arznei.

Zwei Monate nach Verabreichung berichtet die Mutter, das Ekzem habe sich ziemlich gebessert. In der Nacht weint das Kind nicht mehr. Unter den Achseln bilden sich keine übelriechenden Klümpchen mehr. Sie läuft bereits, motorisch ist sie viel besser.

Einen weiteren Monat später sagt die Mutter, es sei sehr schön. Der Ausschlag ist fast nicht mehr sichtbar, im Gesicht kratzt sie sich nicht mehr, nur noch an Armen und Beinen. Sie läuft auch schon ohne Hilfe.

Einen Monat später verschlechterte sich das Ekzem wieder. Das homöopathische Mittel wurde in der gleichen Potenz wie zu Beginn wiederholt, zwei Monate darauf auch in höherer Potenz. Das Ekzem ging wieder zurück, aber langsamer als zuvor. Fünf Monate nach Verabreichung der Mittel besteht es weiterhin in den Ellen- und Kniebeugen. Nachts kratzt sie sich immer noch. Autopathisches Präparat in der Potenz C160 verabreicht. Nach fünf Tagen erschienen überall kleine Pickel (Verschlechterung), die innerhalb einer Woche verschwanden, das Ekzem war nur noch unter den Knien da. Manchmal kratzte sie sich an Stellen, an denen das Ekzem bereits verschwunden war.

Kontrolle nach sechs Monaten: Kein Ekzem mehr. Sie kratzt sich nicht mehr. Sie spricht gut und singt vor sich hin, das Alleinsein in einem Zimmer stört sie nicht mehr.

Ein anderer Fall: Wieder ein zehn Monate altes Mädchen, Ekzem seit dem dritten Monat. Sie kratzt sich ganz furchtbar, hat richtig aufgekratzte Wangen, obwohl sie verschiedene Medikamente erhält. In den letzten zwei Monaten ist das Ekzem etwas besser geworden, dafür begann genau zu dieser Zeit eine Bronchitis. Sie hustet ständig und hustet ab, ist verschleimt, in der Nacht wacht sie deswegen auf. Die Mutter ist Asthmatikerin, sie hat Angst, weil sie vor Jahren die gleiche Entwicklung durchgemacht hat: Ekzem, dann chronische Bronchitis – dann Asthma. Manchmal vergeht der Husten des Mädchens, kehrt aber nach einer Woche wieder zurück. Außerdem erbricht sich das Baby oft und leidet bereits länger darunter.

Die Mutter verabreichte dem Kind ein autopathisches Präparat (Speichel) in der Potenz C200.

Kontrolle einen Monat nach der Verabreichung: Der Husten ist deutlich besser geworden und sie hat ganz aufgehört zu erbrechen. Das Ekzem (Randproblem) ist bisher unverändert.

Kontrolle nach weiteren vier Monaten: Das Kind ist in Ordnung, hat kein Ekzem mehr, erbricht und hustet nicht mehr.

Ein weiterer Fall: Gleich nach der Ankunft aus dem Krankenhaus litt ein kleines Mädchen unter einem atopischen Ekzem. Innerhalb einer Woche war der ganze Körper des Babys bedeckt. Die intensive konventionelle Therapie war völlig wirkungslos. Im vierten Monat brachten sie sie zu mir in meine Beratungspraxis. Sie kratzt sich blutig, in der Nacht muss sie mit zugenähten Ärmelchen schlafen, damit sie sich nicht aufkratzt. Es juckt sehr stark und das Kind weint den ganzen Tag. Ich empfahl ein homöopathisches Mittel, das aber bei Säuglingen schwer zu finden ist, weil ihre Persönlichkeitszüge noch nicht genügend entwickelt sind, die bei der genaueren Verschreibung helfen würden. Man muss verschiedene Mittel ausprobieren.

Kontrolle nach einem Monat: Es hat sich nichts gebessert, außerdem schläft das Kind jetzt nachts nicht mehr. Sie schreit die ganze Nacht durch – sie ist heiser, pfeift und kratzt sich.

Kontrolle nach zwei Monaten: Das Kind schläft immer noch sehr schlecht, manchmal nachts gar nicht, das Ekzem schwankt zwischen sehr schlecht und einem unzufrieden stellenden besseren Zustand. Sie kratzt sich nachts. Empfehlung: autopathisches Präparat C40.

Kontrolle nach drei Monaten: Am Tag nach der Verabreichung verschlechterte sich das Ekzem optisch noch mehr. Sie war aber deutlich fröhlicher. In der Nacht schlief sie signifikant besser. Eine Woche nach der Verabreichung schlief sie bereits die ganze Nacht durch, was bisher noch nie der Fall gewesen war. Die Mutter sagt, sie habe in den letzten Monaten nur eine halbe Stunde am Tag und eine halbe Stunde in der Nacht geschlafen, sonst habe sie geschrien. Drei Wochen nach Verabreichung des Präparats besserte sich auch das Ekzem markant. Sie ist fröhlich und aufgeweckt.

Kontrolle nach fünf Monaten: Kein Ausschlag mehr im Gesicht, noch etwas am Hals. Weitere kleine Ausschläge nur an den Hand- und Fußenden. Nachts schläft sie, wacht zum Trinken auf und schläft dann wieder ein. Autopathisches Präparat C120.

Kontrolle nach sechs Monaten: Nach Verabreichung des Präparats war sie anstrengend, am nächsten Tag war der Ausschlag wieder im Gesicht. Am nächsten Tag verschwand er wieder. Er hält sich nur an den Beinen. Sie hatte starken Schnupfen.

Kontrolle nach neun Monaten: Gesicht und Körper sind sauber. Manchmal trat kurz eine leicht gerötete Stelle auf. Sie schläft normal.

Noch ein Fall eines Ekzems: Ein siebenjähriges Mädchen, lebhaft und kommunikativ. Ekzem in den Kniekehlen und Ellenbeugen, es juckt. Wenn sie jemand streichelt, fängt sie sofort an sich zu kratzen. Sie hat das seit ihrer sechsten Lebenswoche. Die Eltern therapierten sie ausschließlich mit Kräutern und Akupressur. Es half ziemlich gut, in letzter Zeit jedoch nicht mehr. Sie ist lieb und sehr mitfühlend, übertrieben wehmütig. Weint oft. Man stellte bei ihr viele Allergien fest, sie kriegte nach Mohnkuchen keine Luft mehr, nach Schokolade hatte sie Ausschlag. Sie lebt auf dem Land. Sie hat eine Hunde- und Pferdeallerge. Nachdem sie einen Hund gestreichelt hatte, hatte sie einen Ausschlag im Gesicht und es war geschwollen. Sie liebt Tiere sehr. Autopathisches Präparat C150.

Kontrolle nach einem Monat: Nach der Verabreichung errötete das Gesicht leicht, dies hielt bis am Abend an. Dann traten noch ein paar Flecken auf, aber nach einem Monat hat sich das Ekzem deutlich gebessert. Sie weint viel weniger als früher, wie der aufmerksame Papa bemerkte.

Kontrolle nach vier Monaten: Bis vor kurzem, eigentlich wegen des gesamten Sommers, hatte sie keinerlei Beschwerden. Der Sommer war sonst immer die Zeit, in der sich ihr Zustand verschlechterte. Auf Hunde zeigt sie keine Reaktion mehr. Nun trat andeutungsweise ein Ekzem in der Ellenbeuge auf. Empfehlung: Abwarten. Eine leichte Rückkehr des Ekzems in der Ellenbeuge bei anhaltender Besserung der Psyche und der Allergie erachtete ich als Ausdruck eines Symptoms von vor sechs Jahren in der Richtung der Hering’schen Gesetze von innen nach außen. Also, wenn sich die inneren Sachen bessern, kann sich die Oberfläche noch etwas verschlechtern, bevor der Organismus ganz geheilt ist.

Kontrolle nach sechs Monaten: Fand nicht statt. Die Mutter rief nur an, sie würden nicht zur vereinbarten Kontrolle erscheinen, weil die Tochter beschwerdefrei sei.

Anmerkung: Für alle hier erwähnten Präparate wurde zur Potenzierung des autopathischen Präparats die autopathische Flasche Harmonie verwendet.


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