Ein Silvester-Thema: Hündin, panische Angst vor Petarden, Knallern, Gewittern

27.12.2014 | Liba Vankova | liba.wsm@gmail.com

Cindy, Hündin, 8 Jahre, Mischling zwischen Border Collie und Flat Coated Retriever.

Panische Angst vor Feuerwerk, Knallern und Gewittern. Wenn sie draußen ist und man einen Knall (Petarde, Feuerwerk) hört, läuft sie nach Hause – sie lässt sich nicht abrufen, rennt auch über die Straße, was sie sonst nicht tun würde. Wenn sie sich in der Wohnung befindet, versucht sie, sich in einem kleinen Zimmer zu verstecken, z.B. im Badezimmer, wo sie dann wartet, bis die „Gefahr“ vorbei ist. Reaktion: beschleunigte Atmung, Zittern. Manchmal ging es sogar so weit, dass ihre Extremitäten ihr nicht mehr gehorchten und sie in einen einem epileptischen Anfall ähnlichen Zustand verfiel, mit zuckenden Extremitäten, sie konnte sich nicht auf die Beine stellen und sah völlig verängstigt aus. Als Folge dieser Angst war sie im Winter nicht bereit, nach Einbruch der Dunkelheit rauszugehen, sie blieb an der Tür stehen und weigerte sich, sich weiterzubewegen. Da sie in Prag lebt, lassen sich diese Geräusche während des ganzen Dezembers nicht vermeiden, je näher der Silvester rückt, desto mehr werden sie.

In der Vergangenheit wurde Phosphorus verabreicht, danach schwächte sich das Problem leicht ab (die Reaktion während eines Sommergewitters oder an Silvester war weniger panisch), doch die Angst vor dem Hinausgehen blieb.

Das Vorgehen zur Herstellung des autopathischen Präparats entsprach der Beschreibung im Artikel über „Prana 5“ auf der Website www.autopathie.de. Doch auf dem Internet las ich, dass man bei Hunden ein Chakra mehr berücksichtigen muss – angeblich haben Hunde noch ein Hauptchakra mehr, das die anderen sieben Chakren stark beeinflusst und zugleich eine entscheidende Rolle spielt in der Beziehung des Hundes zum Menschen. Dieses Chakra befindet sich angeblich zwischen den Schulterblättern des Hundes und strahlt in beide Richtungen aus (nach oben und unten).

Die Autopathie führte ich immer dann aus, wenn sich der Hund im Ruhezustand befand, ich wartete also immer, bis er sich selbst hinlegte und kurz vor dem Einschlafen locker auf der Seite lag. Anschließend füllte ich etwas Wasser in die autopathische Flasche, hielt diese dann während 2 Minuten ca. 5-10 cm über den Kopf des Hundes, etwa auf der Achse der Wirbelsäule, und bewegte die Flasche gelegentlich leicht in verschiedene Richtungen. Nach der Verdünnung mit der erforderlichen Menge Wasser hielt ich die Flasche erneut während rund 30 Sekunden über jenes 7. Chakra des Hundes. Danach arbeitete ich mich in 30-Sekunden-Intervallen immer ca. 3-5cm vom Körper entfernt [durch die Chakren] vor, zuerst auf der „Rückenseite“ des Hundes, und zwar über folgende Punkte:

1) Drittes Auge: zwischen den Augen, leicht darüber

2) Bereich zwischen den Schultern (das angeblich „zusätzliche“ Chakra)

3) etwa in der Mitte des Brustkorbs

4) Bereich im Anschluss an die letzten Rippen

5) Bereich zwischen den Hüften

6) Bereich über dem Schwanz

Damit ist der Rückenbereich beendet.

Danach unter dem Bauch:

7) Bereich unter dem Schwanz

8) Im Bereich des „Unterbauchs“ (ich hob ruhig eine Pfote des Hundes hoch, damit ich die Flasche an die entsprechende Stelle halten konnte)

9) Magengegend

10) Herzbereich – etwa in der Mitte des Brustkorbs

11) 8. Chakra – vor dem Schlüsselbein

11) oberer Halsbereich, in der Beuge zwischen Unterkiefer und Hals

12) erneut Drittes Auge Chakra an der gleichen Stelle wie zu Beginn.

Ich muss noch ergänzen, dass ich mir bei der allerersten Anwendung der genauen Lage der Hunde-Chakren nicht sicher war, weshalb ich den gesamten Hundekörper in der erwähnten Reihenfolge sehr langsam „umkreiste“ – und es funktionierte ebenfalls. Dies könnte auch eine Anleitung für die Besitzer von sehr kleinen Hunden oder Welpen sein. Hier kann ich mir vorstellen, dass die Besitzer bei der Lokalisierung der einzelnen Chakren etwas verunsichert sein könnten.

 

9.12. 2014 – AP Prana 5, 1,5 Liter

Am Nachmittag vor der Verabreichung zündete jemand ca. 50m von uns entfernt eine Petarde. Wir kamen gerade aus dem Haus – wir mussten umkehren, sie weigerte sich weiterzugehen. Etwa eine Stunde später gingen wir raus (wir mussten in die andere Richtung gehen, d.h. in die entgegengesetzte Richtung der vorgängigen Geräuschquelle). Es ertönte ein Knall aus größerer Entfernung, ab dem Zeitpunkt zog sie nur noch in Richtung zuhause, sie ging eigentlich gar nicht Gassi. Nach der Heimkehr fingen ihre Hinterläufe an, ihr den Dienst zu versagen, sie hatte aber keinen Anfall.

AP verabreicht in der Variante Prana 5 aus 1,5 l Wasser. Eine Stunde später versuchten wir noch einmal rauszugehen, obwohl es bereits dunkel war. Wir gingen etwa 100m vom Haus weg, dort machte sie ihr Geschäft.

In den nächsten Tagen war es kein Problem, sie nach Einbruch der Dunkelheit Gassi zu führen, manchmal sträubte sie sich leicht, ging aber schließlich ohne langes Überreden.

In diesen Tagen hörten wir 2x in der Ferne das Knallen von Feuerwerk. Beim ersten Mal machte sie sich auf den Weg nach Hause, jedoch ohne Panik, sie sah sich um, ob wir ihr folgten, und beim Fußgängerstreifen wartete sie problemlos auf uns. Als wir an der Haustür ankamen, versuchte ich, in die andere Richtung weiterzugehen – und der Spaziergang wurde problemlos fortgesetzt. Beim zweiten Feuerwerk am folgenden Tag schaute sie nur noch aufmerksam in die Richtung und beschleunigte leicht ihren Gang. Nach kurzer Zeit beruhigte sie sich jedoch wieder, obwohl das Feuerwerk immer noch weiterging.

2x wurden kurz nach einander auch mehrere Petarden in der Nähe unseres Hauses gezündet, als wir gerade drinnen waren. Sie reagierte erschrocken (aber das war auch meine Reaktion und die des zweiten Hundes), jedoch ohne die nachfolgende Angst, kein beschleunigtes Atmen, kein Zittern.

Beim letzten (abendlichen) Spaziergang vor der Erhöhung der Potenz bestimmte sie sogar selbst, wohin sie gehen wollte (zuvor war es eher so, dass sie dorthin ging, wo wir hingingen – sie unternahm keine größeren Aktionen).

Weitere Reaktionen: höhere Schläfrigkeit, Jucken der Haut (Detoxikation?)

14.12. – AP Prana 5, 3 l

Erhöhung der Potenz auf 3 l.

15.-16.12. Stärkerer Unwillen, nach draußen zu gehen, sie versuchte eher, nach Hause zurückzukehren, dies aber völlig ohne Panik. Wenn in der Nähe eine Petarde losging, rannte sie sofort in Richtung Zuhause los; gingen wir aber einfach in die andere Richtung weiter, ging sie willig mit uns mit.

Ab dem 17.12.: Nach einer vorübergehenden Verschlechterung ist sie wieder ruhig, abends ist sie draußen ganz entspannt, wir verlängern unsere abendlichen Spaziergänge allmählich ohne Probleme.

23.12. Ich muss sagen, dass es der Hündin immer noch gut geht. Gegenwärtig sind wir in unserem Wochenendhaus in Südböhmen. Cindy ist ständig die Initiatorin sträflicher nächtlicher Expeditionen auf Marder und Katzen. Letztes Jahr zur gleichen Zeit deckte sie bei ähnlichen Aktionen dem anderen Hund nur „heldenhaft“ den Rücken von der Türschwelle des Hauses aus. Ich muss sagen, ihre Angst, abends rauszugehen, ist völlig von ihr abgefallen. Bisher haben wir seit der letzten Verabreichung nichts weiter unternommen.


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