Drei Fallbeispiele

12.9.2014 | Miroslava Valigurova | mirka.valigurova@seznam.cz

1. Gefühl von Burnout, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und keine Kraft, etwas zu verändern, im Intimbereich fehlende Befriedigung

Klientin um die Vierzig, kommt mit folgenden Beschwerden: Seit zwei Monaten ist sie wiederholt krank, nahm Antibiotika ein, es fing nach dem Urlaub an, in dem sie wegen Überlastung einen psychischen Zusammenbruch erlitt. Sie hat Rückenschmerzen im Bereich des Kreuzes, leidet an Erschöpfung und Schläfrigkeit (abends schlimmer), subjektiv das Gefühl von Burnout, erschöpfter Organismus. Sie denkt, sie zeige ein selbstzerstörerisches Verhalten – zu viele Aktivitäten, kann aber das Tempo nicht verlangsamen, obwohl sie spürt, dass es sie zerstört. Sie kann nicht stehen bleiben und sich ausruhen. Gleichzeitig widerstreben ihr die täglichen Aktivitäten (aufstehen, sich anziehen…). Sie sagt, so sei sie früher nie gewesen. Oft hat sie ein sehr starkes Gefühl der Enttäuschung, der Selbstbeschuldigung und der Beschuldigung der anderen.

Sie schläft gut, kann aber nicht länger als bis etwa 6 Uhr morgens schlafen, auch am Wochenende nicht, auch wenn sie gern möchte.

Als Kind war sie ziemlich gesund, mit 19 hatte sie das Pfeiffersche Drüsenfieber, danach begann sie, unter chronischen Blasenproblemen zu leiden, mit 22 kam eine Allergie dazu, danach eine diagnostizierte manisch-depressive Psychose, nach zwei Jahren stabilisierte sich der Zustand jedoch (seither in Ordnung). Mit 28 gutartiges Knötchen auf der Brust, wurde operiert (in der Familie Brustkrebs – unter ärztlicher Aufsicht).

Sie hatte früher öfter Mittelohrentzündung und wiederholt Scheidenpilz.

Die Klientin erklärt, sie würde gerne einen Gang runterschalten können und lernen, sich zu entspannen, keine Schuldgefühle und Schuldzuweisungen zu haben, auch im Intimbereich befriedigt zu sein, Menschen loszuwerden, die sie psychisch aussaugen, ruhiger und ausgeglichener zu sein.

Empfehlung: 1x täglich Atem abgekocht (AA) 1,5 l – eine Woche, danach jeden zweiten Tag 3 l AA – 2 Wochen, dann 4,5 l AA 1x Woche, Kontrolle Anfang Januar.

Kontrolle nach sechs Wochen: Die Frau kommt sehr positiv gestimmt, nach ihren eigenen Worten fühlt sie sich psychisch sehr gut, sie kann länger ruhig bleiben, wenn sie etwas aus der Fassung bringt, sie beruhigt sich sehr schnell wieder. Nun hat sie gelegentlich Magenschmerzen.

Nach der ersten Anwendung des Präparats traten kurz Kopf- und Rückenschmerzen auf, hörten aber am gleichen Tag auf. Am 6. Tag nach der ersten Anwendung des AP war sie zur Massage und berichtet, sie habe ein absolut fantastisches Gefühl der Lockerung erlebt wie noch nie in ihrem Leben. Nach der 2. Anwendung 1,5 l AA – Fieber 37,7°, verschwand aber ohne Medikamente von allein, hat wieder Appetit.

Nach 3 l AA Menstruation fast auf den Tag genau (vor AP sehr unregelmäßig), leichte Ohrenschmerzen (altes Symptom, verschwand schnell), eine Zyste auf der Brust erschien.

Nach der 5. Anwendung beobachtete sie eine Verbesserung der Haare – glänzender und fielen weniger aus, fühlt sich psychisch sehr gut, erneut leichte Magenschmerzen.

Nach der Anwendung von 4,5 l AA – sie fühlt sich phantastisch, zwei Nächte nach einander schlief sie bis zehn Uhr morgens! Ganzheitliches Gefühl der Beruhigung, kann sich ausruhen und fühlt sich nicht schuldig. Nach ihren eigenen Worten kann sie einen Gang runterschalten, ihr ist wärmer (früher war sie sehr kälteempfindlich), manchmal hat sie Magenschmerzen und einen geblähten Bauch.

Sie erzählt weiter, nach weiteren Anwendungen von 4,5 l AA habe sich das Lösen von Konfliktsituationen gebessert, sie kann ihre Meinung äußern, hat wieder Lust am Sex und der Befriedigung, keine Rücken- und Gelenkschmerzen mehr, nur nach dem Sport.

Nun möchte sie die Magenbeschwerden und die Zyste in der Brust loswerden.

Empfehlung: 4,5 l Speichel abgekocht (SA), nach einer Woche dann 4,5 l Atem abgekocht (AA), danach auf 6 l 1x Woche AA/SA – Kontrolle in zwei Monaten.

Kontrolle nach 2 Monaten: Die Magenbeschwerden hielten an, wurden jedoch schwächer nach Erhöhung der Verdünnung. Sie machte eine reinigende Reaktion durch (Schnupfen, Husten, Fieber – dauerten vier Tage und klangen von selber wieder ab), danach spürte sie einen Energieschub.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer heftigen Pilzinfektion (altes Symptom), die zwei Tage nach Verabreichung des AP (SP) verschwand. Die Gelenk- und Rückenschmerzen verschwanden vollständig, sie liest viel, interessiert sich wieder für sich, psychisch fühlt sie sich weiterhin sehr gut.

2. Morbus Crohn, Schlaflosigkeit

Junge Frau – sehr zierlich, tiefe, dunkle Augenringe – leidet unter schleimigem, blutigem Durchfall 5-6x pro Tag, es wird schlimmer im Frühling und im Herbst, bei Stress, sie geht häufiger nachts oder abends und nach dem Essen, nach dem Essen hat sie heftige Krämpfe und Bauchschmerzen, der Schmerz lähmt sie, manchmal kann sie sich sogar minutenlang nicht bewegen, ihr Speiseplan ist begrenzt, morgens verträgt sie absolut keinen Kaffee. Abends hat sie regelmäßig Blähungen und Krämpfe, gelegentlich schafft sie es nicht mehr bis zur Toilette – die ärztliche Diagnose lautet Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

War mit den Beschwerden oft hospitalisiert, Infusionen, erhält künstliche Ernährung (Nutridrink), Gewicht 41 kg.

Sie hat schnell Hämatome am Körper, sie nimmt Medikamente dagegen, sie hat schwere Skoliose (sie trug während 10 Jahren ein Korsett), sie hat Schmerzen an der ganzen Wirbelsäule, manchmal strahlt der Schmerz bei einer Blockade der Halswirbelsäule bis in den Kopf aus, sie ist bereits öfter ohnmächtig geworden – ihr Zustand sieht nach einer Wirbelsäulenoperation aus. Sie versucht jedoch zu turnen. Nach der Geburt gelegentlich Urinabgang.

Schlaflosigkeit – im letzten Monat schläft sie etwa zwei Stunden, sie hat Probleme beim Einschlafen, schläft erst gegen halb drei Uhr morgens ein.

Starke Kopfschmerzen ca. 2x im Monat – halten etwa 6 Stunden an – stechender Schmerz in den Schläfen, sie nimmt viele Medikamente, bei Schmerzen kann sie weder sehen noch hören, kann nicht schlafen, erbricht nicht.

Probleme und Unzufriedenheit in der Partnerschaft – spezifiziert sie nicht näher.

Sie hat eine kleine Tochter, 2 Jahre alt, während der Schwangerschaft ging es ihr nach eigenen Worten so gut wie noch nie in ihrem ganzen Leben.

In der Kindheit war sie oft krank – Angina, wiederholt Lungenentzündungen, seit ihrem 13. Lebensjahr Skoliose im fortgeschrittenen Stadium (Korsett), mit 17 Jahren fingen die Durchfälle an, sie verlor 33 kg Gewicht, es wurden eine chronische Colitis und Anämie (Blutarmut) festgestellt, mit 23 schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Mit 26 begannen sich grundlos am ganzen Körper Hämatome zu bilden (vielleicht handelt es sich um eine Reaktion auf die Medikamente, die sie für ihre Darmerkrankung nimmt), wird auf der Hämatologie beobachtet, nach Verabreichung der Medikamente Besserung, die Beschwerden sind jedoch nicht vollständig verschwunden.

Empfehlung: 3 l SA (Speichel abgekocht) – 1x täglich – 2 Wochen lang, dann 3 l SA jeden zweiten Tag – 2 Wochen, dann 4,5 l SA 1x wöchentlich, Kontrolle nach 6 Wochen.

Kontrolle nach 6 Wochen: Sie fühlt sich nach allen Seiten sehr gut, ist glücklich, dass sie endlich die Kraft hat, sich ihrer Tochter zu widmen; bei AP 4,5 l SA hat sie 2-3x täglich Stuhlgang, jetzt ohne Blut und nur gelegentlich schleimig, nicht ganz geformt, aber auch nicht flüssig; sie hat mehr Energie, hat seit Beginn der Behandlung 2 kg zugenommen. Gleich seit der Verabreichung des 1. Präparats schläft sie sehr gut, hat keine Einschlafprobleme mehr. Sie hat keine dunkeln Ringe mehr unter den Augen und sieht viel besser aus. Die Probleme mit dem Partner halten immer noch an, sie will aber nicht darüber sprechen.

Behandlungsverlauf: Zu Beginn stellte sie sogleich eine Verbesserung des Schlafs fest, die Entleerung verschlechterte sich jedoch und war häufiger; bei der Verabreichung des Präparats jeden zweiten Tag kam es zu einer Besserung, bei der Erhöhung der Verdünnung auf 4,5 l 1x wöchentlich kam es zu einer Regulierung des Stuhls, Schmerzen beim Entleeren nur noch gelegentlich, sind aber mäßiger, gemäß ihren eigenen Worten lassen sie sich gut aushalten und lähmen sie nicht mehr.

Zudem berichtet sich von einer Milderung der Kopfschmerzen – sie bewältigt sie nun ohne Einnahme von Medikamenten, was für sie vor dem AP unmöglich war; es trat keine Halswirbelsäulenblockade mehr auf, die mit der Skoliose zusammenhängenden Rückenschmerzen halten weiterhin an.

Empfehlung:

4,5 l SA/AA 1x Woche – bis Ablauf der alten AF (autopathische Flasche), dann mit Beginn der neuen AF erhöhen auf 6l SA/AA 1x Woche.

Die Klientin kam nicht zur Kontrolle, erzählte aber am Telefon, es gehe ihr weiterhin sehr gut: Stuhlgang 2x täglich, sie hat viel Energie – seit Beginn der Behandlung sind nun neun Monate vergangen.

3. Wiederholt Scheidenpilz und Herpes, Halsschmerzen, Migräne und Schlafstörungen

Klientinhat wiederholt Probleme mit Genitalherpes, tritt meist vor der Menstruation auf, mindestens 5x pro Jahr mit Jucken und Brennen, hat dabei auch manchmal Fieber und Schüttelfrost, die Beschwerden halten normalerweise 5-7 Tage an. Weiter leidet sie wiederholt unter Scheidenpilz – rund 1x pro Monat, aber nach Gefühl tritt das Jucken öfter auf. Außerdem hat sie nach dem Sex Blutungen und Schmierausfluss. Sie leidet seit ihrem 5. Lebensjahr an Migränen – der Kopfschmerz dauert heute rund 10-14 Tage am Stück, sie nimmt Medikamente, diese helfen aber nicht sonderlich. Etwa einmal im Monat hat sie Halsschmerzen, in den Sommermonaten treten diese Beschwerden häufiger auf. In den letzten 7 Jahren schläft sie schlecht – sie hat schlechte Träume, wacht in der Nacht mehrmals auf und kann dann schlecht einschlafen. Sie hat einen schwankenden Blutdruck und häufiges Augenflimmern.

Die Klientin möchte weniger krank sein, sie möchte ein Kind (erstes Kind nach IVF mit 32 Jahren erst beim dritten Versuch).

In der Kindheit litt sie wiederholt unter Blasenentzündungen, seit ihrem 5. Lebensjahr leidet sie unter Kopfschmerzen, seit dem 12. Lebensjahr an Menstruationsschmerzen, der Scheidenpilz trat mit etwa 16 Jahren zum ersten Mal auf, der Herpes seit etwa 10 Jahren.

Ich empfahl, abwechselnd 3 lSpeichel abgekocht (SA) und 3 l Atem abgekocht (AA) 1x Woche anzuwenden.

Kontrolle nach sechs Wochen: Gleich zu Beginn der autopathischen Behandlung verbesserte sich der Schlaf, doch letzte Woche hat er sich wieder verschlechtert (ein Zeichen dafür, dass die Potenz erhöht werden muss). Während der ganzen Wochen hatte sie keinen Pilz und auch keinen Juckreiz – sie sagt, das sei bisher der längste Zeitraum ohne diese Beschwerden, es ist kein Herpes aufgetreten und sie blutet nicht mehr nach dem Sex! Am dritten Tag nach der ersten Anwendung traten für einen Tag Halsschmerzen und eine weiß belegte Zunge auf, verschwanden aber von selbst gleich wieder (altes Symptom); danach hatte sie keine Halsschmerzen mehr, obwohl es sich um Sommermonate handelte, wo sie zuvor oft Halsschmerzen hatte. Das Augenflimmern trat nur einmal auf, als sie zu wenig getrunken hatte. Sie erklärte zudem, während der Menstruation sei ihr nicht mehr so schlecht gewesen wie früher. Die Kopfschmerzen traten nicht auf.

Ich empfahl, die Potenz auf 4,5 l AA zu erhöhen, danach nach 14 Tagen 4,5 l SA, dann nach 14 Tagen 6 l AA und abwarten, Kontrolle in drei Monaten.

Außerdem fühlte sich die Klientin sehr gut, der Schlaf ist vollständig in Ordnung, der Pilz trat nur einmal für einen Tag auf, der Juckreiz verschwand zwei Stunden nach Einnahme von 6l SA (wieder ein altes Symptom), seither kein Pilz mehr auf, einmal trat ein Gefühl wie bei Beginn eines Herpesausbruchs (Frösteln, Juckreiz) auf, doch der Herpes brach nicht aus – er trat also bereits seit über vier Monaten nicht mehr auf! Sie hat keine Halsschmerzen, Kopfschmerzen sehr selten und weniger intensiv, sie dauern höchstens einen Tag.

Ich behielt die gleiche Potenz und die abwechselnde Einnahme AA/SA 6 l 1x alle14 Tage bei.

Bei der nächsten Kontrolle nach drei Monaten führt die Klientin an, sie sei schwanger – die IVF ist gleich beim ersten Versuch geglückt (vor AP beim dritten Mal), auch wenn sie zur Risikogruppe gehört. Psychisch fühlt sie sich gut, sie leidet gelegentlich unter Schwangerschaftsübelkeit, sie nimmt Homöopathika, die ihr helfen. Momentan appliziert sie wegen der IVF täglich ein Gel in die Scheide, es trat Genitalherpes auf, der jedoch innerhalb von zwei Tagen nach Anwendung des AP 6 l AA verschwand; sie ist angespannter und mehr müde.

Ich empfahl, die Potenzauf 9 l AA 1x alle 14 Tage zu erhöhen.

Bei der Kontrolle nach drei Monaten – die Klientin hatte einen Autounfall, seither ist ihre Halswirbelsäule blockiert. Müdigkeit und Nervosität sind besser geworden, dafür ist der Pilz wieder aufgetreten (wir verabreichen wieder SA); bei der Applikation des Scheidengels (wegen der IVF) trat der Herpes wieder auf und verschwand zwei Tage nach AP wieder. Nun wendet sie das Gel nicht an und der Herpes ist nicht aufgetreten. Positiv auf Ureoplasmen getestet (altes Symptom). Sie schläft sehr gut, hat keine Halsschmerzen und auch keine Kopfschmerzen. Die Klientin hat sich entschlossen, die Arbeit einzustellen und es ruhiger angehen zu lassen. Sie soll zur Fruchtwasserpunktion.

Ich empfahl eine weitere Erhöhung der Verdünnung und die Wiedereinführung von SA – 10,5 l SA pro Woche, dann nach einer Woche 12 l SA, anschließend eine Woche später 12 l AA und abwarten, zur Kontrolle soll sie Mitte September kommen. Telefonisch berichtet die Klientin, die Fruchtwasserpunktion sei gut ausgegangen und sie fühle sich sehr gut.

Miroslava Valigurova, Tel.: +420 774 586740, Brünn


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