Dankbar für die Freude

11.3.2016 | Diana Becerrova | cernov.laska@seznam.cz

Vortrag von der VIII. Autopathie-Konferenz 2016 vom 30. 1. 2016 in Prag 

Bekanntschaft mit der Autopathie machte ich Ende letzten Jahres, als ich mich nach einer kompletten psychischen Erschöpfung mit Mittelohrentzündung, einer beginnenden Lungenentzündung und dem Gefühl ins Bett legte, dass der Kampf, den ich bereits seit so vielen (20) Jahren führe, keinen Sinn hat.

Neben dem akuten Zustand, in dem ich mich befand, kämpfte ich nämlich mit meiner Drogenabhängigkeit, unter der ich bereits seit über 20 Jahren litt. Obwohl ich seit etwa fünf Jahren stabilisiert bin, führte ich den Kampf gegen die Versuchung und die Bewältigung belastender Situationen immer noch. Dieser Kampf war sehr unangenehm, denn der Feind war wirklich sehr stark.

Meine Abhängigkeit und die darauffolgenden Therapieversuche zogen Angstzustände, Depressionen, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Manie, verschiedene Neurosen, Magenprobleme, leichte Phobien, höhere Nervosität (die ich mit einer hohen Dosis Nikotin löste – 40 Zig./Tag) usw. nach sich.

Ich bin mir bewusst, dass die ständige Unruhe, die ich spürte, für mich ein absolut natürlicher Bestandteil meines Lebens war. Auch wenn ich mich so nicht wohl fühlte, ging es mir doch deutlich besser als zu der Zeit, bevor es mir gelang, mit den Drogen aufzuhören. Ich fühlte mich aber leer…

Was ich nun dank der Autopathie fühle, ist einfach unglaublich. Der Kampf ist zu Ende. Die ewige Angst und Furcht vor dem Versagen wurden durch das Gefühl von Freude und Glück ersetzt.

Als ich mich letztes Jahr im Dezember mit Fieber krank ins Bett legte, brachte mir ein Bekannter Orangen, die autopathische Flasche und die tschechische Ausgabe von Gesund mit Autopathie. Ich solle es mal lesen und ihm sagen, was ich davon halte. Ich erinnerte mich, dass ich von Autopathie mal was gehört hatte, aber ich wusste rein gar nichts darüber. Also begann ich zu lesen. Aber da ich ungeduldig bin und das Buch aus meiner Sicht zu lang war, sah ich mir das Video über die Anwendung der AF an, lief zum Chinesen, holte zwei PET-Flaschen Wasser und packte mit dem Hörer am Ohr die AF ganz begeistert aus, um es sofort zu versuchen. Doch in meiner Schusseligkeit und durch die Sehnsucht, sofort gesund zu sein, übersprang ich natürlich wichtige Informationen über die Notwendigkeit, sich an die Grundsätze der Anwendung der AF zu halten, und überschüttete meinen Bekannten mit Informationen und Fragen aller Art.

Sehr unwillig musste ich mir anhören, wie undiszipliniert ich sei. Entschlossen, keine Wunder zu erwarten, legte ich mich wieder ins Bett. Ich verwendete die Verdünnung 3 Liter und Speichel.

Am Nachmittag ging es mir viel besser und deshalb stellte ich mir am nächsten Morgen wieder Autopathie her. Die Krankheitssymptome begannen nachzulassen und ich fühlte mich besser und besser.

Nach etwa einer Woche wurde mir bewusst, dass die Besserung, die ich wahrnahm, nicht nur die körperlicher Ebene betraf. Das Erste, was ich registrierte, war, dass ich mich morgens auf die Autopathie freue. Irgendwie stand ich plötzlich freudiger auf. Also fuhr ich täglich mit der Autopathie fort. Nach etwa zwei Wochen stellte ich fest, dass ich in meiner Brust Freude zu spüren begann. Ein Gefühl, an das ich mich gar nicht erinnern konnte. Am Anfang war ich davon so überrascht, dass ich nicht wusste, ob ich dies der Autopathie oder einem Zufall zuschreiben sollte. Heute kann ich mit Sicherheit behaupten, dass die Autopathie mit meiner Seele ein Wunder vollbracht hat. Die Probleme mit der Psyche besserten sich um 90%.

Ich beginne gerade den dritten Monat Autopathie und ich bin völlig fasziniert. Neben den Problemen, die ich angeführt habe, habe ich vor lauter Freude vergessen, eine wichtige Sache zu erwähnen. Und zwar, dass ich vor etwa fünf Jahren in meiner Brust einen kleinen Knoten ertastete. Dank der Familienanamnese und meiner damaligen Unwissenheit wandte ich mich damals vertrauensvoll an meine Frauenärztin, und was für einen Zirkus das auslöste, brauche ich wohl gar nicht zu beschreiben. Völlig verwirrt und schockiert über den Ansatz der Ärzte entschloss ich mich entgegen ihrer Befunde, eine Therapie nach dem System abzulehnen. Ich probierte alles Mögliche und Unmögliche, um dieses Ding loszuwerden. Zeitweise schien sich die Situation zu bessern, danach kehrte sie stets in den ursprünglichen Stand zurück. Vor jeder Menstruation und immer bei jeglicher nervlichen Anspannung “blähte” sich die Beule auf. In diesen paar Jahren wurde sie natürlich deutlich größer.

Wie bereits gesagt, fühlte ich dank der Autopathie Freude. Und ich nehme sie immer stärker wahr. Als meine Krankheit im Dezember abklang, erinnerte ich mich, dass ich ja eigentlich auch diese Beule in der Brust habe, und ich sagte mir, dies sei vielleicht der Ausweg. Bereits damals spürte ich eine Veränderung, wenn ich sie anfasste, aber ich wusste nicht, ob das nur mein Wunschdenken sei, deshalb ließ ich es lieber sein. Ich machte jeden Tag mit meinen 3l und Speichel weiter und mir ging es wirklich blendend. Ich erinnere mich, dass ich einen Tag ausließ, und in der Tat fühlte ich mich an dem Tag nicht wohl in meiner Haut. Die Autopathie arbeitet wirklich mit der Seele. Da bin ich mir absolut sicher.

Irgendwann Anfang Januar begann ich damit, den Speichel abzukochen, und erhöhte um 1,5l Wasser. Ab diesem Zeitpunkt wachte ich jeden Abend punkt 23:00 Uhr auf und war bis 03:00 wach. Ich war darüber etwas unglücklich. Bis ich begriff, dass ich versuchen könnte, zur ursprünglichen Form von 3l nicht abgekochter Speichel zurückzukehren. Es funktionierte hervorragend.

Also mache ich bis jetzt so weiter, wie ich begonnen habe, und fühle mich absolut glücklich. Die Beule ist um etwa 1/3 geschrumpft und ist offensichtlich auf dem Rückzug, und ich bin dafür dankbar.

Aber noch viel dankbarer bin ich für die Freude, die ich wieder in mir fühle. An dieses Gefühl kann ich mich aus meiner Kindheit gut erinnern, als ich über die Wiese lief und eine Fee war.

Ich weiß nicht, wie es möglich ist, und ich versuche auch nicht, es zu verstehen, ich spüre einfach diese unendliche Dankbarkeit. Für das Leben. Dafür, dass mein Feind, mit dem ich über zwanzig Jahre lang gekämpft habe, allmählich seine Macht über mich verliert.

Herr Cehovsky hat gesagt, die Autopathie arbeite nicht mit dem physischen Körper, sondern mit dem feinstofflichen – und er hat Recht. Und falls er es nicht gesagt hat oder ich es falsch verstanden habe, dann sage ich es. Die Autopathie repariert Ihre Seele, und das ist das größte Wunder und Geschenk.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie auf Ihrem Weg zur Genesung das Gleiche erleben wie ich. Und demütig erlaube ich Ihnen zu empfehlen, keine Kapitel im Buch zu überspringen (besonders nicht das Kapitel über die richtige Herstellung der Autopathie).


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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