Autopathisches Präparat aus Eiter – meine Rettung in letzter Minute

29.7.2016 | Krystof Cehovsky | info@cehovskykrystof.cz

 

Meistens schreibe ich Kasuistiken zu den Fällen meiner Klienten, dieses Mal möchte ich mit Ihnen aber meine eigene Erfahrung mit der Autopathie aus Sicht eines Geheilten teilen.

Es handelt sich um eine sechs Jahre alte Episode, damals war ich zweiundzwanzig. Zu der Zeit stellte ich mir die Autopathie gelegentlich bei „viralen Infekten“ her, ansonsten wendete ich sie nicht regelmäßig an, es war nicht nötig, ich war insgesamt gesund und fit.

Als Teenager fuhr ich Abfahrt und Freeride auf dem Mountainbike, was man nicht gerade als sichere Sportart bezeichnen kann, aber bis dahin war ich bei Karambolagen immer mit ein paar Schrammen, Prellungen und einmal einer mittleren Gehirnerschütterung davongekommen.

Das „Glück“ verließ mich in dem Moment, als ich an einem Sommertag einen Sprung nicht schaffte und in voller Geschwindigkeit mit dem Vorderrad steckenblieb – und im Anschluss gleich auch mit dem Gesicht aufschlug. Als Folge brach ich mir den Unterarm, der bei jeder Bewegung wie ein Stück Papier im Wind wehte. Im präoperativen Bericht aus der Ambulanz stand, es handle sich um einen offenen Splitterbruch von Elle (Ulna) und Speiche (Radius). Am nächsten Tag unterzog ich mich einer relativ komplizierten Operation, während der mir in beide gebrochenen Knochen längs Titanschrauben implantiert wurden. Nach einigen Tagen der Hospitalisierung wurde ich aus dem Krankenhaus Motol entlassen.

Im ersten Monat flickte und rehabilitierte ich regelmäßig mit meiner Physiotherapeutin und heutigen Praxiskollegin Marie Valaskova, die mir damals mit der Beweglichkeit meines Arms sehr half, meinen funktionsunfähigen Arm. Daneben floss ständig Eiter aus der Wunde, und zwar an der Stelle, wo der Ellenbogenknochen beim Unfall das Gewebe durchstochen und durch die Haut rausgetreten war. Die Wunde heilte während etwa einem Monat nicht und der Chirurg stellte fest, dass an der inkriminierten Stelle wohl einige Knochensplitter zurückgeblieben sein. Es sei nötig, dass ich mich erneut einer OP unter Vollnarkose unterzöge, damit sie den Arm aufmachen und reinigen könnten. Das war für mich eine unangenehme Nachricht und ich fuhr in der Meinung nach Hause, mich in ein paar Tagen erneut unters Messer legen zu müssen. In letzter Minute, einen Tag vor der drohenden Operation, sagte mir mein Vater, ich solle mit einer Pipette etwas Eiter aus der Wunde nehmen, ihn in die autopathische Flasche geben, ihn abkochen und mit drei Litern potenzieren. Das autopathische Präparat nahm ich damals oral ein.

Am nächsten Tag kam ich mit gepacktem Koffer ins Krankhaus Motol zur präoperativen Untersuchung und zum anschließenden chirurgischen Eingriff. Der Arzt entfernte den Verband von meinem Unterarm, um die eiternde Wunde zu kontrollieren. Diese war überraschenderweise zum ersten Mal seit über einem Monat nach der ersten OP völlig zu und auf dem Verband blieb ein mehrere Millimeter langer Knochensplitter mit einer kleinen Menge Eiter zurück. Ich packte zusammen und fuhr nach Hause. Erst auf der Rückfahrt aus dem Krankenhaus wurde mir bewusst, dass ich mir gestern ein autopathisches Präparat aus Eiter hergestellt hatte und dass es doch kein Zufall sein kann, dass die Wunde einige Stunden nach Einnahme von selbst abgeheilt ist.

In meiner Praxis empfehle ich meinen Klienten gelegentlich eine ähnliche Vorgehensweise, deswegen begegne ich dieser Entwicklung bei der Anwendung des autopathischen Präparats aus pathologischem Material weiterhin. Diese symptomatische Wirkung findet also in unserer ansonsten ganzheitlichen Heilmethode ihre konkrete Anwendung.


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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