Autopathische Detoxikation 2

27.6.2011 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

(Fortsetzung des Artikels Autopatische Detoxikation)
Meine Erfahrungen mit abgekochtem Speichel zeigten klar, dass diese Präparate im Vergleich zur Sterilisation mit Alkohol deutlich verlässlichere (ich bin in Versuchung eher das Wort „verlässliche“) Ergebnisse aufwiesen. Die gelegentliche Unzuverlässigkeit beim Sterilisieren mit Spiritus kann ich an einem Fallbeispiel illustrieren:

Frau um die dreißig. Seit ihrer Pubertät, also seit 15 Jahren, litt sie an starker Akne. Ihre Hautärztin empfahl ihr, dagegen die Antibabypille zu nehmen. Doch die nahm sie schon seit Jahren, ohne dass ihre Akne dadurch besser geworden wäre. Ansonsten war sie gesund, manchmal hatte sie Rückenschmerzen. Früher litt sie unter einer Chlamydien-Infektion. Deswegen konnte sie lange nicht schwanger werden. Schließlich hatte es mit dem Baby doch noch geklappt. Meine Empfehlung lautete: den morgendlichen Speichel mit Wodka vermischen, mit einem Liter Wasser potenzieren und 6 Tage hintereinander anwenden. Nachher das Gleiche ein Mal wöchentlich anwenden, aber mit drei Litern Wasser verdünnen. Die Kontrolle nach zwei Monaten ergab: Ihre Akne hatte sich vor allem auf Rücken und  Dekolletee verschlechtert. Ich empfahl ihr nun, das Präparat aus Atem verdünnt mit 6 Liter Wasser ein Mal in zwei Wochen einzunehmen. Zwei Monate danach schrieb sie mir eine E-Mail, dass sie leicht verzweifelt sei, da sich ihre Akne nun auch auf ihre Hände ausgebreitet hätte und es insgesamt schlechter geworden wäre. Das Vertrauen in meine Therapie hatte sie nur deshalb nicht verloren, weil sich eine gute Freundin von ihr erfolgreich mit Autopathie behandelt hatte.  Meine neue Empfehlung: einmal wöchentlich ein autopathisches Präparat aus abgekochtem Speichel verdünnt mit 6 Liter Wasser anwenden. Nach einem Monat meldete sie sich wieder: ihre Akne im Gesicht sei wesentlich besser geworden, in den unteren Partien dauerte sie aber noch an (die Heilung schreitet nach dem Hering´schen Gesetzen  fort: von oben nach unten, also richtig). Ich empfahl ihr das Gleiche nun mit 9 Liter Wasser verdünnt einmalig anzuwenden. Daraufhin verschlechterte sich ihre Akne zuerst wieder, aber während des darauffolgenden Monats verschwand sie von  weiteren Körperteilen. Bei ihrem letzten Besuch berichtete sie, dass dieser ausgezeichnete Zustand andauerte, lediglich während ihrer Periode trat die Akne ganz leicht erneut auf. Das Erscheinungsbild ist aber viel besser, als es seit ihrer Pubertät  jemals war.  Ich möchte hier anmerken, dass Akne nicht nur eine oberflächige Hauterkrankung, sondern auch ein Ausdruck einer inneren Unordnung sein kann. Eine gewöhnliche allopathische Therapie und auch Homöopathie kann daher oft  keine nachhaltige Heilung bringen.

Eine jüngere Frau, die sich nach dem Bruch ihrer konfliktreichen und unglücklichen Beziehung alleine fühlt. Auch wegen ihrer aufbrausenden Art Leute anzufahren, sobald sie sich nur ein bisschen bedroht fühlte, war sie gesellschaftlich isoliert. Außerdem litt sie an einem Kindheitstrauma, da sie mit ihrer schizophrenen und diktatorischen Mutter in einer feuchten, schimmeligen Souterrainwohnung hatte zusammen leben müssen. Die ersten zwei Jahre der autopathischen Behandlung brachten ihr bereits einige wesentliche Verbesserungen. Sie fand z.B. eine bessere Arbeit, ihre Konflikte mit der Umgebung legten sich und sie fühlte sich insgesamt besser. Als wir temporär auf ein homöopathisches Mittel umgestiegen waren, bekam sie starke Rückenschmerzen und Atemnot, worunter sie früher gelitten hatte. Dazu kam ein noch stärkeres Gefühl der Isolation, gepaart mit Müdigkeit und Schlaflosigkeit. Nachdem sie mir diese schlechten Nachrichten überbracht hatte, empfahl ich ihr im Februar 2010 das autopathische Präparat aus abgekochtem Speichel verdünnt mit 6 Litern Wasser einmal pro Woche anzuwenden. Nach nicht einmal zwei Monaten berichtete sie mir, dass sie das Präparat nur 2x angewendet hätte. Nach der ersten Dosis fühlte sie sich ziemlich schlecht, sie war gestresst und nervös und hatte eine lange Menstruation. Nachher stellte sie sich das Präparat zum zweiten Mal her und dann passierte etwas, was sie zuvor noch nie erlebt hatte: sie verliebte sich und begann eine glückliche Beziehung. In dem Moment hörten alle ihre physischen und psychischen Probleme auf. Auch ihre Menstruation normalisierte sich.

Eine junge Dame mit Alopezie – starkem Haarausfall, besser gesagt mit einer Glatze. Ihren Fall habe ich bereits an anderer Stelle geschildert – ihre Eltern brachten ihr damals das Wasser von einer Naturquelle und verdarben dadurch das Präparat.  Nach der autopathischen Behandlung mit dem nicht abgekochten Speichel hatte sich bei ihr alles normalisiert. Aber, nach einem Jahr kehrte ihr Haar-Problem zurück. Sie konsultierte einen autopathischen Berater und erhöhte allmählich die Potenz, aber ohne Ergebnis. Ihr Haarausfall dauerte an, sie hatte fast keine Haare mehr. Andererseits blieb sie von den Beschwerden wie das starke Ekzem, die sie vor der Autopathie hatte, verschont. Im April 2010 kam sie erneut  zu mir. Ich empfahl ihr das autopathische Präparat aus abgekochtem Speichel, verdünnt mit 6 Liter Wasser, einmal in der Woche anzuwenden. Die Kontrolle nach zwei Monaten ergab: ihr Zustand hatte sich gebessert, ihre Haare fielen nicht mehr aus und wuchsen gleichmäßig nach.

Einige Autoren, die sich mit Hefepilzen befassen, sind überzeugt, dass Haarausfall und Schuppen vor allem auf Candida Erkrankungen zurückzuführen sind. Aber Autopathie muss nicht so intensiv nach den Ursachen suchen. Wir wissen nämlich, dass es immer nur die eine Ursache gibt: die Störung des Flusses von Vitalkraft, Prana oder Qi (verschiedene Kulturen bezeichnen dieses feine Lebensprinzip unterschiedlich). Wenn die Ebene des Menschen, die ihn mit dem Universum verbindet, gestört ist, ist er geschwächt und kann daher leicht Opfer von Bakterien, Viren oder Parasiten werden. Ist die Vitalkraft in Ordnung, verschwinden auch die Parasiten.

Eine junge Mutter zweier Kinder. Obwohl sie im Grunde gesund war und in gesicherten Verhältnissen und in einer glücklichen Beziehung lebte, litt sie unter negativen Gedanken. Sie konnte dies zwar nicht ganz exakt beschreiben; aber dies bereitete ihr Kummer. Vor zwei Jahren hatte sie ein Buch über die Kraft der negativen Gedanken und wie sich diese materialisieren können. Das hatte sie aufgeschreckt. Sie probierte die cranio-sacrale Therapie aus, dadurch wurde aber alles schlimmer. Die negativen Gedanken kamen immer öfter. Die Familienverhältnisse verschlechterten sich dadurch. Zuerst behandelte sie sich autopathisch selbst und wandte niedrige Potenzen an, die ihr für kurze Zeit auch halfen. Aber dann kamen die Probleme wieder. Da ich vorher ihre beiden Kinder von einem Ekzem geheilt hatte, wandte sie sich schließlich an mich. Laut meiner Interpretation befand sie sich in einer sonderbaren spirituellen Krise: sie fühlte sich schlecht und hatte negative Gedanken und wusste nicht warum. Sie hatte Angst, aber wusste nicht wovor. Sie dachte ständig daran, dass ihr Kind in das Schwimmbecken im Garten fallen könnte, obwohl es sicher abgesperrt war. Das konnte man logisch nicht mehr begründen. Deshalb nahm ich an, dass die Störung ihrer feinen Vibrationen wahrscheinlich sehr tief lag und empfahl ihr die Verdünnung des reinen Atems mit 25 Litern (Potenz 1M). Das brachte ihr für einen Monat eine gewisse Erleichterung bei ihren Angstgefühlen. Bald kamen aber die negativen Gedanken wieder zurück. Zwangstätigkeiten wie Unruhe und Angst, Ausfluss und Lust auf Süßes tauchten wieder auf. Das deutete ganz klar auf eine Candida Infektion hin. Meine weitere Empfehlung daher: einmalig das autopathische Präparat aus abgekochten Speichel mit 25 Litern Wasser verdünnen und anwenden. Nach einem Monat berichtet sie Folgendes: am zweiten Tag nach der Anwendung bekam sie eine Krise, die sich bis zum 5. Tag weiter steigerte. Ihr war schwindlig, litt an Übelkeit und musste oft weinen. Einen Tag musste sie überhaupt im Bett bleiben. Nachher aber verschwanden alle psychischen und physischen Probleme sehr schnell wieder und so blieb es auch nach drei Monaten.

Mann über sechzig. Vor zwei Jahren war bei ihm ein Dickdarmtumor entdeckt und chirurgisch entfernt worden. Einen Monat vor dem Besuch bei mir waren bei einer Kontrolluntersuchung ein neuer Tumor 25×50 mm im kleinen Becken und zwei Metastasen in der Lunge (26×30 mm auf der rechten Seite und eine 24 x 25 mm) nahe des Brustfells festgestellt worden. Seit kurzem hustete er leicht. Sonst fühlte er sich ganz gut, abgesehen von den Ängsten, die ihn plagten. Die Ärzte vermuteten, dass der Krebs die Tendenz hätte, sich in das Skelett zu verbreiten. Sein Vater war an Krebs gestorben, seine Mutter war dagegen 96 und bei voller Gesundheit. Meine Therapie-Empfehlung: Morgens Speichel mit Spiritus sterilisieren und in der autopathischen Flasche mit 1 Liter Wasser verdünnen und anwenden. Jeden Abend abwechselnd Lycopodium 30 (eine spezielle Arznei gegen Lungenkrebs) und Carcinosinum 30. Weitere Empfehlung: den pH Wert des Speichels absenken und zwar durch veränderte Essgewohnheiten, Soda-Einnahme (4x täglich einen halben Teelöffel Soda aufgelöst in Wasser) und bis zu 3 Litern Flüssigkeit pro Tag. Zucker und süße Speisen unbedingt meiden. Zucker ist die Hauptnahrung der Krebszellen, die lt. Dr. Simoncini von der Tätigkeit der Hefepilze, vor allem von Candida Albicans, abhängig sind. Sein erster Besuch war Ende November und der zweite 3 Wochen später. Mein Klient berichtete Folgendes: seine Angstzustände hatten sich gebessert, er fühlte sich lockerer und dachte nicht an seine Krebserkrankung. Das jüngste Lungen CT ergab, dass sich der kleinere Tumor um 1 mm vergrößert hatte. Ein Vordringen in das Skelett wurde aber nicht festgestellt. Mein Patient hielt sich an meine Empfehlung. Vier Mal am Tag trinkt er Wasser, vermischt mit einem halben Teelöffel Soda. 5 Tage nach Beginn der Kur litt er an einem stark juckenden Ausfluss nach dem Stuhlgang (ein Detoxikationssymptom in der Form von Ausschwemmung der Hefepilze), der aber rasch verschwand. Das Abhusten war auch weg. Irrtümlich hatte er die homöopathischen Präparate schon 2 Stunden nach der autopathischen Anwendung genommen anstatt erst am Abend. Sein Bluttest ergab, dass die Werte für Trombozyten, Leukozyten, Glykämie und Sedimentation über der Norm lagen. Ich empfahl ihm, die Kur in gleicher Weise fortzusetzen, aber darauf zu achten, dass er die homöopathischen Mittel erst am Abend nimmt. Die nächste Kontrolle wurde einen Monat später festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt hatte er mit der Chemo schon begonnen und litt an Appetitlosigkeit und manchmal an Übelkeit, vertrug sie aber besser als die Ärzte vorhergesagt hatten. Nach der Lungenspiegelung hustete er eine Woche lang Blut, die Atmung bereitete ihm aber keine Schwierigkeiten. Empfehlung: autopatisches Präparat aus abgekochtem Speichel, verdünnt mit einem halben Liter Wasser, immer morgens, am Abend abwechselnd die o.g. homöopathischen Mittel, je eine Tablette.

Kontrolle in einem Monat: Er hatte alles so durchgeführt, wie ich es ihn empfohlen habe.  Er bekam  alle zwei Wochen eine Chemotherapie. Er hatte ungefähr die Hälfte der Prozedur hinter sich. Die 4. Chemo-Behandlung sollte bald folgen. Nach der letzten Chemo litt er 3 Tage lang an Übelkeit. Dann fühlte er sich besser und hatte Appetit. Empfehlung: Die Verdünnung des gekochten Präparates sollte auf 1 Liter erhöht und jeden Morgen angewendet werden. Er sollte besonders darauf achten, vor dem Spucken ordentlich abzuhusten. Alles andere blieb gleich wie zuvor. Kontrolle nach weiteren 6 Wochen: Die letzte Chemo vor zwei Wochen hatte ihn physisch und psychisch „absolut fertiggemacht“.  Es war die sechste von insgesamt zwölf Behandlungen. Fünf Tage lang konnte er weder essen, noch trinken. Er entschied sich, die Chemotherapie nicht weiter fortzuführen und bat um eine CT-Untersuchung. Er kam mit dem ärztlichen Befund noch am selben Tag zu mir und präsentierte mir freudig das folgende Ergebnis:„…Schlussfolgerung: zurzeit finden sich weder Herde des Glukose-Hypermetabolismus noch strukturelle Läsion, die das Vorhandensein einer sichtbaren Neoplasie eindeutig bestätigt.“ Kurz gesagt bedeutet das, dass mittels CT nicht einmal ein Schatten an den Stellen der ursprünglichen Tumore gefunden wurde. Eine Blutuntersuchung zeigte ebenfalls, dass alle Werte, die vorher die Norm überschritten hatten, nun normal waren (was bei einer gerade durchgeführten Chemo üblicherweise nicht passiert): Thrombozyten, Leukozyten, Glykämie und Sedimentation, die Krebsmarker waren ebenso in der Norm. Er war also medizinisch gesund. Die Ärzte waren genauso wie mein Patient überrascht und konnten sich das nicht erklären. Sie deuteten an, dass die ursprüngliche Diagnose vielleicht nicht richtig gewesen sein könnte, empfahlen aber dennoch die Fortsetzung der Chemotherapie. Das wollte mein Patient aber keinesfalls. Ich empfahl ihm die Fortsetzung der Autopathie und Homöopathie wie bisher. Eineinhalb Monate später bei der nächsten Kontrolle: Er fühlte sich gut und hatte keinerlei Beschwerden. Empfehlung: Er sollte nun das homöopathische Mittel absetzen und nur noch das autopathische Präparat aus abgekochtem Speichel verdünnt mit zwei Liter jeden zweiten Tag anwenden. Bei der Kontrolle nach weiteren eineinhalb Monaten: Er war sehr gut gelaunt, lachte und berichtete, dass er Frankreich bereist und dabei auch den einen oder anderen Calvados über den Durst getrunken hätte. Bei der Onkologie hatte er seit Abbruch der Chemotherapie nicht mehr vorbeigeschaut und wollte auch nicht mehr hingehen. Meine Empfehlung: Autopathisches Präparat aus abgekochtem Speichel verdünnt mit 3 Litern einmal pro Woche anwenden. Ich denke, dass sich Dr. Simoncini freuen würde. Die Hefepilze suchen indessen ihren Wirt woanders.

Eine junge Mutter kam mit ihrem Sohn zu mir. Sie war vor acht Jahren wegen eines Ganzkörperekzems in meiner Praxis, das durch  autopathische Behandlung ausgeheilt werden konnte. Ihr Sohn war erblich belastet und litt unter derselben Krankheit. Sie hatte bereits versucht, ihn mit potenziertem Speichel zu behandeln. Das Ekzem besserte sich zwar, fiel aber immer wieder in den alten Zustand zurück. Ich empfahl zunächst eine höhere Potenzierung mit zwölf Litern. Aber es änderte sich nichts. Ich empfahl ich daher, das autopathische Präparat aus abgekochtem Speichel, verdünnt mit 6 Litern Wasser einmal pro Woche. Die Flasche tauschte ich zuvor gegen eine neue aus, obwohl er sie noch keine drei Monate in Gebrauch hatte. Dies ist immer dann notwendig, wenn die Verdünnung stark reduziert wird – wie in diesem Fall von 12 auf 6 Liter, da im Glas die höheren Potenzen gespeichert bleiben. Bei der Kontrolle eineinhalb Monate später wurde mir berichtet, dass das Ekzem bald nach der Verabreichung des Präparates aus dem Gesicht verschwunden war. Die nässenden Stellen am Körper waren ausgeheilt und die Krusten trockneten. In der Nacht wachte er viel seltener auf als früher. Ich empfahl, mit der Autopathie genauso weiter zu machen wie bisher. Nach weiteren eineinhalb Monaten meldete die Mutter, dass das Ekzem praktisch nicht mehr vorhanden wäre, sich nun aber in den letzten Tagen auf seinem Körper und auf einer Hand eine raue Haut gebildet hätte, die wie Gries ausschaute. Meine Empfehlung: 9 Liter aus abgekochtem Speichel einmalig anwenden. Nach 3 Monaten erhielt ich ein E-Mail von der Mutter mit der Nachricht, dass die Hautprobleme drei Tage nach der Verabreichung des Präparates verschwunden waren. Seitdem hat er keine Beschwerden mehr.

Eine junge hübsche Frau lebte bereits seit 4 Jahren mit der Diagnose Multiple Sklerose. Sie nahm Cortisonpräparate, war müde, depressiv und traurig. Beim Anamnesegespräch weinte sie. Vor ein paar Monaten hatte sie hohes Fieber gehabt. Seitdem war sie ständig müde. Vor kurzem hatte sie auch an einer Nebenhöhlenentzündung gelitten und hatte deshalb Antibiotika genommen. Ich empfahl ihr das autopathische Präparat aus abgekochtem Speichel (vor dem Spucken stark abhusten), verdünnt mit 4,5 Litern einmal pro Woche. Die Kontrolle nach einem Monat ergab: Am Tag der Autopathie-Anwendung fühlte sie sich gut, hatte mehr Energie und war positiv. Sie nahm keine Cortison-haltigen Medikamente mehr. Sie hatte vor allem in der letzten Zeit auch wesentlich mehr Energie und musste nicht mehr so viel schlafen. Weitere Empfehlung: Autopathie 6 Liter, gekochter Speichel. Kontrolle nach 2 Monaten per E-Mail: ihre neurologischen Probleme wie das Kribbeln und die Erschlaffung der linken Hand waren besser geworden. Sie hatte weiterhin genug Energie. Anstatt wie vorher traurig zu sein, war sie nun vor allem morgens oft wütend. Wut sehe ich am Anfang der Behandlung als Zeichen einer erwachenden Vitalität, die noch nicht gebändigt werden kann. Sie nahm weiterhin keine Cortisonpräparate. Ich empfahl ihr, bis zu ihrer nächsten Kontrolle, die zwei Wochen später stattfinden sollte, keine Autopathie mehr anzuwenden. Dann berichtete sie Folgendes: Physisch fühlte sie sich gut und hatte keine Probleme. Vor allem bei der Arbeit war sie oft wütend und „explodierte“ leicht – früher gab sie dagegen oft nach und unterdrückte ihre Gefühle und die Wut. Meine Empfehlung: Autopathie, gekochter Speichel, 9 Liter, einmalig. Die nächste Kontrolle fand erst drei Monate später statt. Während der gesamten Zeit war sie beschwerdefrei und nahm keine Medikamente. Zehn Tage vor der Kontrolle war sie aber einer Stresssituation ausgesetzt, als sie erfuhr, dass bei ihrer Schwester ebenfalls MS diagnostiziert worden war. Daraufhin bekam sie wieder das Kribbeln in der Hand. Die Beherrschung und Wahrnehmung der Hand reduzierten sich ebenfalls. Meine Empfehlung: Autopathie 9 Liter, gekochter Speichel, einmal bis zu der nächsten Kontrolle anwenden.

Die Festlegung der Potenz des abgekochten Speichels nimmt man wie im Kapitel Individuelle Bestimmung der Potenz vor. Potenzen von 1 – 2 Litern können bei lebensbedrohenden Erkrankungen und Zuständen täglich bzw. bis zu drei Mal am Tag angewendet werden. Eine Verdünnung mit 4,5 – 6 Litern wendet man normalerweise einmal pro Woche, bei stärkeren Beschwerden auch öfters an. Potenzen von 6 Litern und höher können auch einmalig angewendet werden. Danach beobachtet man die Entwicklung und wartet, solange die Besserung andauert. Falls sie stoppt oder gar eine Verschlechterung eintritt, wendet man die gleiche oder ggf. eine höhere Verdünnung an. Einige meiner Schüler berichteten, dass in manchen Fällen erst nach Anwendung einer Verdünnung von zwanzig Litern und mehr eine Verbesserung eingetreten sei, dass es aber notwendig gewesen sei, diese durch eine langsame Anhebung der Potenz zu erreichen. Bei anderen wiederum reichten bereits Potenzen von 1 – 6 Litern aus, um den gewünschten Besserungseffekt zu erzielen.
Der potenzierte und abgekochte Speichel bewährte sich auch bei akuten Zuständen, z.B. im Falle von fieberhaften
Erkrankungen bei Kindern. In solchen Fällen empfehle ich meistens die stündliche oder einmalige Verabreichung des AP in einer Potenz aus sechs Litern. Die Anleitung zur Herstellung des abgekochten autopathischen Präparats finden Sie hier.

Abgekochter Atem

Die bisher neueste Herstellungsmethode des autopathischen Präparates, die sich logisch aus den vorherigen Herstellungsmethoden entwickelt hat, ist die aus abgekochtem Atem. Ich habe diese Methode in der letzten Zeit bei mehreren Dutzend Personen verwendet, verfüge aber erst über kurzfristige Beobachtungen und nur wenige Rückmeldungen – doch die sind es wert. Deshalb habe ich beschlossen, die Informationen hier weiterzugeben auch auf die Gefahr hin, dass diese Methode noch nicht so gründlich überprüft ist wie ihre Vorgänger. Die meisten meiner Patienten berichten begeistert von ihren Erfahrungen mit dem AP aus abgekochtem Atem. Sie verspüren einen starken Schub in Richtung Gesundheit, Normalität und Fröhlichkeit. Manchmal sogar sofort. Häufig treten das Gefühl der gesteigerten Energie und eine Linderung psychischer Probleme gleich nach der Anwendung auf. Außerdem wirkt die Methode ausgezeichnet sowohl bei niedrigeren Potenzen (1- 6 Liter), als auch bei hohen (12 – 25 Liter).  Das AP aus abgekochtem Atem hilft vor allem bei psychischen Beschwerden und Erkrankungen.

Eine Frau um die Vierzig litt seit 15 Jahren an täglichen Rückenschmerzen, die so stark waren, dass eine normale Lebensführung für sie unmöglich war. Sämtliche Röntgenuntersuchungen fanden aber keine Ursache. Im vergangenen Jahr spürte sie außerdem noch ein Brennen auf der Brust. Sie war verkühlt, hatte Schnupfen und hustete. In den letzten eineinhalb Jahren hatte sie laufend Probleme mit ihrer Wohnsituation und nahm in der Zeit 30 Kilo zu. Sie wollte nirgendwohin gehen, weil sie sich hässlich vorkam. Sie hatte ständig einen unstillbaren Hunger und große Lust auf Süßigkeiten. Das Gefühl steigerte sich mit dem Essen noch. Anders beim Trinken. Sie hatte nämlich fast kein Durstgefühl und trank daher sehr wenig. Ihr Körper war entsprechend übersäuert, der pH-Wert ihres Speichels lag unter 6 (vgl. Teil VII: Autopathische Detoxikation).  Noch dazu machte ihr ein Ausfluss zu schaffen, der durch Hefepilze verursacht war. Sie musste ständig gegen Selbstmordgedanken ankämpfen. Ich empfahl ihr, das autopathische Präparat aus abgekochtem Speichel verdünnt mit 6 Litern einmalig anzuwenden. Kontrolle nach zwei Monaten: Das Brennen auf der Brust hatte sich gebessert. Die Gedanken an Selbstmord waren schwächer geworden. Aber sie wurde von unglücklichen Zufällen heimgesucht. Die Lust auf Süßigkeiten und die Vorwürfe, die sie sich wegen ihres Gewichtes achte, bestanden weiterhin. Dieser Zustand dauerte mit Schwankungen bis zur Kontrolle. Dann empfahl ich ihr, das Präparat aus abgekochtem Atem verdünnt mit 7,5 Litern anzuwenden. Vierzehn Tage später verspürte sie plötzlich keine Lust mehr übermäßig zu essen und hatte auch kein Verlangen nach Süßigkeiten mehr.
Sie bekam normal Durst und trank mehr. Innerhalb von drei Wochen verlor sie mühelos 4 Kilo Gewicht. Psychisch fühlte sie sich nun ausgezeichnet wie seit Jahren nicht mehr. Und ihr Rücken machte ihr auch keine Beschwerden mehr.
Ein athletischer Mann, 39, hatte seit zwölf Jahren Colitis Ulcerosa – eine chronische Dickdarmentzündung und nahm seither Kortisonpräparate. Seit elf Jahren lang hatte er einen chronischen Schmerz in der Beckengegend. Er hatte fünfzehn flüssige und blutige Stuhlgänge am Tag. Er organisierte seine Wege so, dass immer eine Toilette erreichbar war. Er hatte starke Blähungen, die manchmal mit Stuhl einhergingen. Nachdem er mein Buch über Autopathie gelesen hatte, hatte er vor zehn Monaten mit der autopathischen Selbstbehandlung begonnen. Er hat zuerst AP aus Speichel, verdünnt mit einem Liter Wasser täglich angewendet, dann erhöhte er auf drei Liter, später kochte er den Speichel ab und potenzierte ihn mit 3 Litern. Seitdem erlebte er Zeitabschnitte, die ihm große Erleichterung brachten. Die Krankheitssymptome kamen aber immer wieder zurück, aber in einer geringeren Intensität als zuvor. Als er im August 2010 zum ersten Mal zu mir kam, hatte er nur noch 2x täglich Stuhlgang, der aber noch Schleim und Blut enthielt und es passierte ihm nach wie vor, dass mit den Blähungen auch Stuhl entwich. In der Beckengegend und im Knie hatte er dauernd Schmerzen. Ich empfahl ihm morgens das autopathische Präparat aus abgekochtem Speichel, verdünnt mit 1 Liter, und am Abend aus abgekochtem Atem in der leichten Potenz anzuwenden. Im Lauf der folgenden zehn Tage beruhigten sich die Symptome der Krankheit, im Stuhl gab es keinen Schleim mehr und die Schmerzen gingen zurück. Die Änderung war radikal. Nach drei Wochen Besserung tauchte der Schleim im Stuhl wieder auf. Meine Empfehlung: Täglich das Präparat aus abgekochtem Speichel verdünnt mit 2 Litern morgens und abends mit Atem anzuwenden. Er experimentierte auch mit einem Präparat aus abgekochtem Schleim. Einen Monat später berichtete er, dass er bei Blähungen keinen Stuhl mehr verliert und seit zehn Tagen auch kein Blut mehr im Stuhl vorfindet. Der Stuhl ist fester, ein bis zweimal täglich, manchmal muss er den ganzen Tag nicht auf die Toilette. Der Schmerz im Becken dauert aber noch an. Meine Empfehlung: AP aus 3 Litern, abgekochter Atem einmal pro Woche. Nach einem Monat ist sein Zustand stabil, er hat einen normal geformten Stuhl, einmal am Tag. Morgens er zwar immer noch einen leichten Schmerz in der Beckengegend; aber nach dem Stuhlgang verschwindet er wieder. Er fühlt sich ausgezeichnet und gesund. Beide Patienten (und eine Reihe weiterer) verwendeten diese Anleitung.

Diese reinigende Phase der Heilung kann unterschiedlich lang dauern. Bei gewissen Personen reicht es aus, das Präparat aus sterilisiertem Material nur einmal zu verabreichen und danach mit dem Präparat aus reinem Atem weiterzufahren. Bei Erkrankungen, bei denen von einem starken Parasitenbefall ausgegangen wird, beispielsweise bei Krebs, Multipler Sklerose u.ä., können zahlreiche Wiederholungen nötig sein und diese Phase kann drei Monate oder länger dauern. Manchmal war es nicht notwendig, die Einnahme des sterilisierten Präparat zu wiederholen, weil die Symptome verschwanden. Manchmal dagegen kam es vor, dass nach einer gewissen Zeit, z.B. nach mehreren Monaten der Verabreichung des sterilisierten, potenzierten Präparats seine Wirkung nachließ. Dies war das Signal, die Verabreichungsform des Präparats auf reinen, nicht abgekochten Atem umzustellen. Der von fremden Vitalfrequenzen befreite Organismus liefert reinere Vitalinformationen aus dem Atem und ihre Potenz wirkt dann viel tiefer. Bei der Einnahme von Potenzen aus reinem Atem können wir anschließend relativ schnell, wenn auch schrittweise, zu hohen bis sehr hohen Potenzen übergehen, die eine langfristige und durchschlagende Verbesserung der Gesundheit und des Glücks bringen. Sobald diese zufriedenstellende Ebene erreicht wurde (dies bestimmt stets die behandelte Person nach eigenem Gefühl), gehen wir zur Phase “warten und beobachten” über und verabreichen keine weiteren AP. Diese Phase der behandlungsfreien Gesundheit kann danach auch Jahre anhalten.


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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