Autopathie verbessert auch die Gesundheit von Tieren

5.1.2009 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Zusammenfassung: Die Autopathie ist eine Methode zur Wiedergewinnung der Gesundheit, die sich aus der klassischen Homöopathie entwickelt hat. Sie beeinflusst das zentrale feinstoffliche, spirituelle Selbstorganisationssystem auf positive Weise. Sie liefert hervorragende Ergebnisse insbesondere bei chronischen Beschwerden sowohl von Menschen als auch Tieren. Das potenzierte Präparat aus der eigenen Körperflüssigkeit des zu beeinflussenden Organismus wird unter heimischen Bedingungen entweder vom spezialisierten Berater oder vom Tierhalter mit Hilfe der autopathischen Flasche hergestellt.

Schlüsselbegriffe: Potenzierter eigener Speichel, ganzheitliche Wirkung, chronische Beschwerden, feinstoffliches spirituelles Selbstorganisationssystem.

Autopathy improves health also in animals.

Summary: Autopathy is a method returning health which developed from classical homeopathy. Autopathy influences positively the central fine matter spiritual self organizing principle of the organism. It gives excellent results specially in cases of chronic ailments in man and animals. Potentised preparation from own bodily fluid of the influenced organism is produced by the professional adviser or the owner of the animal by means of an autopathic bottle in home condition.

Key words: Potentized own saliva, holistic effect, chronic ailments, fine-matter spiritual self organizing system.

Autopathie, Autoisopathie, Autonosode, autohemic therapy sind alle Synonyme des Begriffs Autoisopoathie, die im Wörterbuch der Website British Homeopathic Library aufgeführt sind. Wie allgemein bekannt geht es um die Verwendung der eigenen Körperflüssigkeit oder des Gewebes des Patienten bei der Heilung von körperlichen und geistigen Beschwerden. Die Idee ist bereits sehr alt. Die heilende Wirkung des eigenen Urins war beispielsweise in Indien bereits vor Tausenden von Jahren bekannt. Eine ganz neue Qualität verlieh der Idee jedoch die Erfindung der homöopathischen Verdünnung der Substanzen von Samuel Hahnemann. Ein auf homöopathische Weise hochverdünnter Stoff kann seine heilenden Fähigkeiten markant steigern, so verdünnt kann sogar eine Substanz heilen, die in ihrer Rohform keine heilende Wirkung aufweist. Einige amerikanische Homöopathen des 19. Jahrhunderts empfahlen homöopathisch potenzierte, hochverdünnte menschliche Sekrete nach dem Gesetz „equalia equalibus curantur“, Ähnliches mit Ähnlichem heilen. Der berühmte Homöopath J.H. Allen aus Indiana vertrat beispielsweise im Jahr 1894 die Ansicht, dass die Behandlung von Gleichem mit Gleichem „nicht anderes ist, als die höchste Phase des Similimus im höchsten Sinn des Wortes.“ Anstatt „Ähnliches mit Ähnlichem“ zu heilen, der Grundlage der Homöopathie, wurde also auch Gleiches mit Gleichem geheilt. Es muss jedoch gesagt werden, das die Verwendung des „Gleichen“ in der Geschichte der Homöopathie vorwiegend symptomatisch ausgerichtet war, nach dem Namen und den Äußerungen der lokalen Krankheiten, von der ganzheitlichen Heilung war es meist weit entfernt.

Eine der wenigen schriftlichen Meldungen über die autopathische Behandlung hinterließ uns der klassische französische Homöopath Julian in seinem Buch Materia Medica of Nosodes. Er beschreibt, wie er während des Urlaubs, wo er (wie er entschuldigend schreibt) keine Arzneimittel zur Verfügung hatte, zu einem Mann mit schlimmem Herpes gerufen wurde. Er schreibt: „Die Läsion befand sich auf der linken Seite der Wange. Die Bläschen und Geschwüre breiteten sich über Stirn, Wange und Oberlippe aus, die Schleimhaut des linken Nasenlochs und der obere Teil des Gaumen waren ebenfalls betroffen, ebenso waren das geschwollene linke Augenlid und die Bindehaut mit Bläschen befallen.“[1] Er hatte 38.8°C Fieber und einen beschleunigten Herzschlag. Der Kranke litt an Schlaflosigkeit, Erbrechen und starken Kopfschmerzen. Dr. Julian stellte ein Präparat aus dem Ausfluss eines Gaumengeschwürs her. Er potenzierte es mit Wasser auf die 6. Centisemal-Potenz, also sehr niedrig, die letzte Potenz mischte er mit Alkohol. Dieses Präparat verabreichte er zu Beginn jede halbe Stunde. Zuerst nahmen die Schmerzen zu, aber am nächsten Tag gingen sie bereits markant zurück, das Erbrechen hörte auf und der Kranke konnte wieder gut schlafen. Bereits am zweiten Tag wurde der Herpes um die Hälfte kleiner, die Schwellung verschwand. Nach einigen Tagen blieb nur gesund aussehender Schorf zurück.

Sehr interessant ist auch die Erwähnung des französischen Arztes Bon Hoa im Artikel über Carcinosinum für das British Homoeopathic Journal. Typisch für dieses Thema ist seine Erwähnung nur einen Satz lang: „Einigen Patienten, die gut auf Carcinosinum reagierten, deren Besserung jedoch nur von kurzer Dauer war, half die Auto-Isopathie. Ich verabreiche eine einzige Dosis Pharyngealer Schleim 30.“ Wenn wir über diesen Satz nachdenken, ließe er sich in einem dicken, ehrwürdigen Buch erläutern, das den Kranken viel würde Nutzen bringen würde. Er tönt nämlich an, dass die Potenzierung eines offenbar nicht pathologischen, eigenen Schleims offenbar eine ganzheitliche Wirkung auf die Gesundheit der meisten Menschen, die ihn einnahmen, hatte.

Dass die Behandlung mit eigenen Körperflüssigkeiten in England bereits erfolgreich bei Tieren praktiziert wird, davon zeugt auch die (erneut kurze) Erwähnung in Veterinary  homeopathy von Dr. Macleod.

Jedoch – in der Geschichte der Homöopathie wurde bisher noch nie (gemäß verschiedenen Quellen wie die Software Reference Works, das Internet oder Kataloge früherer Herausgeber homöopathischer Literatur) in einer Arbeit, sei es ein Buch oder eine Zeitschrift, die Autopathie systematisch behandelt. Sie wird immer nur bruchstückhaft erwähnt.

Homöopathie befasst sich mit der Suche nach der Substanz in der Natur, z.B. in Pflanzen oder Lebewesen, die (spezifisch mit Wasser verdünnt in die feinstoffliche Sphäre) am besten mit den feinstofflichen (aus materieller Sicht immateriellen) Vibrationen des dem Geist und dem Körper höher gestellten Organisationssystem mitschwingt, also die Dynamis von Hahnemann, der Innere Mensch von Kent und Swedenborg. Wir könnten bei Tieren ruhig auch sagen, das „innere Tier“, denn sie sind auch ihr eigenes Selbstorganisationsprinzip, Dynamis, verankert in der feinstofflichen, spirituellen Sphäre. Substanzen, die mit dem kreativen Teil des Menschen mitschwingen, der zu jedem Zeitpunkt des Lebens den Geist und den Körper des Menschen formt und bildet. Ihre Störung bedeutet Krankheit und stärkeres Leiden. Je näher die Frequenz der Substanz derjenigen des Patienten ist, desto wirksamer ist eine ganzheitliche Heilung. Die Arbeit des Homöopathen besteht in der Suche nach der Resonanzfrequenz-Ähnlichkeit zwischen dem Patienten und einer Substanz in der Natur.

Daraus ergibt sich logischerweise, dass wenn wir eine nicht eine Substanz aus einer Schlange (Lachesis) oder einem Frosch (Bufo), oder aus einem fremden Körper (Psorinum, Carcinosinum, Medorrhinum usw.), sondern direkt aus dem Körper des Patienten nehmen und sie durch Verdünnung mit Wasser in die feinstoffliche Sphäre anheben, so ist die Resonanz des kreativen Zentrums (Dynamis) mit dem Präparat hundertprozentig und lässt sich absolut mit der Wirkung des am präzisesten homöopathischen Mittels vergleichen.

Heute kann ich bereits von hunderten von Fällen von Autopathie aus potenziertem Speichel sprechen. Es geht um Menschen zwischen zwei Monaten bis 83 Jahren. Ein hoher Anteil von ihnen zeigte eine rasche Verbesserung von chronischen Beschwerden jeglicher Art. Nur sehr wenige Fälle (sicherlich weniger als zehn Prozent) zeigten keine sichtbare positive Reaktion – wahrscheinlich, weil die Beobachtungszeit bei der Beeinflussung einer sehr tief verwurzelten und langjährigen Krankheit nicht ausreichte oder stark bei der Präparatherstellung stark von der Anleitung abgewichen wurde. Ich kenne keine andere Methode mit einer so hohen Wirksamkeit. Dazu muss gesagt werden, dass ich als Heiler bereits seit 25 Jahren praktisch ausschließlich von Menschen aufgesucht werde, bei denen die konventionelle (und oft auch die alternative oder homöopathische) Medizin bei der Bewältigung der langjährigen Beschwerden keinen Erfolg zeigte. Mit Tieren habe ich deutlich weniger Erfahrung, aber auch die wenige Erfahrung zeigt eindeutig davon, dass die Wirkung auch bei Tieren wirkt, wie wir später noch sehen werden. Bisher kenne ich keinen einzigen Fall, in dem beispielsweise auch bei meinen Schülern die Methode bei Tieren ohne Wirkung oder mit gegenteiliger Wirkung angewendet worden wäre.

Die Entwicklung des Patienten ist gleich wie bei der Verschreibung eines sehr präzise gewählten homöopathischen Mittels. Manchmal lässt sich kurz nach Verabreichung eine leichte Verschlechterung feststellen, das schnell zu einer Besserung wird. Manchmal tritt die Besserung sofort ein. Die Wirkung in der Homöopathie sichtbar messen kann man durch die Hering’schen Gesetze – d.h. die Beschwerden lassen vom Zentrum nach außen nach, die Symptome verschwinden in umgekehrter Reihenfolge als sie aufgetreten sind und bei Ekzemen fast immer von oben nach unten. Nach einiger Zeit kehren auch gewisse alte Umkehrsymptome auf, die bald wieder verschwinden. Dies passiert auf dem Weg, auf dem der Organismus alte Zustände durchmacht, wenn er sich allmählich wieder in die ursprüngliche, gesunde Frequenz einstimmt, die gesunde Organe konstituieren kann. Die Entwicklung ist sukzessiv, die Geschwindigkeit der Veränderungen hängt immer stark davon ab, wie lange die betreffende Person unter den Beschwerden leidet und in welchem Gesamtzustand sie sich befindet. Die homöopathische (oder eher autopathische) Verschlechterung in den ersten Tagen und Wochen nach Einnahme kann auftreten und es ist möglich, sie stark einzudämmen oder zu verhindern, indem man die geeignete, dem Gesamtzustand und Alter des Klienten entsprechende Potenz wählt.

Das Präparat wird nur wiederholt, wenn es Anzeichen für einen Relaps, also eine Rückkehr der Symptome zurück zum Zustand vor der Einnahme, gibt. Bei ersten Anzeichen eines Rückgangs wird das autopathische Präparat rechtzeitig und in höherer Potenz verabreicht, wodurch der Weg wieder nach oben zeigt in Richtung einer weiteren Besserung der Beschwerden. Zur rechtzeitigen Erkennung eines Relapses macht sich der Berater nach den Meldungen der Klienten Aufzeichnungen über die Zustandsentwicklung – den Tierhalter. Die Entwicklung verläuft jedoch stets schwankend, deshalb erfordert die Wiederholung des Präparats in komplexen oder schweren Fällen spezifische Fallkenntnisse.

Die Voraussetzung, dass diese Methode erfolgreich und standardmäßig verwendet werden kann, ist das korrekte Vorgehen bei der Herstellung des persönlichen autopathischen Präparats aus dem eigenen Speichel. Meinen Klienten übergebe ich ein spezielles Instrument aus Glas (ich habe es autopathische Flasche Harmonie genannt) und eine einseitige Anleitung, wie sie bei sich zuhause auf einfache Weise und dennoch zuverlässig den Speichel mithilfe von reinem Wasser potenzieren können. Sofort nach Beenden der Verdünnung wird das frische Präparat einmalig eingenommen. Die Herstellung dauert mit dem Wegräumen etwa 30 Minuten. Die Einnahme ist stets einmalig. Die Mindestwirkdauer einer Verabreichung betrug bei Menschen bisher mindestens 3 Monate, auch bei Anwendung der tiefsten Potenz von 20 C. Die längste beobachtete Dauer der positiven Entwicklung nach einer einzigen Einnahme überstieg 18 Monate.

Alle erwähnten Regeln gelten auch bei Tieren. Tiere reagieren bei der Behandlung von chronischen Beschwerden normalerweise schneller als Menschen. Zwei meiner Schülerinnen berichteten beispielsweise über das Haaren bei Katzen. Bei beiden Katzen (eine lebt in Deutschland) trat eine Kahlstelle auf, wo das Fell sehr stark ausfiel und die Haut sichtbar war. In beiden Fällen wuchs das Fell bereits eine Woche nach Verabreichung des hochpotenzierten eigenen Speichels neu nach und das Problem verschwand vollständig. Im Fall der deutschen Katze wurde die Potenz 60 C verwendet, im Falle der tschechischen Katze 30 C.

Beispiel Hund

Schwarzer Labrador, geboren im Dezember 1998. Im Alter von etwa einem Jahr tauchte in den Augen ziemlich viel weißer, zäher, klebriger Schleim auf, im rechten Auge schlimmer als links. Ähnlicher Ausfluss aus den Genitalien. Der stattliche Hund verhielt sich ziemlich unterwürfig. Zu diesem Zeitpunkt wurde das homöopathische Mittel Pulsatilla 30C verabreicht. Danach verschwand der Augenschleim und der Hund lebte gesund, nur mit gelegentlichem Genitalausfluss, bis zum Sommer 2004. Zu diesem Zeitpunkt kehrte der Augenschleim wieder, erneut hauptsächlich rechts und am schlimmsten morgens. Zudem trat ein gräulicher Belag über das ganze Auge auf. Das Augenweiß war rot. Im August 04 erhielt er eine Dosis Pulsatilla 200. Innerhalb weniger Tage verschwand der gräuliche Belag vom Auge, aber der Ausfluss und die Rötung hielten bis Anfang Oktober an. Dann wurde dem Hund Speichel abgenommen. Der Hund war dabei unruhig, deshalb konnte in die Pipette nur eine geringe Menge Speichel angesaugt werden, eigentlich nur eine unwesentliche weißliche Spur an der Wand der Pipette. Die Pipette wurde im Verschluss der Flasche mit destilliertem Wasser durchgespült und das Wasser daraus in der autopathischen Flasche mit vier Liter Wasser verdünnt auf die Potenz 160 C. Einige Tropfen wurden dem Hund ins Maul getropft.

Zwei Tage nach Verabreichung kam es zur Besserung des Ausflusses und der Rötung des rechten Auges, doch in den nächsten Tagen verschlechterte sich das Auge auf den Zustand von August, September. Am fünfzehnten Tag nach der Verabreichung war eine deutliche Besserung sichtbar, am achtzehnten Tag nach Verabreichung war der Hund beschwerdefrei. Dieser beschwerdefreie Zustand hält bisher bereits fünf Monate an, im letzten Monat tauchte der Schleim manchmal morgens ganz wenig auf, tagsüber nicht. Ab dem ersten Augenblick nach Verabreichung begann der Hund, sich gegenüber kleineren Hunden dominanter zu verhalten, wenn sie ihn belästigten. Früher war er immer vor ihnen zurückgewichen.

In meinen Autopathie-Kursen berichten meine Teilnehmer manchmal auch über die erfolgreiche Behandlung von Tiefen, Pferde, Hunde usw. In diesen Berichten folgte auf die Verabreichung des autopathischen Präparats immer eine deutlich positive Entwicklung.

Die Potenzierung in der autopathischen Flasche Harmonie erfolgt entsprechend dem Wirbel- und Durchfluss-Prinzip, das von Homöopathen bereits seit über hundert Jahren verwendet wird. Pionier dieser Methode war der Amerikaner Dr. Bernhard Finck, der in seinem Labor auch die höchsten Potenzen herstellte. J.T. Kent schrieb über seine Arzneimittel, auf sie sei „stets Verlass“. Um eine sehr hohe Potenz zu erreichen, kann die Flasche Harmonie unter den mit einem handelsüblichen Küchenkohlefilter versehenen Wasserhahn stellen und so innerhalb von zehn Minuten die sehr hohe Potenz von 1 M (C 10‘000) erreichen. Je höher die Potenz, umso tiefer geht der Kern des Problems. Die Flasche Harmonie ist zur einmaligen Verwendung bestimmt, damit es bei wiederholter Verwendung nicht zu einer sog. „Kreuzkontamination“ kommt, der Vermischung der Frequenzen der alten und neuen Potenz. Von der Herstellung homöopathischer Mittel ist bekannt, dass Glas die Potenzen speichert, auch wenn die potenzierte Flüssigkeit nicht mehr vorhanden ist. Deshalb wird bei der homöopathischen Herstellung immer neues Glas verwendet.

Diese Art der Präparatherstellung ermöglicht, dass der potenzierte Speichel absolut frisch eingenommen werden kann, in unveränderter Frequenzstruktur, ohne dass eine Konservierung mit Alkohol, eine verschiedenartige Bestrahlung nötig sind und er durch längeres Lagern anderen Einflüssen ausgesetzt ist.

Auch bei Tieren empfehle ich als Rohstoff zur Potenzierung den Speichel (falls sie ihn bilden), der mit einer sterilen Pipette entnommen wird. Es kann aber auch Urin oder Blut, das ich absichtlich an letzter Stelle erwähne, verwendet werden. Bei der Blutentnahme entsteht ein akutes Trauma, das sich in der Blutstruktur wiederspiegeln und so das Bild ganz leicht verändern kann. Grundsätzlich kommt jede eigene, potenzierte Körperflüssigkeit in Frage, bei einer Kuh beispielsweise auch ihre eigene Milch.

Günstig ist es, mit Potenzen bis 200 C zu beginnen und bei Wiederholungen des Präparats die Potenzen immer um die doppelte Menge Wasser zu erhöhen. Die Potenz C 40 (1 Liter) eignet sich sehr gut zur Einleitung der Harmonisierung, auch bei über 80-jährigen Personen mit vielen chronischen Beschwerden. Auch bei Tieren sollte das Alter berücksichtigt werden und bei sehr alten Tieren ist es besser mit der sehr tiefen Potenz 40C zu beginnen.

Bei der positiven Wirkung auf mentaler und körperlicher Ebene konnte ich bei meinen Klienten eine markante Besserung oder völlige Heilung chronischer Beschwerden wie Kopfschmerzen, Atemnot, Ekzeme, Allergien, chronische Erschöpfung, Nieren-, Leber-, Gelenk-, Darm-, Gallenbeschwerden feststellen, das Verschwinden chronischer Ängste, Beklemmung, Schlaflosigkeit, Herzarhythmien usw. Die Skala der heilbaren Beschwerden umfasst wahrscheinlich sämtliche menschlichen Leiden, die aus dem Rückgang der zentralen Frequenz des feinstofflichen Organisationssystems des Menschen entstehen – und somit aus dem allmählichen Zerfall der ursprünglichen, gesunden Struktur von Körper und Geist. Das Präparat kann auf dem Prinzip der Resonanz dem feinstofflichen Zentrum seinen ursprünglichen, harmonischen Zustand zurückbringen.

Wenn wir Autopathie als Ergänzungsmethode zur Homöopathie verstehen, dann kommt sie überall dort in Frage, wo sich ein Fall bei einer homöopathischen Behandlung nicht optimal entwickelt, oder dort, wo ein genaues Mittel schwer zu finden ist, beispielsweise bei Tieren, Säuglingen usw. Auch in dem Fall, wenn der Organismus aus jedweden Gründen von vielen chemischen Medikamenten abhängt. Bei der Autopathie wurde bisher kein wesentlicher Unterschied beobachtet zwischen von Medikamenten abhängigen und unabhängigen Menschen. Es gibt Fälle (z.B. bei Bronchialasthma), bei denen die üblichen Medikamente erst dann ruhigen Gewissens abgesetzt werden konnten, als die Beschwerden autopathisch aufgelöst wurden. Autopathie kann auch als unterstützende Methode eingesetzt werden und interferiert nicht mit anderen chemischen oder anderen Präparaten.

Wird Autopathie als Grundmethode angewendet, hat sie das größte Möglichkeitsspektrum zur Heilung und Entfernung langjähriger Beschwerden. Sie hat sich beispielsweise bei akuten fiebrigen Beschwerden bewährt – zur wesentlichen Linderung kam es in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Einnahme eines hochverdünnten Präparats aus dem eigenen Speichel.

Bei der Autopathie handelt es sich um eine wenig erforschte, bis vor kurzem nur zufällig auf der Grundlage von unsortierten Teilkenntnissen praktizierte Methode. Erst mit dem Beginn des Wassermannzeitalters können wir ungeahnte Möglichkeiten kennenlernen, die in der Nutzung der Eigenschaften von reinem Wasser für die Übertragung feinstofflicher, in unserem eigenen Körper kodierten Informationen liegen. Die Informationen, die die spirituelle, feinstoffliche Sphäre der Lebewesen anspricht, stellt die Harmonisierung wieder her und lindert das Leiden.

Literatur:

1 British Homeopathic Library, http://www.hom-inform.org/

2 The Medical Advance, volume XXXII, no. 2, 1894, p. 59, source Reference Works

3 Julian O.A., Materia Medica of the Nosodes, New Delhi, Jain Publishing, 1982

4 Hui Bon Hoa, J., Carcinosin, British Homoeopathic Journal, source Reference Works

5 Macleod G., Veterinární homeopatie, Praha, Alternativa, 1998

6 Warkentin D.: Reference Works, homeopathic software McRepertory, USA

7 Cehovsky J., Autopatie, cesta k tělesné a duševní harmonii, Praha, Alternativa, 2003

8 Cehovsky J., Speichel der heilende Saft, Aitrang, Windpferd, 2004

9 Winston J., The Faces of Homoeopathy, Tawa, Grat Auk Publishing, 1999

 


[1] Anm. d. Übers.: Freie Übersetzung.


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