Autopathie und Nierenkolik

14.9.2010 | Mgr. Zuzana Landergottova | zuzanal@a.cz

Mein Mann litt seit seiner Jugend an Nierenkoliken. Im Laufe seiner 58 Jahre hatte er etwa vier oder fünf Koliken. Ich hatte beobachtet, dass er immer eine Kolik hatte, wenn er sich in einer ziemlich stressigen Lebenssituation befand.

Vor dem Staatsexamen, im Militär, dann am ersten Arbeitsplatz, der seiner Ausbildung nicht entsprach, doch er wollte nicht in der kommunistischen Partei sein, deshalb gab er die Arbeit auf seinem Fachgebiet auf. Er hatte an der philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Prag den Fachbereich Altertum, Keilschrift, klassische Philologie, arbeitete aber am Umschlageplatz des Hauptbahnhofs.

Die nächste Kolik widerfuhr ihm, als er nach der Revolution seine Stelle bei der Zeitung verlor, und dann etwa vor einem Jahr, als es an seinem jetzigen Arbeitsplatz zu drastischen Personaländerungen kam.

Die Koliken verliefen jedes Mal sehr dramatisch, anfangs versuchte er, sich mit Cystenal zu helfen, meistens nützte dies aber nichts oder linderte den scharfen, Stunden dauernden, gleichen Schmerz nur kurz. Meistens wurde er dann von einem Kollegen in den Notfall gebracht, wo er eine Kalzium- oder eine andere Spritze erhielt. Er selbst wusste nicht einmal, dass er ins Krankenhaus gebracht worden war. Er stand völlig neben sich, wie er sagt.

Letztes Jahr hatte er die Kolik zum Glück erst, als er aus der Arbeit nach Hause kam und ich daheim war. Ich hatte bereits ein Jahr Erfahrung mit Autopathie an mir selbst.

Zuerst verlangte er starrköpfig nach Cystenal. Der wird jedoch nicht mehr hergestellt und wir hatten nur einen kleinen Rest zuhause. Ich versuchte, ihn an der Einnahme zu hindern, aber er ließ es sich nicht nehmen und trank den Rest aus. Innerhalb von fünf Minuten wurde ihm schlecht und er begann zu erbrechen. Zum Glück habe ich zu Hause immer eine autopathische Flasche „in Reserve“ für akute Fälle. Ich bot ihm an, ihm ein autopathisches Präparat aus Speichel herzustellen. Zuerst wehrte er sich. Er sagte, er werde sich in einer so schmerzhaften Situation nicht zum Kaspar machen und in irgendwelche Flaschen spucken. Ich konnte ihn schließlich überzeugen und er spuckte mit großem Widerwillen und absolutem Misstrauen in die Flasche. Den Speichel verdünnte ich mit 5 Litern Flaschenwasser. Da ich mir der Gefahr einer Kontaminierung bewusst war, trug ich einen Mundschutz. Einen Tropfen tropfte ich auf sein drittes Auge, aber sicherheitshalber auch etwas in den Mund, damit er das Gefühl hatte, er nehme ein Medikament ein.

Nach 10 Minuten sagte er, der scharfe Schmerz lasse nach, der starke Druck im Bereich der linken Niere halte an. Nach einer halben Stunde konnte er aufstehen und musste (äußerst unwillig) zugeben, dass die Kolik vorbei sei.

Früher hatte eine Kolik fast den ganzen Tag gedauert, nun war sie nach einer halben Stunde vorbei. Er betonte aber ständig, es sei wahrscheinlich deshalb, weil die Kolik nicht so intensiv gewesen sein wie sonst und deshalb so früh zu Ende gegangen sei. Ich widersprach nach, er musste es sich selbst im Kopf zurechtlegen.

Immer nach einer Kolik hatte er so ein Ritual, er legte sich ins warme Wasser und weichte sich etwa eine Stunde darin ein. Auch diesmal, aber erst am nächsten Tag. Als er aus der Wanne stieg, fand ich beim Ablassen des Wassers auf dem Wannenboden einen kleinen Stein. Ich zeigte ihn ihm und er traute seinen Augen nicht. Er habe überhaupt nicht gespürt, dass etwas herausgekommen sei. Seine Zweifel hielten noch an, doch seine Hartnäckigkeit ließ nach.

Nach etwa 14 Tagen, als er sich wieder in der Wanne einweichte, fand er, zum Glück selbst, zwei weitere Steinchen. Dieses Mal war er überzeugt, dass es seine waren und ihm nicht von ihm untergeschoben worden waren. Er rief mich deswegen gleich im Böhmerwald (Sumava) an, wo ich mich gerade aufhielt.

Danach stellte ich ihm noch 2x Autopathie her, jetzt bereits aus Atem, aber er bat bereits selbst darum, wenn er spürte, dass in seinem Körper etwas vor sich geht, dass ihm Unbehagen bereitet. Zum Beispiel hatte er plötzlich Rücken- oder Nackenschmerzen und in Stresssituationen veränderte sich seine Stimme. Irgendwie quiekte er in einer höheren Tonlage. Nach der Autopathie fühlte er sich stets gleich wohler.

Er hat diese Methode angenommen, kommentiert sie und wehrt sich nicht und nimmt alle meine Heilungsvorschläge an. Er rät sogar seinen Arbeitskollegen, wenn sie gesundheitliche Probleme haben. Zuerst erzählt er es mir zuhause, ich sage ihm, dass es wahrscheinlich so und so ist, und er wiederholt es dann am nächsten Tag. Bei ihm kam es also auch zu einer grundsätzlichen Verschiebung im mentalen Bereich.

 


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