Autopathie und Behandlung einer autistischen Störung

11.1.2011 | Denisa Kubesova | denisa.kubesova@atlas.cz

Junge (heute 10 Jahre) mit Schweregrad 1, ohne Probleme, Geburt erfolgte per Kaiserschnitt nach dem geplanten Termin. 4 Monate voll gestillt.

Entwicklung:

Motorische Entwicklung in Ordnung (hob bereits früh den Kopf, kroch mit 6 Monaten, stand mit 9 Monaten und lief bereits mit 10 Monaten; mit 3 Jahren konnte er Fahrrad fahren, Nägel einschlagen und kleine Holzschrauben eindrehen; mit 5 Jahren konnte er schwimmen und tauchen, Probleme hat er nur bei Ballspielen).

Sprachliche Entwicklung  – mit einem Jahr konnte er 10 Wörter, mit eineinhalb sprach er seine Mutter mit „maminko“ an und formte einfache Sätze. Nach dem zweiten Geburtstag stagnierte die sprachliche Entwicklung, ab dem 5. Lebensjahr besuchte er die klinische Logopädie.

Vorschulische Entwicklung – seit dem 1. Geburtstag besuchte der Junge 2x wöchentlich die Krippe, ab dem 2. Lebensjahr dann täglich. Er kam gut damit zurecht, ignorierte aber kollektive Spiele und biss die anderen Kinder. Ab dem 3. Lebensjahr ging er in den Kindergarten, wo die Probleme mit seiner Hyperaktivität und den Wutausbrüchen begannen. Bei Spielen beteiligte er sich nicht an den gemeinsamen Aktivitäten, er mochte nur Spiele, in denen er allein die Regeln aufstellte. Er nahm keinen Blickkontakt auf, bei Konflikten griff er die anderen Kinder verbal und körperlich an. Deshalb wurden für ihn Integrationsmaßnahmen mit einer Kinderarztassistentin eingeleitet, die ihm beibrachte, sich in Kindergarten zu beruhigen.

Entwicklung in der 1. Stufe Grundschule – Durch das neue Umfeld und die neuen Mitschüler kehrte der Junge wieder in den Zustand von Aggressivität, Wutausbrüchen und Problemverhalten zurück. Aufgrund der körperlichen Kraft des Jungen war die Situation in der Klasse bereits am Ende des ersten Schuljahrs nicht nur äußerst problematisch, sondern für die anderen Schüler sogar gefährlich. Dem Antrag auf einen Assistenten wurde aber erst mit dem Eintritt in die 2. Klasse entsprochen. Bis dahin blieb Filip bei seinen Anfällen in einem imaginären Häuschen, das ihm seine Eltern hinten im Klassenzimmer eingerichtet hatten und wo niemand sonst Zugang hatte, und beruhigte sich mit Zeichnen. Es war wichtig, ihm immer im Voraus zu sagen, was ihn erwartet und was geschehen wird. Am meisten Mühe hatte er mit dem Turnen, wo keine feste Ordnung herrschte und für den er sich vom Klassenzimmer in die Turnhalle begeben musste. In diesen Stunden steigerte sich seine Aggressivität. Seine Eltern mussten ihn oft während des Unterrichts abholen kommen. In der 1. Klasse begann der Junge von Selbstmord zu reden (damit weder er noch seine Eltern sich wegen der Schule quälen müssten).

Medizinische Untersuchungen – nach dem 2. Jahr Leberuntersuchung in Narkose – nicht anästhesierbar, große Menge Narkosemittel (laut dem Arzt erhielt er die gleiche Dosis wie ein Erwachsener). Mit 8 Jahren wurde eine chronische Blasenentzündung festgestellt. Bis zum 10. Lebensjahr nächtliches Bettnässen, tagsüber häufiges Urinieren und Urinabgang.

Ab dem 3. Lebensjahr Besuche der pädagogisch-psychologischen Beratungsstelle, des auf Probleme des autistischen Spektrums spezialisierten sonderpädagogischen Zentrums, mit 7 Jahren von zwei klinischen Psychologen untersucht.

Diagnosen – unterschiedlich: Asperger-Syndrom, autistische Züge, schizoide Entwicklung, ADHS, disharmonische Persönlichkeitsentwicklung

Durchmachte Therapien – 2 Jahre Biofeedback (zur Verbesserung der Aufmerksamkeit), Homöopathie, Chirophonetik und Gemmotherapie (zur einjährigen Behandlung der Harnblase) – die Beschwerden der Harnblase besserten sich, die Aggression und Persönlichkeitsstörung blieben bestehen.

Autopathie – mit 8 Jahren während der Schulferien eingeleitet – Verwendung von 2 Flaschen nach einander (Dauer 2x 3 Monate) – Verabreichung wöchentlich – schrittweise Erhöhung von 6 Liter auf 12 Liter aus Speichel. Bereits im Juli (nach etwa 3 Wochen) kam es zu einer deutlichen Verringerung der körperlichen Aggressivität. Nur die verbale Aggressivität (Wut, Sauersein, Schreien) blieb, aber auch sie nahm allmählich ab. Jegliche Erwähnung (zuvor sehr häufig) von Selbstmord hörte auf. In der Schule verbesserte sich die Kommunikation, die Wutausbrüche verschwanden, eine positive Selbstreflexion tauchte auf (früher bewertete sich der Junge nur negativ, er hasste sich selbst und hatte kein Selbstwertgefühl), die Hysterie vor Hunden verschwand völlig (zuvor konnte er sogar auf einen Zaun klettern, selbst wenn er nur einen Welpen sah).

Weitere Dosis – wieder 2 Flaschen (2x 3 Monate) – nach einem Jahr, also wieder im Juli, mit 9 Jahren. Erste Flasche aus abgekochten Speichel und Atem – von 6 l rasche schrittweise Erhöhung auf 18 l , zweite Flasche ohne Abkochen – schrittweise Erhöhung auf 30 Liter. In dieser Zeit und auch danach kam es zu einer deutlichen Dämpfung auch der verbalen Aggressivität, es tauchten Ansätze von liebevollem Verhalten gegenüber anderen auf (bis zu diesem Zeitpunkt schmiegte sich der Junge beispielsweise nie an die Eltern, der körperliche Kontakt tat ihm nicht gut, er entzog sich, heute als wie wenn er die verlorenen Jahre nachholen wollte, er ist anschmiegsam, er fordert Streicheleinheiten und Umarmungen), er kann „zum Spielen“ mit seinem jüngeren Bruder kämpfen (früher hatte er kein Gefühl, übertrieb alles), er sehnt sich nach Freundschaft (zuvor kannte er nicht einmal die Namen seiner Mitschüler, er ignorierte sie) und kann auch Freunde gewinnen, er kann nachgaben (früher setzte er konsequent nur seine Regeln durch), er kann über sich selbst lachen (zuvor nahm er alles sehr persönlich und empfand es als Auslachen), er sieht seinen Fehler ein und entschuldigt sich dafür, er streichelt Tiere (früher wich er Berührungen aus), er ist wie zufriedener mit dem Leben und hat seine Visionen für die Zukunft.

Dank der Autopathie verschwand auch seine zuvor äußerst ausgeprägte Allergie auf Insektenstiche, der Junge ist auch während des Jahres immer gesund, Infektionen überwindet er in 2-3 Tagen. Das nächtliche Bettnässen ist komplett verschwunden.

 


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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