Autopathie und Grippe

4.9.2011 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Besonders in der kalten Jahreszeit hat sich Autopathie in vielen Fällen besonders bei der Behandlung akuter fiebriger Erkrankungen, Grippe, Entzündungen der oberen Atemwege usw. bewährt. Es ist interessant, dass nach einer autopathischen Anwendung in einem solchen Fall es deutlich weniger häufig zu weiteren Erkrankungen kam.
Besonders bewährt hat sich insbesondere die Einnahme des in der autopathischen Flasche hergestellten Präparats aus sechs Liter Wasser. Bei Menschen, die über 55 Jahre alt sind oder an schweren inneren Erkrankungen leiden, eignet sich ein Präparat aus drei durch die autopathische Flasche geflossenen Litern Wasser. Es empfiehlt sich, ein aus drei Litern hergestelltes Präparat mehrfach im Abstand von zwei Stunden zu wiederholen, wohingegen das mi sechs Litern stärker verdünnte Präparat auch nur einmal verabreicht werden kann. Hier einige Beispiele aus meinem Buch Speichel, der heilende Saft:

Frau, 29 Jahre. Nach Anwendung der Autopathie besserten sich viele Symptome, aber bei der Kontrolle nach neun Monaten bemerkte ich leichte Anzeichen eines Relaps. Ich gab ihr deshalb eine neue autopathische Flasche und empfahl ihr eine höhere Potenz. Dies war im September. Im Dezember rief sie abends unter Tränen an, ihr gehe es sehr schlecht: Ihr sei schlecht, sie habe Kopfschmerzen, sei erschöpft, habe 39°C Fieber und fühle sich ängstlich. Es zeigte sich, dass sie sich nach der letzten Kontrolle noch kein Präparat gemacht habe und entsprechend bereits seit einem viertel Jahr in unbehandeltem Zustand war. Ich sagte ihr, sie solle es sich jetzt zubereiten. Eine halbe Stunde nach Herstellung fühlte sie sich psychisch besser, nach einer Stunde begann das Fieber zu sinken und bis am Morgen fiel es auf 37,5°C. Am nächsten Tag war sie bereits wieder in Ordnung. Nachdem der akute Zustand behoben war, begannen in den nächsten Wochen und Monaten auch die restlichen chronischen Disharmonien zu verschwinden.

Junge, 20 Monate, wurde bereits ab dem ersten Monat seines Lebens erfolgreich und ausschließlich mit Autopathie behandelt. Sieben Monate nach der letzten Verabreichung des AP war er mittags plötzlich benommen, Temperatur 38,2 ºC. Bis am Abend stieg die Temperatur auf 39,6°C, sein Atem ging schneller, ein bei ihm bisher noch nicht aufgetretener Zustand. Die Mutter verabreichte Paracetamol für Kinder, der das Fieber minimal auf 39,2 ºC senkte. Am Abend verabreichte sie dann ein AP 1,5 M (die autopathische Flasche stand 15 Minuten unter dem gefilterten Wasserhahn). In der gleichen Nacht kletterte die Temperatur kurz auf 40ºC, am Morgen lag sie bei 39ºC, doch der Junge war lebhaft und verhielt sich absolut normal, Schwindel und beschleunigter Atem waren verschwunden. Um 13 Uhr hatte er immer noch 39ºC, dann erhielt er vor dem Nachmittagsschlaf ein Kinder-Paracetamol, nach dem Nachmittagsschlaf hatte er nach zwei Stunden nur noch 37,3ºC und an den folgenden Tagen hatte er kein Fieber mehr. Bis zu ihrer Beendigung dauerte also die gefährlich aussehende Krise weniger als 24 Stunden ab Einnahme des Präparats.

Dreizehnjähriger Junge – Man ruft mich aus einem entfernten Ort an, er habe bereits seit 24 Stunden Fieber um die 39°C. Er hat Kopfschmerzen und ist müde. Nach einem Aspirin und etwas Schlaf ist sein Fieber vor einer Stunde auf 37,7ºC gesunken – aber ihm ist immer noch schlecht. Zuhause haben sie eine unbenutzte autopathische Flasche. Empfehlung: AP aus 5 l Wasser aus ihrem Brunnen. Am nächsten Morgen nach der Nachtruhe hatte er 39,3ºC , um 13 Uhr ging die Temperatur leicht auf 38,9 ºC zurück. Doch seit dem Morgen hatte er keine Kopfschmerzen mehr, er war nicht müde, verhielt sich normal und klagte über nichts. Nur morgens hatte er ansatzweise kurz Halsschmerzen. Um 17.00 Uhr hatte er 37,7 ºC, eine Stunde später 38,1 ºC, jedoch nach 20 Uhr war er bereits fieber- und beschwerdefrei. Am nächsten Tag war er wieder gesund..

Eine Reihe meiner Fallbeispiele der Verabreichung von AP bei akuten fiebrigen Zuständen zeigte innerhalb von 24 Stunden nach Einnahme ein vollständiges Verschwinden der Beschwerden oder wenigstens eine deutliche Besserung.

Anmerkung: Bei der autopathischen Behandlung ist es aber wichtig zu unterscheiden, ob es sich tatsächlich um ein akutes Problem handelt oder aber um eine akute Verschlechterung des chronischen Zustands, da sich das Vorgehen in beiden Fällen unterscheidet (mehr Informationen finden Sie in meinen Büchern über Autopathie). Wie immer gilt es, allenfalls auch die Beurteilung des Zustands durch einen Arzt in Erwägung zu ziehen.


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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