Autopathie – Harmonie aus Speichel V.

12.2.2009 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

In den früheren Folgen über die neue und zugleich uralte Methode Autopathie haben wir uns mit den Grundlagen ihrer Philosophie und Technik vertraut gemacht. Heute schauen wir uns ein Beispiel der Heilung von chronischen (also langjährigen und normalerweise mit konventionellen Mitteln unheilbaren) Beschwerden aus meiner Arztpraxis. Ich habe keine exemplarischen Stücke ausgewählt (ich habe beispielsweise auch Fälle, in denen Menschen aus dem Koma erwachten), es handelt sich um ganz alltägliche Beispiele. In allen Fällen wurde die autopathische Flasche verwendet, ich habe immer die genauen Literangaben angeführt, die zur Verdünnung und Verwirbelungspotenzierung des eigenen Speichels im konkreten Fall verwendet wurden. Alle Fälle zeigen, dass immer die Gesamtheit, nicht nur das eine Hauptproblem geheilt wird. Zudem beweisen sie, dass die Verwirbelungspotenzierung grundlegende qualitative Fortschritte bringt und zu bisher wahrscheinlich unerreichbaren Ergebnissen führt.

Frau, 43 Jahre. Ekzem seit der Kindheit, in der es sehr stark war. Jetzt ist es nur noch schwach vorhanden. Chronische Verstopfung. Stets Kopfschmerzen vor Menstruation. AP (= autopathisches Präparat) aus 5 Litern. Bei der ersten Kontrolle nach etwa zwei Monaten meldet sie, sie habe keine Kopfschmerzen mehr vor der Menstruation und sei auch nicht mehr verstopft. Bei der zweiten Kontrolle sagt sie, die anderen Beschwerden seien verschwunden außer dem Ekzem, das sich leicht zeigt. Nach einiger Zeit kommt ihr Mann zur Untersuchung, als neuer Anhänger der Autopathie. Von seiner Frau sagt er, sie sei langfristig völlig beschwerdefrei. Zur Kontrolle ist sie nicht mehr erschienen, weil sie nichts mehr zu berichten hätte.

Einer meiner Bekannten lebt bereits längere Zeit in einem buddhistischen Kloster auf Sri Lanka. Er kennt mich als Homöopathen und ist über meine neue Methode informiert. Er schrieb mir, er habe einen Lehrer, einen sehr fortgeschrittenen Mönch, der seit der Zeit, als er wegen Malaria mit Chinin behandelt wurde, unter heftigen Kopfschmerzen leidet. Er bat mich, ihm einige autopathische Flaschen zu schicken; dieser Bitte bin ich natürlich gerne nachgekommen. Etwa ein Jahr später teilte mir sein Bruder mit, er habe Nachricht aus Sri Lanka, dem Mönch habe das Präparat „sehr geholfen“. Etwas später erhielt ich von meinem Bekannten, der ebenfalls Mönch ist, einen Brief mit der Bestätigung, dass die Migränen seines Lehrers langfristig vorbei seien. Auch er trotzt, gestärkt durch Autopathie, erfolgreich den tropischen Gefilden. Aus Freude über diese Nachricht erlaube ich mir einen kleinen Scherz: Die Kundika (ein buddhistisches Gefäß zur Verwirbelungsverdünnung) ist dorthin zurückgekehrt, wo sie bereits früher einmal war.

Mann, 33 Jahre. Schläft seit zweieinhalb Monaten schlecht. Er wacht oft auf und schläft insgesamt nur 3-4 Stunden pro Nacht. Nimmt manchmal Schlaftabletten. Gleichzeitig sind Konzentrationsschwierigkeiten aufgetreten und er ist müde. Nach AP 9 Liter hat sich der Schlaf sofort normalisiert. Während des ersten Monats nach Einnahme wachte er in der Nacht nur ein einziges Mal auf und das wegen des Straßenlärms. Er ist nicht müder und kann sich gut konzentrieren.

Frau 38 Jahre, im zweiten Monat schwanger. Erbricht sich mehrmals täglich und es ist ihr dauernd schlecht. Ähnliche Beschwerden hatte sie auch in der früheren Schwangerschaft vor siebzehn Jahren. AP 6 Liter. Übelkeit und Unwohlsein verschwanden sofort, für kurze Zeit war sie in weinerlicher Stimmung, ein altes (nun reversives) Symptom, unter dem sie von Zeit zu Zeit litt. Bei Autofahrten war ihr gelegentlich unwohl, woran sie als Kind litt (ebenfalls reversives Symptom). Das Unwohlsein im Auto verschwand nach kurzer Zeit. Es kam ein völlig gesundes Kind zur Welt, das bei der nächsten Kontrolle der Mutter bereits 7 Monate alt war. Die Mutter ist überraschend vom beispielhaften, gesunden Kind, das erste Kind (vor siebzehn Jahren) war bei weitem nicht so problemlos. Auch ihre eigene Gesundheit ist hervorragend.

Junge, 4 Jahre. Leidet wiederholt an Husten, mindestens eine Woche pro Monat, und dies das ganze Jahr über. Die Allergologen sagten der Mutter, er leide unter allergischem Asthma. AP 6 Liter. Kontrolle nach sechs Monaten: Hat bereits seit mehreren Monaten fast keinen Husten oder andere Beschwerden mehr. Die Allergologen erklärten kürzlich nach einem Test, er sei nicht mehr allergisch.

Frau, 50 Jahre. Hat seit zehn Jahren verstopfte Nase, atmet nur durch den Mund. Nimmt Nasentropfen, die die Nase aber nicht vollständig befreien. Schläft deswegen schlecht. Leidet unter stark tränenden Augen. Nach Tests arbeitet ihre Schilddrüse nur zu 15% und ist angeschwollen, vergrößert, sie nimmt künstliche Hormone. Auf dem CT stellten sie eine Zyste auf der linken Niere fest. Die Handgelenke schmerzen. AP 6 l. Drei Wochen nach der Verabreichung verschlechterten sich kurzfristig beide Nieren – sie spürte sie. Danach hörten Augentränen und Gelenkschmerzen völlig auf, die verstopfte Nase blieb. Ich empfahl ihr, die Nasentropfen für ein paar Tage abzusetzen. Zwei Tage nach dem Absetzen der Tropfen war die Nase befreit. Ein halbes Jahr nach der Einnahme war sie zur Kontrolle der Schilddrüse. Ihr wurde gesagt, sie sei wieder auf Normalgröße geschrumpft. Die Bluttests ergaben eine normale, also 100% funktionierende Schilddrüse. Die Nase ist immer noch frei. Ihre Nieren, genauso wie sie selbst, erfreuen sich ungewohnt guter Gesundheit.

Frau, 24 Jahre, sagt, sie komme wegen einer kleinen Beule hinter dem Ohr und sie möchte weniger eifersüchtig sein. Mehr sagte sie beim ersten Treffen nicht. AP 6 l. Kontrolle nach drei Monaten: Sie verzeichnete viele Veränderungen zum Besseren bei Beschwerden, von denen sie beim ersten Treffen nicht einmal gesprochen hatte. Bereits seit eineinhalb Jahren hatte sie ein belegtes Ohr und hörte schlecht, das verschwand völlig. Seit ihrer ersten Menstruation hatte sie stets starke Schmerzen und nahm Schmerzmittel. Die letzten beiden Menstruationen verliefen aber völlig schmerzfrei. Auch die Bauchschmerzen, die sich auch außerhalb der Menstruation wiederholten, hörten auf. Sie hat viel mehr Energie. Die Schlafstörungen hörten auf. Sie ist weniger eifersüchtig. –Die Beule hinter dem Ohr ist gleich geblieben. Eineinhalb Jahre nach Einnahme des AP halten die guten Veränderungen an und sie berichtet über eine verbesserte Kommunikation mit den Mitmenschen. Von der Beule hinter dem Ohr sprach sie nicht mehr.

Ich habe viele ähnliche Fälle, fünfzig davon habe ich in meinen Büchern über Autopathie beschrieben. Ein erst kürzlicher Fall war eine Frau, die mir während einer Unterhaltung über die Autopathie sagte, sie habe nach einer Chemotherapie unter starker, anhaltender Erschöpfung gelitten. Nachdem sie nach der im ersten Teil dieser Reihe veröffentlichten Anleitung ein autopathisches Präparat hergestellt hatte, verschwand die Erschöpfung. So einfach kann es manchmal, wenigstens zu Beginn, gehen. Später sind tiefergehende Sachkenntnisse und ein fortschrittlicheres Instrument zur Präparatherstellung nötig. Die Autopathie ist nicht so einfach, wie dies einem Nichteingeweihten auf den ersten Blick scheinen mag. Es handelt sich nicht nur um einen Weg zu Gesundheit und Harmonie, sondern um einen Lebensweg, auf dem der Wanderer in der Regel einen sachkundigen Führer braucht. Auf diesem Weg überwindet er sich selbst, was oft schwierig und in einigen Einzelfällen sogar unmöglich ist. Bei der Autopathie handelt es sich um eine Methode, die nicht für jeden geeignet ist, sondern nur für den, der innerlich und in seinem Karma dazu herangereift ist.

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Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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