Autopathie – Harmonie aus Speichel IV.

6.12.2008 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

kundika-s-vrbouDie Reihe wurde 2006 in der Zeitschrift Medunka abgedruckt.

Autopathie, also die ganzheitliche Heilung mittels potenziertem, eigenem Speichel, hat ihre Tradition, besonders in der Homöopathie, in der viele französische und englische Homöopathen wie Dr. Bon Hoa, Dr. McLeod, Dr. Julian und andere zur Heilung von Mensch oder Tier deren eigene, hoch verdünnte Körperflüssigkeiten nutzten. Gewisse homöopathische Apotheken in England und der Schweiz boten bzw. bieten die Potenzierung der eigenen Sekrete an. Autopathische Präparate wurden eigentlich stets nur als apothekarisch aufbereitete Produkte verwendet. Ich habe aber festgestellt, dass gerade dieser Umstand besonders einschränkt. Um auf diese Weise ein autopathisches Präparat herzustellen, müssen Urin, Blut, Speichel oder eine andere Körperflüssigkeit mit Alkohol gemischt werden, damit sie beim Transport in die Apotheke „nicht verderben“. So wird nicht mehr nur die in der Flüssigkeit gespeicherte Information der Person potenziert, sondern auch die Information über den Alkohol. Gleichheit wird also nie erreicht, sondern nur eine Ähnlichkeit mit dem Schwingungsabdruck des Präparats mit der Schwingungsstruktur des Klienten. Es handelt sich also nicht mehr um eine perfekte, sondern nur um eine teilweise feinstoffige Resonanz. Das qualitativ beste Präparat entsteht, wenn es jeder selbst zu dem Zeitpunkt herstellt, an dem der Speichel seinen Körper verlassen hat, und es dann sofort frisch nach Herstellung einnimmt. Zudem variiert der Schwingungszustand des Menschen ständig leicht. Wird also der Speichel potenziert und wenige Minuten darauf eingenommen, wirkt das Präparat im unveränderten Umfeld und harmoniert hundertprozentig. So wird eine größtmögliche Gleichheit oder Resonanz zwischen den Schwingungsinformationen des Präparats und dem feinstoffigen Regelungssystem der jeweiligen Person gewährleistet. Eine Gleichheit, die bis vor kurzem gar nicht möglich war und mit der es keine Erfahrungen gab. Die Ergebnisse sind deutlicher als jemals zuvor. Die Tatsache, dass es keine homöopathischen Apotheken oder Fabriken in der Tschechischen Republik gab und somit keine Möglichkeit bestand, sich ein autopathisches Präparat herstellen zu lassen, hat sich als hervorragender Impuls für die Weiterentwicklung der Autopathie hin zu einer neuen, qualitativ höheren Stufe erwiesen. Außerdem war ich der Erste, der das Verwenden von Speichel beschrieben hat. Dabei eignet sich Speichel am besten zur Übertragung von Informationen über das Ganze. Ebenso wie Blut weist er eine individuelle Struktur auf und wird deswegen beispielsweise auch bei der Identifizierung in der Gerichtsmedizin verwendet. Auf der Erde gibt es rund sechs Milliarden verschiedenen Speichel. Damit stößt das homöopathische Ideal, die verschriebenen Arzneimittel zu individualisieren, an seine grundlegendste Grenze. Anstelle einer individuellen Auswahl aus einigen Hundert Arzneimitteln (wie in der Homöopathie), stehen uns Milliarden zur Verfügung. Aber wir brauchen nicht umständlich danach zu suchen – jeder trägt sein Heilmittel direkt bei sich. Der Speichel hat außerdem den Vorteil, dass er weit oben in der feinstoffigen Hierarchie der Chakras entsteht, nämlich zwischen dem fünften Halschakra und dem sechsten Stirnchakra. Im Gegensatz zu beispielsweise Urin befindet es sich als nahe der feinstoffigen Schwingungen, die von der höheren Schöpfungssphäre an das siebte Chakra übertragen werden, das sich knapp oberhalb des Kopfes befindet.

In der Geschichte wird Wasser als Träger der feinstoffigen, spirituellen Information oft erwähnt. So sagt Jesus im Johannesevangelium: „Wenn ein Mensch nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er in das Königreich Gottes nicht hineinkommen“.

In der buddhistischen Tradition kam Wasser eine große Bedeutung zu. Erst ein Jahr nachdem ich die autopathische Flasche nach den in der Homöopathie verwendeten Grundsätzen entworfen und getestet hatte, fiel mir ihre auffällige Ähnlichkeit mit einem buddhistischen Wassergefäß, der sogenannten Kundika, auf. Viele Exemplare sind bis heute in Museen und privaten Sammlungen erhalten. Wie auf dieser tausend Jahre alten Kundika aus Korea (Bild) war auf dem Gefäß üblicherweise eine Weide, das Symbol für Heilung, dargestellt. In früheren Zeiten trugen buddhistische Mönche Kundika bei sich, zu welchem Zweck ist nicht bekannt. Später, etwa im 8. Jahrhundert, wurde sie zum Ritualinstrument zur Besprengung des Altars mit sauberem Wasser. Ich persönlich gehe davon aus, dass die abermalige Verengung oberhalb des „Trichters“ erst später entstand, als der ursprüngliche Zweck in Vergessenheit geraten war – nämlich die Steigerung der feinstoffigen, spirituellen Schwingungen im Menschen durch den Durchfluss von Wasser und die Übertragung von Informationen.

Nagarjuna, ein geschichtlich nachgewiesener, buddhistischer Heiliger aus dem 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, soll nach gewissen Quellen 600 Jahre gelebt haben. In seiner Prajnaparamita erklärt er, es gebe zwei Wege zur Befreiung. Der eine Weg ist die Meditation, der andere die Reise des „Wasserrads“, das durch den Durchfluss von Wasser in Bewegung gesetzt wird.

Auf historischen Abbildungen wird die Kundika von zahlreichen Angehörigen des buddhistischen Pantheons gehalten, z.B. von Bcdhisattva Maitreya, von Bcdhisattva Avalokiteshvara und seiner weiblichen Gestalt Kuan Yin. Meistens wird in den
Begleittexten erwähnt, die Kundika enthalte reines, heilendes Wasser oder das „Elixir des Lebens“.

Im buddhistischen Umfeld, nämlich in Japan, erbrachte kürzlich Masaru Emotto den wissenschaftlichen Beweis, dass Wasser die mentalen und spirituellen Schwingungen der Menschen aufzeichnet und überträgt. Ich nehme an, dass die Leser von Medunka die Gelegenheit hatten, sich mit diesem Wissenschaftler und seinen Entdeckungen bekannt zu machen.

Dokumente der Rosenkreuzer zeigen, dass Autopathie auch in Europa nicht unbekannt war. In seinem Buch The Rosicrucians (Red Wheel, Neuauflage 1998) erwähnt Christopher Macintosh eines dieser Dokumente. Die Mitglieder dieses christlichen Geheimbundes sollten angeblich das „Elexir des Lebens“ aus „Körperflüssigkeiten“ herstellen.

Auch die Alchemisten gelangten offensichtlich zum autopathischen Prinzip. Da sie aber all ihr Wissen gründlich kodieren mussten, um nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen (ein rein europäischer Beitrag der Mächtigen zur „geistlichen“ Entwicklung, die Asiaten hatten keine solchen Probleme), hinterließen sie uns nicht viele Informationen. Zum Glück herrscht im heutigen Europa endlich ein freies Umfeld und die Brandstifter, von denen es immer noch genug gibt, können sich nur traurig an die guten, alten Zeiten erinnern.

Im Zusammenhang mit Autopathie wurde ich mehrmals mit folgender Meinung konfrontiert: „Es ist viel zu einfach, um wahr zu sein.“ Das Gleiche ließe sich aber auch über Akkupunktur oder die chinesische Pulsdiagnostik sagen. Denn Autopathie ist gar nicht so einfach. Worüber wir in dieser Reihe sprechen, sind nur die Grundlagen, das Hauptprinzip. Chronische, sich jahrelang festgesetzte Beschwerden zu heilen ist eine Kunst. Und diese muss erst erlernt werden – eine Filigranarbeit in einem sich stark verändernden und stets individuellen Gebiet. Das nächste Mal schauen wir uns ein paar Beispiele geheilter „unheilbarer“ Beschwerden an, um zu sehen, wie es in der Praxis aussieht.

 


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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