Autopathie – Harmonie aus Speichel III.

3.8.2008 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Die Reihe wurde 2006 in der Zeitschrift Medunka abgedruckt.

In den zwei letzten Teilen der Reihe haben wir etwas über das Prinzip der Autopathie und die Bestimmung der homöopathischen Verdünnung des eigenen Speichels erfahren. Wie geht es nun weiter?

Die autopathische Heilung und Selbstheilung kennt ihre eigenen, bewährten, aus der klassischen Homöopathie übernommenen Vorgehensweisen. Vor der ersten Einnahme des autopathischen Präparats notieren wir detailliert den Ausgangszustand von Körper und Geist unseres Klienten. Sämtliche subjektiv und objektiv wahrnehmbare seelische und körperliche Disharmonien, und zwar nicht nur die Hauptbeschwerden, sondern auch kleine und vernachlässigbare. Jeder von uns hat eine Reihe von Beschwerden. Menschen mit nur einem Problem sind selten. Wir schreiben alles auf, was der Betreffende verbessern möchte.

Der Klient kauft sich ein Heft und hält darin nach der ersten Einnahme des verdünnten Speichels mit Angabe des Datums die Veränderungen seines Zustandes, markante Abweichungen von den üblichen Tagesschwankungen, fest.

In regelmäßigen Abständen, z.B. jeden zweiten Monat, vergleichen wir den aktuellen Zustand mit dem eingetragenen ursprünglichen Zustand, und zwar alle Disharmonien, Probleme und Beschwerden einzeln und separat. Bei jeder Disharmonie notieren wir, ob sich etwas verändert hat und wenn ja, was. Besonders bei langjährigen, starken Disharmonien sind wir uns bewusst, dass es sich um einen allmählichen und langfristigen, nicht immer einfachen Harmonisierungsprozess handelt. Treten plötzlich Zweifel an der Gesamtentwicklung auf, sollte ein erfahrener Autopathie-Berater konsultiert oder zumindest eines der Bücher über Autopathie gelesen werden.

Die Einnahme des autopathischen Präparats muss regelmäßig wiederholt werden, und dies im individuell richtig angepasstem Verdünnungsgrad (Potenz) und zum richtigen Zeitpunkt. Bei der Autopathie handelt es sich nicht um eine plötzliche Veränderung, sondern um einen schrittweisen Prozess zur Aufhebung von langjährigen, manchmal auch jahrzehntelang festsitzender Probleme. Autopathie ist ein Weg. Üblicherweise kommt eine erneute Einnahme des Präparats frühestens nach drei Monaten ab der ersten Einnahme in Frage, meistens jedoch deutlich später – sogar erst nach einem oder zwei Jahren. Und dies, wenn die tiefe Potenz 40C verwendet wird. Die erneute Einnahme ist dann angezeigt, wenn die positive Resonanz des Präparats auf das feinstoffige, spirituelle Organisationszentrum nachlässt und sich gewisse, nach der Verabreichung des Präparats bereits verschwundene oder besser gewordene Disharmonien aus langfristiger Sicht (14 Tage oder mehr) wieder verschlechtern, sich der ursprüngliche, weniger zufriedenstellende Zustand wieder einstellt. Wir erkennen dies, indem wir die älteren Einträge im Heft, und zwar jeden Einzelnen, mit dem derzeitigen Zustand vergleichen. Um zu beurteilen, ob eine erneute Einnahme des AP angezeigt ist oder nicht, hilft uns das in der klassischen Homöopathie verwendete Hering’sche Gesetz über den Heilungsverlauf. Das autopathische Präparat gibt dem feinstoffigen, spirituellen Zentrum die gesunden Schwingungen zurück. Die bessere Funktion des Zentrums überträgt sich allmählich auf die ihm naheliegendste Sphäre, nämlich den Geist, und danach weiter auf die physischen Organe. Dies erfolgt nach der bekannten Hierarchie, in der Gehirn und Herz an erster Stelle stehen, gefolgt von den inneren Organen wie Leber oder Nieren und ganz am Rand befinden sich Haut, Nasenschleimhäute, Haare usw. Folglich verbessert sich unser Zustand von innen nach außen. Ein Beispiel: Zuerst verschwanden meine Migränen (Gehirn), dann verbesserten sich meine alten Leberbeschwerden, aber die Hautausschläge bestehen immer noch. Die Reaktion auf das Präparat erfolgt also in der richtigen Reihenfolge – „von innen nach außen“. Die inneren Gebrechen werden zuerst geheilt (Gehirn, Leber), oberflächliche später. In dieser Situation warten wir erst einmal ab und verabreichen kein weiteres AP, die Entwicklung kann auch von allein die Hautausschläge zum Verschwinden bringen. Im Falle eines Rezidivs, eines Rückfalls in die ursprüngliche Pathologie, entwickeln sich die Symptome gegenläufig zum Hering’schen Gesetz. In dem Fall ist eine neue Verabreichung des AP angezeigt. Die Anwendung des Hering’schen Gesetzes ist manchmal schwierig und erfordert genauere Kenntnisse in diesem Bereich. In einfachen Fällen kommt auch eine Selbstheilung kleinerer chronischer, körperlicher und seelischer Beschwerden in Frage.

Bei der wiederholten Verabreichung des Präparats erhöhen wir normalerweise den Verdünnungsgrad, manchmal nur geringfügig, manchmal sogar bis zum Doppelten der bei der ersten Einnahme verwendeten Wassermenge.

Seit drei Jahren empfehle ich die Verwendung der autopathischen Flasche Harmonie als wirkungsvollste, zuverlässigste und zugleich einfachste Herstellungsmethode. Die meisten meiner positiven Erfahrungen mit Autopathie wurden mit ihr gemacht. In der Flasche kommt es zur homöopathischen Verdünnung basierend auf dem Prinzip starker Verwirbelung im unteren Teil des Glasgefäßes (siehe Bild). Das Vorgehen ist im Grunde einfach: In den Trichter spucken und einige Liter Wasser einfüllen. Die Restflüssigkeit unten in der Flasche in den Mund träufeln. Fertig. Die beiliegende, einseitige Herstellungsanleitung soll Fehler im Herstellungsverfahren vermeiden. Das neueste Modell der autopathischen Flasche mit runder Verwirbelungskammer nutzt zur Potenzierung die sog. zentripetale, nach innen gehende Verwirbelung, die nach dem österreichischen Philosophen Viktor Schauberger das Schöpfungsprinzip des materiellen Universums darstellt.

In letzter Zeit bin ich auf eine interessante Verbesserung gestoßen, die noch signifikantere Ergebnisse mit sich bringt: Während der Herstellung in der autopathischen Flasche kann eine ganze Reihe aufsteigender Potenzen verwendet werden. Der Organismus wird so besser darauf eingestimmt, die schöpferischen Schwingungen der feinstoffigen Vitalkraft aufzunehmen, die aus der spirituellen Schöpfungssphäre strömt. Die Herstellung erfolgt genau nach Anleitung mit einer Ausnahme: Etwa einmal pro durchgegossenem Liter Wasser halten wir den Finger in den aus der Flasche fließenden Strom und lecken ihn anschließend ab. Zum Schluss nehmen wir das Präparat aus der Flasche, wie in der Anleitung beschrieben, ein. Bei der Herstellung für jemanden anderen können wir einen abgekochten Teelöffel verwenden. Mit dieser Methode können wir unsere Potenz auch bestmöglich an die feinstoffige Ebene annähern, in der sich die Störung befindet, die den Fluss der vitalen Informationen behindert. Jeder hat seine optimale Potenz, die uns jedoch nicht bekannt ist.

Und wozu dient all diese Alchemie (es handelt sich tatsächlich um Alchemie)? Nach ihrer Anwendung verschwanden zahlreiche langjährige Beschwerden, chronische Ekzeme bei Erwachsenen als auch bei Säuglingen, viele Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Gelenkschmerzen wurden besser, Angstzustände und Depressionen sowie Erschöpfungssyndrome verschwanden… Fiebrige Erkrankungen verschwanden meist innerhalb von 24 Stunden nach Einnahme. Aber Vorsicht! Die Autopathie heilt keine Krankheiten. Sie heilt unser feinstoffiges, spirituelles Organisationszentrum und gibt ihm seine Harmonie wieder. Der Rückgang von Krankheiten ist nur ein sekundärer Effekt, der logische Ausgang des gesamten Prozesses.

Ich wage zu behaupten, und dieses Thema werde ich in der nächsten Ausgabe vertiefen, dass Autopathie den Weisen bereits vor Jahrhunderten bekannt war. Informationen darüber finden sich hauptsächlich in der buddhistischen, aber auch in anderen Traditionen.

Fortsetzung


Kurse

Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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