Autopathie – Harmonie aus Speichel II.

14.4.2008 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Die Reihe wurde 2006 in der Zeitschrift Medunka abgedruckt.

In der letzten Ausgabe haben wir darüber geschrieben, wie Autopathie (ein neuer Bereich der Homöopathie mit uralter Tradition) auch chronische, tiefsitzende Disharmonien in unserem Körper und Geist beseitigen kann, die uns jahrelang plagten. Dies liegt daran, dass der homöopathisch verdünnte eigene Speichel, den wir im autopathischen Verfahren verwenden, auf dem Resonanzprinzip das feinstoffige, spirituelle Organisationszentrum wieder zum Erklingen bringen kann, welches vom Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, „Dynamis“ genannt wurde. Ihm seine ursprüngliche, gesunde Melodie wiedergeben, die dann langsam, aber sichtbar den ganzen Organismus durchdringt.

Im Gegensatz zu vielen anderen alternativen Heilmethoden, sogar zu Homöopathie, ist die Autopathie sehr einfach:

  • Weil unser      inneres, feinstoffiges Organisationssystem geheilt wird, das uns mit dem      Universum verbindet und dem gesamten Organismus gemeinsam ist, braucht es keine Diagnostik. Die Autopathie      stimmt völlig mit der Aussage von Hahnemann überein: „Ich heile nicht die      Krankheit, sondern den Menschen.“
  • Im      Gegensatz zur Homöopathie müssen wir in der Autopathie nicht umständlich nach dem Heilmittel mit      der genau richtigen Resonanz suchen. Wir haben es stets im Mund, bis jetzt      aber nur in der wirkungslosen Rohform.
  • Wir müssen      uns nicht entscheiden, welchen Heilungsansatz wir bevorzugen – die Autopathie      kann ergänzend zu jeder anderen Therapie verwendet werden.
  • Wir sind      von niemandem abhängig, weil wir das autopathische Präparat einfach in      unserem eigenen Badezimmer herstellen können.
  • Die Autopathie      belastet uns weder zeitlich noch sonst wie. Das Präparat produzieren und      nehmen wir nur einmal in vielen Monaten ein. Es enthält keine aktiven      chemischen Bestandteile, nur die feinstoffige Information.

Wegen ihrer Einfachheit eignet sich diese Methode besonders gut für die Selbstheilung, die Therapie bei sich zuhause oder für die therapeutische Selbsthilfe.

Für die erfolgreiche Anwendung der Autopathie sind aber einige Kenntnisse unerlässlich. Sie leiten sich von der klassischen Homöopathie ab und beziehen sich in erster Linie auf die Bestimmung des Verdünnungsgrades (der sog. Potenz) für den jeweiligen Einzelfall sowie auf die Beobachtung der Entwicklung, um im richtigen Augenblick das nächste homöopathische Präparat mit der richtigen Potenz zu verabreichen. Nicht zu vergessen, bei der Autopathie handelt es sich um einen allmählichen Prozess, nicht um eine plötzliche Veränderung. Sie ist unser Lebensweg.

Die Potenz des Speichels führen wir bei der Korsakov-Potenzierung (siehe Teil I. dieser Serie) gleich an wie bei der Homöopathie, mit der Anzahl der geleerten Gefäße. Vierzigmal gefüllt und ausgeschüttet wird als 40C bezeichnet, achtzigmal als 80C. Bei der autopathischen Flasche (AF), die auf dem Prinzip des verwirbelten Durchflusses arbeitet, entspricht ein Liter Wasser der homöopathischen Potenz 40C, zwei Liter entsprechen 80C, drei Liter 120C usw. Die korrekte Bestimmung der Potenz ist wichtig, um jene feinstoffige Ebene anzusprechen, auf der die Dissonanz entsteht. Also niemals die tiefere oder die höhere Ebene.

Die Potenz, den homöopathischen Verdünnungsgrad, legen wir zu Beginn der Behandlung nach der Vitalität des Organismus fest. Je tiefer die Vitalität, desto tiefer die Potenz. Hierbei berücksichtigen wir den Typ der Person, nicht den Namen der Erkrankung.

1 Liter (AL) oder 40C – Bei Personen mit sehr schwacher Vitalität. Mit einer langen Geschichte schwerer oder sehr schwerer Gesundheitsprobleme, chronischer Erkrankungen, Operationen, hoher Medikamenteneinnahme. Mit ernsthaften Störungen der inneren Organe jetzt oder in der Vergangenheit des Individuums. Hierunter können insbesondere Personen über 60 fallen und auch alle chronisch kranken Personen, die über 70 sind. Zudem Personen jeglichen Alters, die schwerwiegende strukturelle Veränderungen wichtiger Organ (z.B. Nieren, Herz usw.) aufweisen, verursacht durch Erkrankungen, Transplantationen, schwerere Operationen u.ä.

2 Liter (AL) oder 80C – Bei jüngeren Menschen mit schwacher Vitalität mit einer Geschichte ernster chronischer Erkrankungen der inneren Organe, Medikamenteneinnahme und Operationen. Auch bei gesundheitlich nicht allzu angeschlagenen Personen zwischen 60 und 70 Jahren.

3 Liter (AL) oder 120C – Bei Menschen mittlerer Vitalität mittleren und jüngeren Alters mit einer langen Geschichte chronischer Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und/oder leichterer Operationen.

5 Liter (AL) oder 200 C – Bei aktiven Personen mit genügender Vitalität bis 55, die nun und in ihrer Geschichte nur leichte oder oberflächliche (nicht lebensbedrohliche) chronische Beschwerden hatten. Der zu Beginn der autopathischen Behandlung am häufigsten empfohlene Verdünnungsgrad.

Zur Verdünnung verwenden wir normales Quellwasser ohne Kohlensäure und Mineralien. Falls wir die autopathische Flasche verwenden (in meiner therapeutischen Praxis in 90% der Fälle), stellen wir das Präparat nach der einfachen, der Flasche beiliegenden Anleitung her.

Das restliche Wasser am Schluss der Verdünnung wird in den Mund geschüttet und dort einige Sekunden gehalten, bevor es hinuntergeschluckt wird. Danach darf eine Viertelstunde weder gegessen noch getrunken werden.

Eine einzige Einnahme kann die Frequenz unseres feinstoffigen Organisationssystems über mehrere Monate, manchmal sogar Jahre, beeinflussen. Eine Herstellung und eine Einnahme für Monate oder Jahre? Seltsam, aber nichts Neues. Auch in der klassischen Homöopathie verabreichen wir ein Tablettchen für eine Reihe von Monaten, und das hat sich bewährt. Im feinstoffigen Bereich verläuft die Zeit anders als auf materiell sichtbarer Ebene.

Und jetzt kann man nur noch beobachten, was in uns oder in unseren Klienten geschieht. Und gerade hier macht sich unser Wissen bezahlt. Wir müssen die Wirkung der aus der Homöopathie bekannten, sog. Hering‘schen Gesetze erkennen können. Diese helfen uns, trotz der normalen täglichen Schwankungen des Zustands (beispielsweise auch mit medizinischen Tests) festzustellen, ob sich unser gesundheitlicher Gesamtzustand längerfristig verbessert oder die positive Entwicklung bereits nachlässt und zur Stärkung eine neue Verabreichung notwendig ist. Mehr hierüber aber in der nächsten Folge.

Und noch eine kleine Logikübung zum Schluss: Zu Beginn des Wassermann-Zeitalters taucht eine spirituelle, ganzheitliche Heilungsmethode auf, die als Mittel nur reines Trinkwasser verwendet…

 

 


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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