Ansätze aus dem Buch Speichel, Der heilende Saft

30.3.2008 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

3. Substanzen in feinstofflichen Dosen

Die eigenhändige Herstellung einer homöopathischen Potenz stellt eine unschätzbare Lebenserfahrung dar. Sie eröffnet Ihnen neue gedankliche Horizonte. In der Apotheke lassen sich homöopathische Tabletten in kleinen Glas- oder Plastikflaschen kaum von den anderen Arzneien unterscheiden. Wenn Sie das homöopathische Präparat aber eigenhändig herstellen, ähnlich wie dies damals Samuel Hahnemann, der Entdecker der Homöopathie und der Wirkung von hochverdünnten Substanzen, dann werden Sie begreifen, dass Sie sich eigentlich auf dem gleichen Boden bewegen wie die Alchimisten, Yogis und Schamanen – Sie stellen einen guten Zauber her und aus Etwas machen Sie Nichts. Aus den ursprünglichen paar Tropfen einer pflanzlichen Tinktur bleibt bereits nach dem dritten Ausleeren der Flasche nicht, Sie aber schütten weiterhin destilliertes Wasser nach und übertragen nur einen Bruchteil des Umfangs in eine andere Flasche, dies dreißig oder sechzig Mal… Und es funktioniert anschließend und heilt sogar dort, wo eine andere Therapie nicht wirkt. Zur heilenden Wirkung einer hochverdünnten Substanz kommt es auch dort, wo die ursprüngliche Rohsubstanz keinerlei positive Wirkung auf die Gesundheit hat – beispielsweise Gold oder Kochsalz! Je stärker das Etwas verdünnt und feiner wird, desto wirksamer ist es. Je weniger man es wiegen kann, desto mehr gleicht es dem Gedanken – dem Stärksten und Einflussreichsten, das je gegeben hat und gibt. Die Substanz wird von ihrer groben, materiellen Form befreit und in die ideale, feinstoffliche Sphäre angehoben, von der alles „nach unten“ in die materielle Welt strahlt – je weiter es absinkt, desto stärker verliert es an Wert und entfernt sich von seiner idealen, „perfekten“ Vorlage. Je höher es ist, umso mehr steigt die Vollkommenheit. Das Wort „feinstofflich“ stammt aus dem buddhistischen Kanon, wo man mit diesem Begriff höhere, mit unseren irdischen Sinnen nicht wahrnehmbare Existenzebenen bezeichnet. Platon gehörte zu jenen, die etwas ähnliches behaupteten, als er erklärte, die materielle Welt sei ein Produkt, nur ein Abdruck der feinen, nichtstofflichen Welt der Ideen. Die gleiche Meinung findet man auch in der jüdischen Kabbala, im Yoga, in der Alchemie, im Buddhismus und letztlich auch in der Bibel, wo das Paradies erwähnt ist, eine höhere, subtile Welt, aus der der Mensch wegen seiner Begierden und seiner Fehltritte in die grobe, materielle Welt vertrieben wurde. Dieses hierarchische System vom subtilen Oben zum materiellen Unten wird durch die Form der europäischen Kirchenkuppeln sowie der buddhistischen Stupa sehr schön dargestellt. Von der massiven, korpulenten Form unten zur schlanken, leichten, gar verfliegenden Form mit einer vergoldeten Spitze. Auch die Form der Pyramide zeugt von der gleichen Überzeugung.

In der Homöopathie steht die Idee des höheren, nichtstofflichen – in der buddhistischen Terminologie feinstofflichen – in Hahnemanns Geistigem, das die Ursache der groben, materiellen Äußerungen ist, also im Wesen seiner Lehre. In § 9 und 10 des Organon (1. Ausgabe von 1810, auf Tschechisch bei Alternativa, 1993) von Hahnemann, dem Gründungswerk der Homöopathie, sagt er: „Im gesunden Zustande des Menschen waltet die geistartige […] Lebenskraft (Autocratie) unumschränkt […] und hält alle seine Theile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so daß unser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs […] bedienen kann.“

Hahnemann war ein jüngerer Zeitgenosse von Emanuel Swedenborg (1688 – 1772) und ließ sich zweifellos stark von den Gedanken des schwedischen Philosophen inspirieren. Dieser baute sein System auf den Erkenntnissen auf, die er im Zustand eines höheren Bewusstseins gewonnen hatte, in denen er höhere himmlische Welten besucht, mit Engeln gesprochen und sich darüber hatte belehren lassen, wie das hierarchisch von der groben, materiellen Sphäre bis zu den subtilsten himmlischen – laut Swedenborg gibt es mehrere hierarchisch angeordnete – Ebenen organisierte Universum funktioniert. Die Beschreibung der himmlischen Welten aus Swedenborgs Feder ähnelt stark den Berichten meditierender buddhistischer Mönche und Yogis, die ebenfalls höher gestellte feinstoffliche Welten oder höhere Realitätsebenen besuchten. Im buddhistischen Palikanon gibt es ebenfalls zahlreiche ähnliche Beschreibungen, die die Geschichten von Buddha und seiner Schüler erzählen.

Verweilen wir kurz bei Swedenborg, der aus der christlichen Tradition stammt (sein Vater war ein protestantischer Bischof und der Beichtvater der schwedischen Königin). Er beeinflusste auf grundlegende Weise nicht nur die Denkweise im Europa des 18. Und 19. Jahrhunderts, sondern legte auch den philosophischen Grundstein für die Homöopathie und die Herstellung und Verwendung von hochverdünnten, potenzierten Substanzen.

Eine seiner Grundideen war, dass der Mensch ein mehrdimensionales Wesen ist, das gleichzeitig sowohl in der groben, materiellen Sphäre als auch, durch seine Gedanken und Gefühle, in der höheren Ebene, dem Himmel, lebt. Den höheren, himmlischen Teil des Menschen nennt er den Inneren Menschen. Zuerst muss etwas in der feinstofflichen, himmlischen Sphäre geschehen, bevor es sich in der grobstofflichen, irdischen Sphäre, im Körper, manifestiert. Diese Sphären sind fest miteinander verbunden und die niedrige wird ständig, von Sekunde zu Sekunde, durch die höhere generiert. Swedenborg sagt, es könne sich „nicht einmal ein Tierhaar“ bewegen, ohne dass dieses Ereignis seinen Ursprung in der höheren Sphäre habe. Die Wurzel jeder Erscheinung, Sache oder Ereignisses ist immer feinstofflich, die Auswirkungen verbreiten sich von oben nach unten in die grobstoffliche Sphäre. Die feinstoffliche, himmlische Sphäre ist dabei nicht die dem Menschen äußere, sondern innere Sphäre. Der Weg nach oben bedeutet nicht nach außen, sondern im Gegenteil nach innen. Ähnliche Überlegungen stellten bereits die Sophisten der christlichen Tradition der Rosenkreutzer an, als sie den Menschen mit einer Saite verglichen, die zwischen Himmel und Erde gespannt schwingt und über die das Bewusstsein nach oben zu den subtileren Schwingungen oder nach unten zu den materiellen Vibrationen wandern kann. Zum Vergleich mit der Saite kehren wir später noch zurück.

Aber nun zurück zu Swedenborg und seinen Anhängern unter den Homöopathen. Zu den bedeutendsten Anhängern zählten die Amerikaner Constantin Hering und James Tyler Kent. Beide besuchten mit ihren Familien und Schülern regelmäßig die Tempel von Swedenborgs Neuer Kirche. Beide waren Autoren der modernen homöopathischen Philosophie und der Behandlungsmethode mit hochverdünnten Stoffen, wobei sie konsequent von Swedenborgs Ansicht über die Anordnung des Universums ausgingen. Kent sagt, man könne sich den Menschen als Punkt vorstellen, umgeben von drei konzentrischen Kreisen. Der Punkt stellt den inneren Menschen dar, den Menschen mit einem großen M, den geistigen Menschen, der im ersten Kreis um sich herum den Geist schafft, im zweiten die Emotionen und im dritten die materiellen physischen Organe. Das ganze System wird vom Zentrum organisiert. Eine Krankheit bedeutet eine Störung der vom Zentrum geleiteten Organisation. Die Krankheit, also die Desorganisation, muss im nichtstofflichen Zentrum entfernt und durch die wieder hergestellte Organisation ersetzt werden. Auf das nichtstoffliche Zentrum wirken Arzneien in nichtstofflichen Verdünnung.

Es ist wichtig, sich in diesem Zusammenhang bewusst zu machen, dass dieses Zentrum keine vollkommene Seele ist, auch wenn es sich auf der himmlischen (geistigen) Ebene des Seins befindet. Es kann individuell auch sehr unvollkommen sein, diese Unvollkommenheit soll geheilt werden, weil sie auf unserer Wahrnehmungsebene Krankheiten produziert – in unserem psychischen und physischen Körper. Erinnern wir uns daran, dass es nach Swedenborg eine Reihe höherer (himmlischer) Ebenen gibt, die nach ihrer Vollkommenheit untereinander angeordnet sind. Sie sind nicht völlig voneinander getrennt, aber eine ergibt sich aus der anderen. Nach unten nimmt die Vollkommenheit immer mehr ab.

Bereits davor stellte Hering aufgrund der Reaktionen von Menschen auf homöopathische Mittel in nichtstofflicher Potenz eine Regel auf, und zwar, dass nach einem präzise verschriebenen, ganzheitlich wirkenden Arzneimittel das zuerst geheilt wird, was dem nichtstofflichen Zentrum am nächsten ist, nämlich der Geist. Anschließend folgen die Emotionen und erst dann greift die heilende Welle auch auf die physischen Organe über, und dies wiederum hierarchisch; zuerst werden die zentralen und lebenswichtigen Organe, z.B. das Herz, geheilt, die hierarchisch wiederum dem individuellen geistigen Zentrum am nächsten sind (das sich aber verändern kann und keineswegs vollkommen ist).

Im 19. Jahrhundert war Amerika ein sehr geistig orientiertes Land, die meisten Bewohner waren stark religiös. Vielleicht liegt dies an seiner Tradition – beginnend bei den Gründervätern auf der Myflower über die Gründer der USA Washington, Jefferson und Franklin, die den Rosenkreutzern und Freimaurern angehörten (bemerkenswert ist, dass auch Hahnemann zu den Freimaurern gehörte). Auch Swedenborgs Lehre vermochte in den USA stärker Fuß zu fassen als anderswo. Gerade die stark von Swedenborg geprägten Homöopathen waren gegen Ende des 19. Jahrhunderts vielerorts weiter verbreitet als die gängige, materialistische Medizin praktizierende Ärzte. Es war also völlig natürlich, dass die meisten amerikanischen Homöopathen, im Einklang mit Paragraph 9 von Hahnemanns Organon, glaubten, dass eine präzise verabreichte Arznei in hoher, nichtstofflicher Potenz sich nicht nur positiv auf den Zustand der physischen Organe auswirkt, sondern zuerst auf das nichtstoffliche Zentrum, die geistige Mitte des Menschen, und somit letztlich auf sein Wiedergeborenwerden (Bewusstseinsübergang) in den himmlischen Welten usw. Auch wenn in den homöopathischen Büchern nicht darüber geschrieben wurde, so war dies doch eine Selbstverständlichkeit, die sich logisch aus der homöopathischen Philosophie ergab. Die Homöopathie und die Verwendung hochverdünnter Substanzen, diese „geistige, sich in den Arzneien verbergende Kraft“ (Hahnemann) ist also in ihrem Fundament ein religiöses System. Die ganzheitliche Wirkweise nichtstofflicher Arzneien, die in erster Linie auf die hierarchisch höhere, nichtstoffliche, den Menschen definierende Ebene abzielen, deckt nicht nur die Erhebung des materiellen Körpers auf eine höhere Gesundheitsebene. In erster Linie geht es um die Erhebung des Bewusstseins (je nach eigener Überzeugung auch Geist, Seele oder Verstand) auf eine etwas höhere geistige Ebene, von der sich in zweiter Linie die Besserung der damit zusammenhängenden physischen Form ableitet.

Eine hoch potenzierte (verdünnte) Substanz wirkt auf dem Prinzip der Resonanz auf das nichtstoffliche Zentrum, also den inneren Menschen. Platzieren Sie zwei gleich gestimmte Stimmgabeln nebeneinander und schlagen eine von ihnen an, so beginnt auch die zweite zu klingen. Platzieren Sie zwei unterschiedlich gestimmte Stimmgabeln nebeneinander und schlagen eine an, so erzittert die zweite nicht einmal. Im ersten Beispiel entstand Resonanz, im zweiten nicht. Wir suchen also eine Arznei, der möglichst so gestimmt ist wie der Patient. Diese kann dann in ihrer nichtstofflichen Potenz das nichtstoffliche Zentrum des Patienten in seiner eigenen, ursprünglichen (gesunden) Melodie erklingen lassen. Dies kann nur ein ähnlich (oder gleich) gestimmtes Mittel bewirken. Eine homöopathische Zeitschrift heißt sogar Rezonance. Der Begriff Resonanz führt direkt zum Begriff Frequenz. Die Stimmgabeln müssen auf die gleiche Frequenz, oder Schwingungszahl, gestimmt sein. Unterscheiden sich die Frequenzen auch nur minimal, können die stärkeren Schläge eine doch schwächere Resonanz der zweiten Stimmgabel hervorrufen. Sie erklingt aber dennoch ihrer eigenen Frequenz, nicht in der Frequenz der anderen. Ähneln sich die Frequenzen überhaupt nicht, kommt es zu keiner Resonanz.

Wir haben also den Menschen mit seiner individuellen Frequenz, der Frequenz seiner persönlichen, zwischen Himmel und Erde gespannter Saite (eher zwischen mehreren „Himmeln und Erde“) und wir suchen in der Natur nach einer ähnlichen Frequenz, die mit ihm resoniert und ihm ähnlich ist. Wir erkennen sie dadurch, dass sie bei gesunden Versuchspersonen gewisse Symptome sowie vorübergehende Veränderungen im mentalen und physischen Körper hervorruft. Wir Homöopathen stellen durch das Vergleichen mit der Materia Medica fest, dass die Symptome unseres Patienten, also die vom nichstofflichen Organisationssystem (nach Hahnemann „Dynamis“) ausgelösten Symptome mit diesem konkretem und keinem anderen Arzneimittel übereinstimmen. Die Eigenschaften und Beschwerden, die wir behandeln sollen, ähneln der Wirkung dieses Mittels auf den Menschen. Das bedeutet, das Mittel muss ähnliche Frequenzeigenschaften haben wie die geistige Dynamis des Menschen, die ähnliche Symptome hervorruft. Deshalb ist das auf feinstoffliche Ebene verdünnte Arzneimittel in der Lage, in der höheren Ebene, der Dynamis, dieses Menschen eine Resonanz zu erzeugen und so die ursprüngliche Melodie des langsam zusammenbrechenden und erlöschenden Systems wieder zum Erklingen zu bringen. Eine Krankheit oder eine Störung haben ihren Ursprung nie lokal, sie signalisieren stets Hindernis oder eine Unzulänglichkeit im nichtstofflichen Organisationszentrum. Eine als noch so klein und lokal wahrgenommene Krankheit ist immer eine Störung des Zentrums und somit des Ganzen.

Es gibt ein homöopathisches Repertorium, ein alphabetisch geordnetes, tabellarisches Verzeichnis von Symptomen, Erkrankungen, Beschwerden und menschlichen Eigenschaften und jeder Rubrik von Symptomen (es gibt mehrere Zehntausend) wurde ein Verzeichnis der Mittel zugeordnet, die die gleiche Eigenschaft aufweisen wie das entsprechende Symptom. Dies erleichtert uns die Suche nach dem richtigen, ähnlichsten Mittel in den Hunderten von Mittelbeschreibungen der Materia Medica. Dieses hat dann die Möglichkeit, homöopathisch verdünnt mit den höheren, feinstofflichen Lagen unserer Saite – des Patienten – zu resonieren. Neben der von den Rosenkreutzern und Sophisten empfohlenen Vorstellung einer Saite würde ich eher das Bild eines Pendels vorschlagen, das irgendwo oben in den feinstofflichsten Sphären befestigt ist und unten frei hin und her schwingt. Der subtilste Impuls oben bewirkt eine große Veränderung des Ausschlagens unten, in der grobstofflichen Sphäre. Wir können auch den Vergleich mit einem Elektronenstrahl im Fernsehbildschirm verwenden, dessen geringfügiges Ablenken nahe beim Emissionsgerät sich zwanzig Zentimeter weiter, auf dem Fernsehbildschirm, in einer enormen Veränderung äußert. Der Grund für alles, was im System (Organismus) vor sich geht, liegt zuallererst in der feinstofflichen Sphäre, von der aus sich alles nach unten ausbreitet.

4. Mehr über Schwingungen

Alles ist Schwingung. Dies sagt die moderne Quantenphysik ebenso wie die Wellentheorie der Physik und im Zeitalter der Fernsehgeräte ist dieser Gedanke jedem absolut verständlich. Sowohl die romantischsten oder wildesten, die intelligentesten (und dümmsten) Fernsehgeschichten, die beliebtesten Fernsehschönheiten und sympathischsten Politiker – sie alle sind im Fernseher nur Schwingung, Wellen, elektrische Oszillationen, Effekte des Elektronenstrahls auf dem Fernsehbildschirm. Und in der Realität? Wieder Schwingungen des Lichts, wahrgenommen durch das Auge, vom Ohr wahrgenommene Geräuschschwingungen, durch den Tastsinn wahrgenommene Druckschwingungen…Die moderne Wissenschaft gelangt im Einklang mit dem Taoismus zur Einsicht, dass jegliche Wirklichkeit von Schwingungen, Oszillationen, gebildet wird. Aber Oszillationen wovon? Darüber wird manchmal gestritten. Subatomare Teilchen, Äther, Raumzeiten, Ying und Yang? Letztendlich wohl die Oszillation des Bewusstseins, oder genauer des Geists – wie dies die Buddhisten seit Jahrtausenden erklären. Sie beschreiben in der Lehre Abhidhamma, dass sich jegliche Realität aus separaten Abschnitten, aus gedanklichen Augenblicken zusammensetzt, zu welcher Erkenntnis man durch das Vergrößerungsglas der konzentrierten gelangte. In einer Sekunde kann vielleicht mehrere Billionen solcher Augenblicke beinhalten, zwischen denen eine kleine Lücke besteht – das Nichts. Es erinnert an die Fenster auf einem Filmband. Quanten von Gedanken. Die Realität setzt sich aus den Frequenzen des Geistes zusammen.

Dies sei Subjektivismus? Es sei genau das Gegenteil? Die Welt  entstehe nicht durch Gedanken, sondern es handle sich um eine von uns unabhängige Einheit? Diese Idee der objektiven Welt aus dem sogenannten kartesianischen (und heute vorherrschenden) Weltbild fußt auf rein religiösen Vorstellungen, die im 17. Jahrhundert René Descartes , und vor ihm bereits andere, aufstellten, nämlich dass die Welt von einem objektiven Gott geschaffen wurde und deshalb auch absolut objektiv und vom Betrachter unabhängig sein muss. Sie gehen von der völlig unbegreiflichen Ansicht aus, der Beobachter, „Wissenschaftler“ genannt, kein aktiver Bestandteil dieser beobachtbaren Welt sei und sie deshalb unvoreingenommen bewerten könne. Wenn man aber wirklich darüber nachdenkt, hat in Wirklichkeit noch nie jemand bewiesen, dass etwas anderes als der Verstand existiert, ebenso wenig wie bisher bewiesen werden konnte, dass es einen „objektiven Verstand“ gibt.

Sogar die zeitgenössischen Physiker gelangen allmählich zur Einsicht, das beobachtende Subjekt sei ein Bestandteil des beobachteten Prozesses und keineswegs eine Art „objektiver Beobachter“. Zum Beispiel in der Theorie der „Superstrings“. Sie sagt, bei den materiellen Teilchen handle es sich um eine Art schwingende Ministrings – ist dies nicht eine interessante, terminologische Übereinstimmung mit den Rosenkreutzern und Sophisten? Und somit kehrt alles wieder zur alten Wahrheit der Buddhisten, Taoisten und anderer zurück, nämlich alles Geist ist. Und Bewusstsein, das aber Teil des Geistes ist. Der Geist umfasst natürlich auch unbewusste Elemente (siehe Freud, Jung usw.), von denen wir aber nur erfahren, indem sie doch irgendwie ins Bewusstsein gelangen. Die einzige Wirklichkeit und aufrichtige, unwiderlegbare Wahrheit über die sogenannte Realität ist, dass wir über das, was nicht im Bewusstsein ist, wir nicht einmal sagen können, dass es nicht ist. Sobald wir über etwas sagen, dass „es“ nicht ist, ist es bereits im Bewusst- oder zumindest im Unterbewusstsein. Ein Fehler ist es jedoch zu sagen, etwas gebe es „nur“ in Gedanken, „nur“ im Bewusstsein. Der Geist ist riesig und unbegrenzt. Auch die sogenannten „Naturgesetze“ der heutigen Wissenschaft gehören dazu. Er umfasst sämtliche potenzielle Möglichkeiten und kann individuell an alles Beliebige gekoppelt sein, abhängig von der herrschenden „Liebe“ (wie Swedenborg sagt) oder der herrschenden „Sehnsucht“, wie Buddha erklärt.

Nach den Buddhisten wird die Welt durch den Geist gebildet und besteht aus gedanklichen Augenblicken. Anders gesagt, aus den Schwingungen oder Frequenzen des Bewusstseins. Dies erklärten sie bereits zweieinhalb Tausend Jahre bevor unsere Wissenschaftler dies feststellten, es auf ausschließlich die Materie einengten, eine der Äußerungen des Geistes, und es Quantenphysik nannten.

Auf der Grundlage dessen, was sehr weit fortgeschrittene Einzelpersonen zu diesem Thema sagten, scheint es, dass je höher das Bewusstsein eines Einzelnen gelangt, je höher es seine Aufmerksamkeit richtet, desto feiner sind die Schwingungen und desto mehr verwischen die Unterschiede zwischen dem Individuellen und dem Allgemeinen. In den obersten Sphären existiert ein Bereich kollektiver Gedanken und kollektiven Bewusstseins. Er befindet sich dort, wohin die Schwingungen der höchsten Frequenzen reichen. Das Gefühl der Individualität und Abgegrenztseins von den Anderen wächst in Richtung unten zu den tieferen, grobstofflicheren Ebenen, die sich durch die Abnahme der Frequenzen kennzeichnen. Je höher die Aufmerksamkeit gerichtet ist, desto eher ist das individuelle Bewusstsein in der Lage, mit dem Bewusstsein der „Anderen“, mit dem Universum zu verschmelzen und desto weniger ist es individuell. Letztendlich sind das starke Gefühl von Individualität, Abgegrenztheit und Egoismus verbunden mit großem Leid, Kampf, stärkerer Unsicherheit usw. Eigenschaften der untersten Ebenen.

Krankheit und Leid entstehen und werden dann verstärkt, wenn sich unsere Aufmerksamkeit, unser Bewusstsein und somit auch unser vollständig von ihm abhängige Organismus in tiefere Frequenzebenen abrutschen. Der menschliche Körper, der auf der Grundlage hoher Frequenzmuster in der feinstofflichen Sphäre gebildet ist, verliert die Unterstützung und Ernährung durch diese hohen Frequenzen, er wird von ihnen weggerissen und rutscht hinunter in tiefere Ebenen, in die Entropie, die Koordination zwischen den Funktionen und den Organen geht verloren. So können sich beispielsweise Zellen unkoordiniert vermehren – das nennt man Krebs. Das Immunsystem beginnt mit Autoimmunerkrankungen, z.B. Ekzeme, Asthma usw.,  unkoordiniert sich selbst zu bekämpfen. Auf mentaler Ebene wird dieser Vorgang von Beklommenheit oder dem Bewusstsein begleitet, dass Geist und Körper seine Nahrung von oben verliert, sich von seinem Idealzustand, dem in den obersten Sphären angesiedelten Frequenzmuster, entfernt, den Kontakt damit verliert und langsam verfällt. Aus ethischer Sicht entsteht aus diesem nach unten gerichteten Prozess eine Verschiebung in Richtung Egoismus, der sich auf die eigenen Beschwerden und Sehnsüchte konzentriert, anderen die Schuld zuweist, ein unangenehmes bis hin zu furchteinflößendes Gefühl einer Trennung von den anderen Menschen – aber vor allem von den höher schwingenden Sphären, wo wir uns alle viel näher sind.

Aus Sicht des Menschen, seines Erlebens und seines Gesundheitszustands kann viel davon abhängen, auf welche Frequenzen er sein Bewusstsein und seine Aufmerksamkeit richtet. Schenkt er seine Aufmerksamkeit der tatkräftigen Liebe (Swedenborg und Buddha), Mitgefühl oder auf Gott, der für uns diese Eigenschaften symbolisiert, kann auch die Gesamtfrequenz des Organismus (untergeordnete, abgeleitete Frequenzen) ansteigen. Hieraus entstehen die „rätselhaften“ Heilungen durch Meditation, Autosuggestion usw.

Die Frequenz von Bewusstsein und Organismus lässt sich auch durch eine potenzierte, hochverdünnte Substanz steigern, die bezüglich Frequenz nahe beim betreffenden Organismus liegt und somit auf der feinstofflichen Ebene mit ihm resonieren kann und ihn so wieder in seiner ursprünglichen, also gesunden Frequenz erklingen lassen kann.

Im Körper entspricht die Frequenzhierarchie dem System der Chakras, energetischen Wirbeln im Körper, die in der uralten indischen Philosophie beschrieben werden. Diese sieben energetischen Zentren beziehen sich auf die verschiedenen Vibrationsebenen des Lebens. Das unterste Chakra symbolisiert den Bezug zur Materie, zur Erde, zu den tiefsten Frequenzen; in Bezug auf die Menschen symbolisiert es dann Geld. Das zweitunterste Chakra ist die sexuelle Ebene. Das Solarplexus-Chakra steht in starker Beziehung zum gesellschaftlichen Erfolg in alltäglichen Beziehungen. Das Herzchakra steht für die Liebe, das Halschakra für die Kommunikation, das Stirnchakra bezieht sich auf die höheren Ebenen des Geistes und das Chakra oberhalb des Scheitels verbindet uns mit den höchsten spirituellen Ebenen, aus denen die höhere Organisationsfrequenz von den feinstofflichen Sphären in uns einfließt. Einige Chakren können sich verschließen, andere sind dagegen aktiv und die Menschen konzentrieren sich auf sie – und entsprechend äußern sie sich im Laufe des Lebens auf der mentalen und physischen Ebene. In letzter Zeit konzentrieren sich die meisten Menschen auf die untersten energetischen Ebenen, stark unterstützt beispielsweise von den Medien, der Werbung oder politischen Parteiprogrammen. Alle diese gesellschaftlichen Äusserungen wirken praktisch ausschließlich auf Ebene der niedrigsten Chakren, sie ziehen die Aufmerksamkeit der Menschen auf die tiefsten Frequenzen des Lebens hinunter – zu Gegenständen, Geld, chemisch aufbereiteten Lebensmitteln, Egoismus und Gewalt. Dadurch wird die Gesamtfrequenz des Organismus noch weiter gesenkt und er wird schneller krank. Die Menschen leiden heute viel öfter unter chronischen, also unheilbaren Krankheiten als jemals zuvor. Sie sind immer stärker losgelöst von den höheren Frequenzebenen, aus denen sie stammen. Das Ying ruft aber naturgemäß eine Yang-Reaktion hervor, deshalb bemühen sich heute viel mehr Menschen als jemals zuvor darum, den Bezug zu den höheren Frequenzebenen wiederzufinden. Trotz der mächtigen, zerstörerischen Kräfte, die auf den niedrigen Frequenzen wirken und die Menschen nach unten ziehen, nimmt deshalb das Interesse an z.B. der Homöopathie, am Buddhismus, alternativer Medizin und Spiritualität zu. Und um die persönliche Verbindung zu der höchsten Schöpfungsebene. Diese unorganisierte Bewegung, mit der sich immerhin ein großer Teil der westlichen Welt befasst, nennt man manchmal „neue Religiosität“ oder „New Age“.

Eine bestimmte Frequenz kann bestimmte materielle Strukturen und Formen bilden. Dies zeigen auch physikalische Versuche, die der schweizerische Philosoph Hans Jenny durchführte. Auf eine Metallplatte schüttete er feinen Sand und verstrich ihn gleichmäßig. Dann versetzte er die Platte in Schwingung. Gewisse Frequenzen verursachten eine spezifische Anordnung des Sands in Figuren, die sich nur bei einer bestimmten Frequenz bilden. Wird die Schwingungszahl verändert, entstehen andere Figuren, die der geänderten Schwingungszahl entsprechen.

Aus dem Versuch geht eindeutig hervor, dass eine bestimmte Frequenz, Schwingungszahl, gewisse Figuren und Formen bilden kann, wenn er in einem gewissen Umfeld wirkt (im Versuch handelt es sich beim bildenden Umfeld um Sand). Analog dazu können wir uns sehr einfach vorstellen, dass auch der menschliche Körper mit all seinen Organen von gewissen schöpferischen, organisierenden Frequenzen gebildet und unterhalten wird.

Die hierarchisch höchsten Frequenzen haben den größten schöpferischen Einfluss und existieren im übersinnlichen Bereich. Unsere äußeren, physischen Sinne sind auf die materielle Welt gerichtet und können auf seiner grobstofflichen, niedrigen Frequenz wahrnehmen, auf die sie gestimmt sind. Sie können die feinstofflichen, hierarchisch höheren Frequenzen (mit Ausnahme des eigentlichen Geists, die die Buddhisten als sechsten Sinn bezeichnen) nicht wahrnehmen. Dies gilt auch für wissenschaftliche Instrumente.

Wie bereits angedeutet scheint auf unserer Welt der Abstieg in die niedrigeren Frequenzen, zu stärkerer Trennung, Individualität und Egoismus natürlich und gesetzmäßig zu sein. Bei jemandem verläuft dieser Prozess langsam, unmerklich; bei einem anderen schnell. Denken wir an die biblische Geschichte der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Sie symbolisiert den Abstieg aus der feinstofflichen, ethisch höheren Einheit, wo es nichts zu verbergen gab, in die grobstoffliche Welt der Gegensätze, des persönlichen Leidens und der Trennung (Vereinsamung). Krankheit ist eine Unordnung, die in den unteren Ebenen der höher gestellten schöpferischen Sphäre entsteht. Der umgekehrte Weg ist möglich, aber stets nur auf der Grundlage konzentrierter Anstrengungen und der Überwindung der nach unten wirkenden Tendenzen.

Wenn der Mensch älter wird, sinkt seine zentrale Frequenz, was noch durch die Intensität verstärkt wird, mit der er in das niedrigere, grobstofflichere Umfeld eindringt, die Bereiche der tieferen gedanklichen Frequenzen, der Angst, des Hasses, des Neids, Abscheus usw. Der Einfluss der ursprünglichen inneren Schöpfungsfrequenz auf die sie umgebenden,  mit ihr assoziierten niedrigeren Frequenz nimmt ab, schließlich können sie den Kontakt praktisch verlieren – und dies bedeutet eine stärker werdende Disharmonie, Unordnung (z.B. Krebs), Untergang und Tod dieser niedrigeren Frequenzen, deren Energie ständig von den höheren gespeist werden muss. Die untergehenden, niedrigeren assoziierten physischen Frequenzen sind bereits zu tief abgeglitten, haben sich zu weit von der zentralen Schwingung entfernt und können nicht mehr mit ihr resonieren, wodurch sie die energetische Vibrationsquelle verlieren. Deshalb gehen sie zu Ende, sterben. Doch gerade die niedrigeren, mit den Sinnen erkennbaren Frequenzen werden normalerweise als Mensch oder als Individualität wahrgenommen. Es handelt sich aber nur um den „äußeren“ oder „natürlichen“ Menschen, wie Swedenborg sagt. Die höheren und inneren zentralen Frequenzen des Menschen existieren weiter, die Aufmerksamkeit wird wieder auf sie gerichtet – das Bewusstsein im Augenblick des Todes, in dem die grobstofflichen Frequenzen, die Organe, unter dem Einfluss der Entropie absterben. Diese zentralen hohen Frequenzen schaffen in Interaktion mit den Umgebungsfrequenzen mit der Zeit einen neuen Körper. Auch die Eltern, bzw. ihre Geschlechtszellen kann man als Umfeld erachten. Ist die zentrale Frequenz wirklich sehr hoch (ihre Schwingungszahl nahm im Laufe des Lebens nicht ab oder stieg dank ihres Kontakts zu Stimulanzien mit hoher Frequenz: Liebe, Weisheit oder ein genaues, hochpotenziertes Arzneimittel), so wird der neue Körper auf einer höheren Frequenz gebildet, in einer höheren (himmlischen) Welt, wo ein weniger großes Leid, weniger Illusion der Individualität, dafür mehr Liebe und Verbindung mit den anderen, mehr Ruhe und Toleranz  herrschen. Wurde dagegen die zentrale Frequenz des Menschen stark beeinflusst und somit stark gesenkt durch die niedrigen Frequenzen von Hass, dem Verlangen, andere zu verletzen und ähnlichem, so kann der neue Körper in einer tieferen Welt voller niedrigerer Vibrationen entstehen, die ein größeres Maß an Leid und Unsicherheit produzieren als in seiner vorgängigen Inkarnation.

So mag uns die als ethisch, religiös, objektiv oder subjektiv wahrgenommene Welt der Interaktionen ebenfalls nur als unpersönliche Welt der Schwingungen erscheinen. Buddha deckte einmal auf, dass es sich im Grunde um die unpersönlichen Schwingungen des Geists handelt. Auch die Materie, die Substanz, ist das Produkt der geistigen Sphäre und des Geists, die alles umfasst und der Ursprung von allem ist. Das uralte Prinzip, das allen idealistischen, philosophischen Systemen gemein ist – der Vorrang des Geists über die Materie. Die Materie ist Schwingung und gleichzeitig das Produkt des Geistes. Durch die Trennung von der Welt der Schwingungen und folglich vom Geist hört die Welt und damit auch das Leid auf, es ist der für uns unvorstellbare Zustand des Nirwana, ein Zustand weder von Existenz noch von Nichtexistenz, ein Zustand der absoluten Erkenntnis. In der buddhistischen Philosophie der Zustand der völligen Gesundheit.

Die kausalen Verbindungen zwischen Phänomenen, Menschen, Ereignissen usw. verlaufen nicht horizontal, wie dies die heutige Wissenschaft und der einfache, natürliche Verstand sieht, der sich nur an die niedrigeren Frequenzen der Materie klammert, sondern vertikal, hierarchisch, Phänomene und Menschen begegnen ich in der höheren, geistigen, höher schwingenden feinstofflichen Sphäre. Wenn Hahnemann sagt, die Ursache von Gesundheit und Krankheit liege in der höheren, geistigen Sphäre, meint er genau dies. Eine Ansteckung erfolgt nicht durch Bazillen (Viren usw.), sondern durch Dissonanz und Disharmonie in der höheren Ebene. Ein Bazillus ist ein Wesen, das als Parasit zufrieden auf einer krankhaften Dissonanz (Toxinen, Ausdünstungen usw.) und der Dissonanz von geschwächtem Gewebe lebt. Ein hochverdünntes und mit der nichtstofflichen Schöpfungsfrequenz resonierendes Arzneimittel stellt Ordnung und Harmonie wieder her, die „krankheitserregenden“ Mikroorganismen verschwinden, weil sie keinen eigneten Boden für ihre Existenz mehr vorfinden. Jede chronische Krankheit, vom Heuschnupfen bis zu Herzerkrankungen oder Wahnsinn, bedeutet, dass der Organismus unterschiedlich stark von der Wirkung des hoch schwingenden, feinstofflichen (in der materialistischen Terminologie des immateriellen), organisatorischen Schwingungsmodells, des inneren Menschen (Swedenborg, Kent) losgelöst ist, der den individuellen, physischen Körper nährt beziehungsweise Sekunde für Sekunde bildet.

Zusammenfassung:

  • Das Universum ist aufgebaut auf Beziehungen zwischen Frequenzen und Resonanzen.
  • Sehr hohe spirituelle oder feinstoffliche Frequenzen (viel höher als die höchsten, mit materiellen Geräten messbare) sind der Ursprung sowohl der niedrigeren geistigen als auch der noch niedrigeren materiellen Frequenzen.
  • Sehr hohe, spirituelle Frequenzen haben also einen schöpferischen Charakter.
  • Der Organismus leitet sich ständig ab und wird genährt aus der feinen, hoch schwingenden Schöpferebene.
  • Sinkt die Frequenz des Organismus durch Interaktionen mit dem Umfeld, aber insbesondere auch durch den Einfluss von psychischem, sozialen, ökologischen oder anderem Stress, aber auch nur aufgrund der Zeit, und es kommt deswegen zu einer Erkrankung, kann die Frequenz durch die Resonanz mit einer ähnlich gestimmten Substanz erhöht werden, falls diese Substanz durch Potenzierung (homöopathische Verdünnung) auf die hoch schwingende, feinstoffliche Schöpferebene angehoben wurde. Eine gesundheitliche (auch lokale) Störung betrifft immer den feinstofflichen Bereich des Menschen und wird dort generiert.
  • Die heilende Substanz wird durch das Verdünnen mit Wasser in die feinstoffliche Sphäre mit höherer Frequenz angehoben – je stärker sie verdünnt wird, desto höhere Frequenzsphären erreicht sie.
  • Das vorrangige Ziel des Homöopathen ist eine Substanz zu finden, die mit der schöpferischen Frequenz genau dieses Patienten resoniert; diese verabreicht der Homöopath anschließend in homöopathisch verdünnter Form. Dadurch gelangt der gesamte Organismus auf eine höhere Frequenz und in einen höheren Organisationszustand, die Gesundheit. Er ist dann stärker in Resonanz mit den schöpferischen Frequenzen, die eine Art Idealmodell oder -struktur des Menschen in sich tragen (Swedenborg und Kent sprechen vom Menschen).
  • Je tiefer die Frequenz des Einzelnen weg von den höchsten schöpferischen Frequenzen nach unten sinkt, desto mehr steigt das Leiden und die chronische Anfälligkeit für Krankheiten.
  • Je tiefer die Frequenz des Einzelnen weg von den höchsten schöpferischen Frequenzen nach unten sinkt, desto stärker nimmt die Fähigkeit des Organismus ab, seine ursprüngliche Struktur zu erhalten. Mit dem Absinken der zentralen Frequenz beginnt diese zu zerfallen und sich in eine andere, weniger organisierte und ihrer niedrigeren Frequenz entsprechende Struktur zu verwandeln.
  • In einem bestimmten Umfeld bildet jede Frequenz bestimmte Strukturen. Es kann deshalb sein, dass das Absinken der Frequenz nicht nur Krankheiten verursacht, also Fehler oder Verwirrung in der ursprünglichen Struktur des Denkens und der Organe, sondern möglicherweise auch (nach dem Tod) die Wiedergeburt in einem Zustand mit tieferer Frequenz, dem beispielsweise die tierische Körper- und Geiststruktur entspricht. Zustände mit niedrigeren Frequenzen ziehen Zustände höheren Leidens, Unsicherheit und Turbulenzen nach sich.
  • Die Existenz im Zustand höherer Frequenzen, als sich unsere Welt manifestiert, nennen wir himmlische Existenz. Sie sind der Frequenzspiegel, der in der Terminologie diverser Religionen als „Himmel“ bezeichnet wird. Laut den Buddhisten, Swedenborg, Yogi, Kabbala, Islam und weiteren Systemen gibt es davon mehrere, hierarchisch „übereinander“ angeordnet. Einer geht aus dem anderen hervor, der tiefere aus dem höheren. Man könnte noch ergänzen: Einige sind aufgrund der Schwingungszahl ihrer Frequenzzustände höher oder niedriger.
  • Beim Tod des Menschen lösen sich die tiefen, materiellen Frequenzen des Körpers vom Geist des Menschen, der in höheren Frequenzebenen angesiedelt ist. So sterben die materiellen Frequenzen und die materielle Struktur beginnt zu zerfallen. Dem entsprechen auch Nahtoderfahrungen (NDE – near death experience), die beim klinischen Tod oder der ersten Phase des Sterbens auftreten. Wenn es gelang, einen Sterbenden zu retten, so erzählten sie alle dann von ihren Erlebnissen, bei denen sie ihren toten, losgelösten Körper von Ferne beobachten konnten, ihr Bewusstsein war nicht mehr an den Körper gebunden, sie fühlten sich leicht und erleichtert und durchliefen in einer Art Zeitraffer ihr Leben und zwar rückwärts – sie durchlebten also die Frequenzzustände des Geistes, die sie seit ihrer Geburt durchlebt hatten, usw. In der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet erschien in Nr. 39 von Dezember 2001 eine statistische Studie des holländischen Arztes Pim van Lomel mit folgendem Ergebnis: „45% der Erwachsenen und über 85% der Kinder, die an einer lebensbedrohliche Krankheit litten, machten eine NDE“. Er erklärt den größten Teil der Erwachsenen ohne Nahtoderfahrung damit, dass sie sich nicht mehr daran erinnern. Also auch gemäß der modernen medizinischen Wissenschaft erlebte und beschrieb ein hoher Anteil der Menschen, der das erste Stadium des Sterbens durchmachte, Erlebnisse eines Loslösens der höheren Frequenz des Geistes vom materiellen Körper. Die genannte Studie beweist (auch wenn sie dies nicht behauptet), dass der Mensch ein mehrdimensionales Wesen ist, das gleichzeitig in verschiedenen, hierarchisch (nach Frequenz) verbundenen Ebenen existiert. Der Artikel sagt unter anderem, es deute nichts darauf hin, dass diese Erlebnisse nach einem Herzstillstand durch psychologische, neurophysiologische oder physiologische Faktoren ausgelöst wurden.

Man muss sich bei diesen Überlegungen stets auch bewusst sein, dass alle Personen, die hohe spirituelle Einblicke erzielten, sich der Sprache ihrer Zeit bedienten, und zwar nur deshalb, damit sie die anderen verstehen konnten. Die menschliche Sprache ist ein symbolisches Werkzeug, die auf für alltägliche Erfahrungen geltenden Begriffen fußt. Wenn der Physiker von einem „Feld“ spricht, meint er nicht ein Weizen- oder Kartoffelfeld, sondern etwas anderes. Wenn wir von Vibrationen sprechen, stellen wir uns normalerweise eine metallene, schwingende Stimmgabel, gegebenenfalls eine gezeichnete Sinuskurve vor. Doch die Lebenserfahrungen der Menschen ändern sich, Terminologie und Technik veralten. Also lässt sich durchaus auch Folgendes sagen: Vibrationen oder Frequenzen sind wohl das beste Modell (oder vielleicht eine Metapher) für unsere Zeitgenossen, um die angeführten Phänomene der Wirkweise der Potenzen von verdünnten Substanzen auf der höheren Ebene des Menschen und analog dazu auf seinen niedrigeren Ebenen zu verstehen. Es ist natürlich auch möglich, das Mittel im Einklang mit den beobachteten Grundsätzen und Gesetzmäßigkeiten der Heilung einzunehmen und nicht zu versuchen, etwas zu begreifen – weil es überhaupt nicht von Bedeutung ist. So vermeiden wir terminologische und ideologische, wenn nicht sogar religiöse Auseinandersetzungen. Buddha macht ein wunderbares Gleichnis: Ein Mann wird auf dem Schlachtfeld von einem giftigen Pfeil getroffen, man ruft den Arzt, damit er den Pfeil entfernt. Der Verletzte verlangt aber, dass bevor man ihm den Pfeil entferne, man ihm sage, wer den Pfeil aus welcher Entfernung abgeschossen hat, wer seine Brüder und Schwestern seien… Bevor der Verletzte all dies erfährt, dringt das Gift in seinen Körper ein und er stirbt. Anstatt zu theoretisieren ist es besser, den Pfeil so schnell wie möglich rauszuziehen. Einige von uns lieben aber die Theorie und können nicht ohne sie sein.


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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