Atypischer Autismus und Hörschwäche

15.3.2012 | Jiri Cehovsky | jiri.cehovsky@alternativa.cz

Aus der Zeitschrift Medunka 6/2011

Autopathie ist eine von der klassischen Homöopathie abgeleitete Heilmethode. Sie wurde jedoch bereits im alten Indien verwendet. Sie heilt und harmonisiert die Einheit aus Körper und Geist. Wie viele Fälle gezeigt haben, kann sie die Gesundheit zurückbringen, und zwar auch dann, wenn der Patient unter langjährigen, chronischen Beschwerden leidet. Zur Heilung verwendet sie die nach homöopathischem Verfahren hochpotenzierte Körperinformation der behandelten Person, die aus ihrem Speichel oder ihrem Atem stammt. Der Patient stellt das autopathische Präparat (AP) nach einer einfachen Anleitung aus reinem Wasser bei sich zuhause selbst her, und zwar in einem speziellen Glasgefäß, der autopathischen Flasche (AF). Ich habe die Methode in zwei Büchern beschrieben, das erste Buch ist auch in Deutschland und den USA erschienen. Einige Informationen über diese Methode wurden ebenfalls in älteren Ausgaben von Medunka veröffentlicht.  Hier einer der Fälle, der zeigt, dass sich auch ein als unheilbar geltender Zustand beeinflusst werden kann.

Im Mai 2008 kam eine Mutter mit ihrem damals neunjährigen Sohn zu mir. Bei dem Buben war im Alter von 6 Jahren ein atypischer Autismus diagnostiziert worden. Dazu hatte er eine mittelschwere Hörschwäche und musste ein Hörgerät verwenden. Er litt auch an trockenem Reizhusten. Er war dünn, konnte nicht kauen, weshalb sein Essen püriert werden musste und außer Milch oder Kakao trank er nichts. Er war ausgesprochen stur; wenn er irgendetwas nicht wollte, war niemand in der Lage ihn umzustimmen. Ich empfahl die Anwendung des autopathischen Präparates aus seinem Speichel in der homöopathischen Potenz 120C und gab der Mutter eine autopathische Flasche. Im November berichtete sie mir, dass sein chronischer Husten für einige Monate verschwunden gewesen war, aber dann wieder angefangen hatte. Ich empfahl nun das autopatische Präparat aus Speichel in der Potenz 240C. Ein halbes Jahr danach erfuhr ich von der Mutter, dass sie ihm kein Präparat zubereiten konnte, da er sich beständig weigerte in die Flasche zu spucken. Zu dieser Zeit hatte ich auch schon gute Behandlungsergebnisse mit dem Präparat aus potenziertem Atem. Also gab ich ihr den Tipp und die Anleitung, es einmal mit dem Atem ihres Sohnes zu probieren. Dabei sollte sie bei ihm die gleiche Potenz – also 240 C einmal im Monat anwenden. Diesmal gelang es ihr. Nach drei Monaten teilte sie mir mit, dass sich seine Autismus-Symptome reduziert und sich seine Kommunikationsfähigkeit und sein soziales Verhalten merklich verbessert hätten. Früher, wenn er frustriert war, trat er mit den Füßen und schrie, jetzt tat er das kaum noch. Gehörtests ergaben, dass sich auch sein Gehör verbessert hatte. Ich empfahl nun das AP aus Atem in der Potenz 360 C einmal im Monat. Kontrolle nach vier Monaten: Wegen Juckreiz riss er sich Augenbrauen und Wimpern am linken Auge aus. Die Autismus-Symptome waren weiter zurückgegangen. Ich empfahl eine jeden dritten Tag abwechselnde Anwendung mit der homöopathischen Arznei Silicea 30 C und dem auf 240 C potenzierten Atem. Nach drei Monaten berichtet die Mutter, dass sich daraufhin alles sehr schnell und positiv verändert hatte.  Er war voller Energie, was sich auch in der Schule bemerkbar machte. Sein autistisches Verhalten reduzierte sich weiter. Er ging nun aktiv auf Leute zu und hatte viele Interessen. Er hustete nur wenig und wenn, dann nur morgens. Ich empfahl nun eine einmalige Verabreichung des AP aus abgekochtem Speichel, potenziert mit 9 Litern Wasser (360 C). Nach zwei Monaten erfuhr ich von der Mutter, dass seine Autismus-Symptome sich weiter reduziert hätten und die Kommunikation mit ihm noch besser geworden wäre. Kontrolle weitere drei Monate später: Seine Augenbrauen wuchsen nach, er riss sie sich nicht mehr aus. Während der Ferien hustete er nicht mehr. Einmal bekam er einen Tag lang 38,5°C Fieber, dann bekam er einen starken Schnupfen, den er bei der Kontrolle immer noch hatte. Morgens hustete er wieder. Sein psychischer Zustand war sichtlich besser, er verhielt sich ruhig und war angenehm. Seine Hörfähigkeit hatte sich ebenfalls stark verbessert, in den Ferien hatte er sein Hörgerät ablegen können. Er bildete zusammenhängende Sätze, was er früher nicht konnte. In der Schule stuften sie ihn nun nicht mehr als Autisten ein. Ich empfahl ein AP aus abgekochtem  Speichel in der Potenz 240 C, einmal alle zwei Wochen. Die letzte Information zu seinem Zustand erhielt ich nach zwei weiteren Monaten, im November 2010: Seine Wimpern und Augenbrauen waren komplett nachgewachsen, er hatte keinerlei Juckreiz mehr. Er war rundum gesund, hatte keine Infekte und war stets gut gelaunt. Sein Benehmen war insgesamt ruhig und in der Schule gab es keinerlei Probleme. Sein Hörgerät musste er nun überhaupt nicht mehr verwenden. Sein Hörvermögen hatte sich weitgehend regeneriert wie auch eine  audiologische Untersuchung bestätigte. Früher war er nur mit sich selbst beschäftigt und hatte keine Freunde. Nun war er mit zwei Burschen befreundet, um die er sich auch kümmert. Er kommuniziert lebhaft mit seiner Umgebung. Und: seine Psychologin diagnostizierte nun keinen Autismus mehr. Ich empfahl die autopathische Anwendung zu beenden und erst bei einem neuerlichen Anlassfall ggf. wieder damit zu beginnen.

Der Heilungsprozess verlief also weder schnell noch unkompliziert, die Heilung bis zur Genesung dauerte zwei Jahre – was aber bei der Heilung von chronischen Beschwerden nicht lang ist. Die Autopathie eignet sich wegen ihrer relativen Einfachheit und der fehlenden „Nebenwirkungen“ auch zur Selbstbehandlung. Zahlreiche Informationen finden sich auch auf der Website www.autopathie.de, darunter auch ein interessanter Artikel über die Heilung des autistischen Spektrums bei einem anderen Jungen. Dieser Artikel stammt aus der Feder eines Teilnehmers meiner Kurse.

Ich finde auch folgendes Phänomen interessant: Auch wenn verschiedene alternative Autoren, in der Tschechischen Republik beispielsweise Prof. Strunecka, in den USA die Homöopathin Amy Lansky in ihren Büchern über die Heilbarkeit von Autismus berichten, sind die Eltern von Autisten einer so starken, offiziellen Propaganda über die Unheilbarkeit und Unveränderbarkeit dieser Erkrankung ausgesetzt, dass sie sich nur in den seltensten Fällen für alternative Therapien interessieren. Hat das vielleicht etwas mit dem Gesetz der Anziehung zu tun?


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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Erfahrungen von Patienten

Die Autopathie hat bereits vielen Menschen geholfen. Hier können Sie die Erfahrungen einiger behandelter Patienten ansehen oder lesen.

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