Asthma, Allergie, sechsjähriges Mädche

17.6.2016 | Brzkova Kristyna | k.brzkova@seznam.cz

Mädchen, 6 Jahre, hatte bereits im Wochenbett weiße Pustelchen auf beiden Wangen, nach dem Eincremen mit flüssigem Puder verschwanden sie in drei Wochen. Gröbere Haut an den Armen, von der Schulter bis zum Handgelenk und an beiden Oberschenkeln. Verschlechterung stets im Herbst, verschwindet in den Sommermonaten fast vollständig. Nach dem Wochenbett kamen auch eitrige Augen auf, das Problem dauerte zwei Monate, ihre Tränenkanale wurden regelmäßig durchgespült. Seit klein auf leidet sie unter starkem Schnupfen, der stets in Bronchitis übergeht. Wegen des Schnupfens hat sie manchmal Ohrenschmerzen, 2x Mittelohrentzündung. Antibiotika jedes Jahr 3x bis 4x, und das immer von Herbst bis Frühling. Erster starker Schnupfen mit Antibiotika bereits mit sechs Monaten. Das Mädchen ist von ruhiger Natur, lieb, ruhig und setzt sich nie durch. Sie mag nicht zu Besuch gehen, sogar nicht zu den Omas, am liebsten ist sie zu Hause. Sie mag keinerlei Veränderung im gewohnten Tagesablauf. Die Eingliederung in das Kollektiv des Kindergartens, in den sie seit ihrem dritten Lebensjahr geht, dauerte ein ganzes Schuljahr. Sie ist beliebt, konfliktlos, geschickt, wenig gesprächig. Letzten Winter war sie die ganze Zeit krank, ständig erkältet mit Husten, der Husten ist zu Beginn bellend, reizend. Der Husten wird von starker Atemlosigkeit begleitet, zu Allergologen geschickt, der mittelschweres Asthma diagnostizierte, Staub-, Milben-, Tier-, Pollen- und Außenschimmelallergie festgestellt. Behandlung: 2x täglich Inhalator Ecobek  (Cortison) , 2x täglich Sirup gegen Allergie und 1x täglich Cortison-Nasenspray Nasofan, der Arzt empfahl die Entfernung der Nasenmandeln. So wird sie seit ihrem fünften Lebensjahr behandelt. Dennoch musste sie im folgenden Winter 2x Antibiotika gegen Bronchitis nehmen, Ende Februar 2014 hatte sie eine virale Lungenentzündung, im April und Mai hatte sie zweimal in Folge Scharlach, der durch Penizillinspritzen behandelt und mit Depotpenizillin beendet wurde. Der letzte Vorfall war 3 Wochen nach dem Depotpenizillin, als sie unter so starker Atemlosigkeit litt, dass sie zwei Tage ins Krankenhaus musste, wo sie die ganze Nacht alle zwei Stunden Ventolin und noch einen Spray erhielt. Dann hörte alles von einer Minute zur anderen auf. Das Mädchen macht einen eingeschüchterten Eindruck, ist müde, keine Farbe im Gesicht, sie ist traurig und ohne Elan.

Behandlung mit autopathischem Präparat begonnen in der letzten Juniwoche 2014:

  • Eine Woche lang 4l AS (abgekochter Speichel) 3x pro Woche
  • In der ersten Woche juckt die Haut, sie niest, ist überempfindlich – nörgelt rum
  • Eine Woche lang erhöht auf 6l AS  2x pro Woche
  • Sie ist anders, widersetzt sich, petzt, ist spöttisch, streitet, wenn es nicht nach ihrem Willen geht, wird wütend, weint
  • Der Ausschlag an den Oberschenkeln ist schlimmer geworden.
  • Wir kamen zum Schluss, dass eine Erhöhung um 2l zu viel ist, es kommt zu einer zu starken Reizung, deswegen:
  • In der nächsten Woche auf 5l SA reduziert
  • In der Anmerkung stand – sie ist toll, nur anders – durchsetzungsfähiger
  • Von August bis Mitte September 2014 6l SA 1x pro Woche
  • In dieser Zeit traten Heiserkeit, Verschleimung, juckendes Ohr und gelegentlicher Husten auf.
  • Ab Mitte September bis Mitte Oktober (4 Wochen) 7l SA
  • Husten wechselt mit Schnupfen ab, nichts Dramatisches, aber es geschieht etwas, um den 10.10. Fieber 38,8°C und Atemnot
  • Wieder wird erhöht, und dies auf 8l SA 
  • Nach der Erhöhung erfolgt die Reaktion innerhalb von 6 Stunden, die Gesichtsfarbe des Mädchens ändert sich zu einem gesunden Rosa, der Reizhusten lässt nach und sie hat begonnen abzuhusten, in den ersten 2 bis 3 Nächten schwitzt sie eine Stunde nach dem Einschlafen stark, das AP wird im Intervall 1x wöchentlich verabreicht.
  • Weitere Erhöhung am 31.10.2014 auf 9l AS

Erneute Stabilisierung, nach 14 Tagen hustet sie wieder leicht, leicht verschnupft, leichte Atemnot, farblos im Gesicht

  • Weitere Erhöhung am 14.11.2014 auf 10l SA

Sechs Stunden nach der Erhöhung lässt die Atemnot nach, das Mädchen ist fröhlich, der Husten hat aufgehört, sie fühlt sich gut, ist gesund; Anfang Dezember klagt sie, sie habe Schleim im Hals, wie wenn sie dort etwas stören würde, hustet und schnupft jedoch nicht.

Nachts schnarcht sie sehr laut.

Besuch beim Arzt, der nichts gefunden hat, es wurde aber zur Kontrolle ein Halsabstrich gemacht, bei dem Streptokokken festgestellt wurden.

Leider wurden Antibiotika angesetzt, danach lief die Nase und sie hatte Husten.

  • Im Januar 2015 11.1. Übergang zum Präparat aus abgekochtem Atem 11l AA (Hauptproblem Atembeschwerden). Beim ersten Mal großer Energieschub, munter bis übermütig, danach behauptete sie einige Tage lang, sie langweile sich. Interessant ist, dass es nach jeder Erhöhung zu einem heftigen Abhusten und Naselaufen kommt.

Auf der Zunge tauchen markante rote Flecken auf, die empfindlich auf Saures oder andere ausgeprägte Geschmacksrichtungen reagieren. Im Februar 2015 hatte die ganze Familie Grippe, nur dem Mädchen fehlte nichts. Seit Dezember 2014 war sie nicht mehr beim Arzt, einzelne Episoden werden mit Autopathie in den Griff gekriegt, der Husten verlagerte sich allmählich von den Bronchien in den Hals, und dann sagte sie gelegentlich, es kitzle im Hals. Von Juni bis August 2015 klagte sie über gelegentlich juckende Augen, hin und wieder hatte sie nach dem Aufwachen leicht eiterig verklebte Augen.

  • Den ganzen September 2015 hatte sie starken gelben Schnupfen, der sich gut ausschnäuzen ließ, 4 Wochen lang schnäuzte sie eine unglaubliche Menge gelbgrünen Rotz aus.
  • Ab Oktober 2015 steht im Notizbuch: HAT EINE WUNDERSCHÖNE, GESUNDE GESICHTSFARBE, ES IST EIN GESUNDES, AUFGEWECKTES MÄDCHEN!
  • Zurzeit, im Januar 2016, ist sie bei einer Potenz von 21l AA, die Autopathie wird nur noch bei akutem Bedarf verabreicht.
  • Anmerkung: Sämtliche Medikamente, die sie nahm, wurden mit Entscheidung der Eltern bei der ersten Einnahme des AP abgesetzt.

Zusammen mit dem Mädchen begann auch die Mutter mit Autopathie, im Verlauf des ersten Jahres ebenfalls der Vater mit dem jüngeren Bruder und auf eigenen Wunsch sogar zwei fast erwachsene Schwestern.

Vorgetragen an der 8. Konferenz über Autopathie in Prag, Januar 2016


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Die Kurse werden in der Regel in tschechischer Sprache gehalten. Es finden aber auch Webinare, Konferenzen und Workshops auf Englisch und künftig auch auf Deutsch statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig auf dieser Website publiziert.

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