AP: Mehltau bei Stachelbeeren

30.8.2015 | Tamara Krejcarova | tamara_273@volny.cz

In den letzten zehn Jahren waren im Garten von Papa alle Stachelbeersträucher befallen und sahen armselig aus, waren braun und schrumpelig und starben allmählich natürlich ab, weil mein Vater nichts dagegen unternahm.

Vor drei Jahren erbte ich den Garten und nachdem die nötigsten Reinigungsarbeiten erledigt waren, war dieses Jahr nun der Gesundheitszustand der Pflanzen, die wir bewahren wollen, an der Reihe. Weil ich schon im vergangenen Jahr Erfahrung mit der Behandlung von Pflanzen bei Schädlingen auf dem Balkon gemacht hatte, stellte das autopathische Präparat erneut die erste Wahl dar.

Ich gebe zu, dass ich mir die Anwendung des AP vereinfache, doch die Ergebnisse zeigen, dass alles so funktioniert wie es soll. Die Behandlung führte ich in der ersten Maiwoche durch, also nach der Blüte, als bereits die ersten Früchte wuchsen, die natürlich alle bereits vom bräunlichen Pilz durchwachsen waren.

Hilfsmittel: Kanister von  3-5 Liter Fassungsvermögen, in den ich am Vortag Wasser eingefüllt und über Nacht unverschlossen im Badezimmer stehen gelassen hatte, damit das Chlor verdampfte. Ein Teelicht, eine leere, zuvor ausgekochte Medizinflasche, eine Zange und Zündhölzer.

Im Garten riss ich je eine vom Pilz befallene Frucht und ein Blatt ab, steckte sie ihn die Medizinflasche, begoss sie mit dem Wasser aus dem Kanister und hielt die Medizinflasche anschließend über die angezündete Kerze. Es ist wichtig, eine Position zu finden, in der die Kerze nicht rußt und das Wasser erhitzt wird. Sobald es kocht, zähle ich bis zehn. Dann goss ich die Hälfte des Wassers aus dem Kanister in eine Gießkanne mit Brause, goss ebenfalls das abgekochte Präparat in die Gießkanne und füllte die Kanne mit dem restlichen Wasser aus dem Kanister auf, um den Inhalt zu vermischen. Mit dem Inhalt der Kanne begoss ich anschließend die beiden Büsche so gut es ging. Danach hatte ich keine Zeit, den Garten erneut zu besuchen. Im Juli erwartete mich eine Überraschung, denn meine Schwester suchte nach langer Krankheit den Garten auf. Das Erste, das sie mir am Telefon sagte, war: „Hör mal, du hast nicht zufällig die Stachelbeeren mit deiner Autopathie behandelt?“ Nach zehn Jahren des Dahinsiechens trugen die Sträucher dieses Jahr herrliche, 2 cm große Früchte, die hervorragend schmeckten (siehe obiges Foto).

Auf einigen Früchten fand ich noch etwas Schorf, es war nicht mehr dieser pelzige Bewuchs, sondern einfach verhärtetes Fruchtfleisch. Also plane ich, im Herbst, irgendwann Ende September, die Stachelbeeren noch einmal mit einem AP zu behandeln, weil der Mehltau bis ins nächste Jahr an den Ästen überleben kann. Auf dem Foto sehen Sie jedenfalls das Ergebnis des AP, bei einer einzigen Anwendung. Die Natur kann sich phantastisch selbst helfen, wenn wir es ihr ermöglichen.


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