Depressives Syndrom

16.1.2017 | Dr. Martina Kormundova | martina.kormundova@gmail.com

 

Beitrag aus der VIII. Autopathie-Konferenz 2016

Mann, etwa 50 Jahre, Hochschulabsolvent, nach dem Studium nicht in der Lage, sich selbständig zu machen und seine Berufung im Leben zu finden, unfähig, eine Partnerin zu finden, eine normale Beziehung zu führen und eine Familie zu gründen, ist arbeitslos, lebt bei der Mutter, hat einige Jahre Flucht vor seinen Problemen hinter sich, exzessiver Alkoholkonsum, rauchte bis zu 60 Zigaretten am Tag, stark adipös. Hat eine ältere Schwester, die ein normales Leben führt. Er beneidet sie.

Von klein auf war er sehr empfindlich auf Streit in der Familie, der Vater war sehr streng zu ihm, er wurde oft geschlagen, weil dieser aus ihm einen richtigen, harten Kerl machen wollte. In der Pubertät und als Jugendlicher, während seiner Gymnasialzeit und dem Studium an der Hochschule litt er unter Prüfungsangst, Versagensängsten, der Vater belächelte ihn, aus ihm könne mal nichts werden, er sei ein Angsthase, ein Nichtsnutz und ein Schwächling…Setzte sich seine Mutter für ihn ein, schrie der Vater sie an, sie verwöhne ihn ja nur. Er hasste seinen Vater, hatte Träume, in denen er dem Vater ein Seil um den Hals band und ihn würgte, danach hatte er aber Angst, er sei seltsam, ein Ungeheuer.

Er war unfähig, eine normale Beziehung mit einer jungen Frau einzugehen, wurde rot, begann zu stottern, hatte das Gefühl, er sei nichts wert, dass es besser wäre, wenn er nicht am Leben wäre, er sei ein Irrtum der Natur usw. Und die Depressionen nahmen zu.

Er besuchte verschiedene Psychiater und Psychologen, ohne Wirkung, nahm viele Antidepressiva ein, nichts half, nur das Gefühl der Nutzlosigkeit blieb.

Nach dem Tod des Vaters vor fünf Jahren ein Gefühl der Erleichterung, doch das Gefühl der Nutz- und Wertlosigkeit, dass er lieber nicht da wäre, hielt an. Er ertränkte es im Alkohol, vor zwei Jahren machte er einen Alkoholentzug, ist nun abstinent.

Wir trafen uns im August 2015 zum ersten Mal. Ich absolvierte gemeinsam mit ihm eine Psychotherapie nach der RUS-Methode, er machte nicht gerade gut mit, verstand das Verzeihen nicht, wälzte die Schuld an seinem Leben immer auf die Eltern ab.

Im Oktober 2015 kam er erneut, wir arbeiteten erneut nach der RUS-Methode an fundamentalen Beziehungen und daran, sich selbst anzunehmen und sich zu verzeihen. Ich bot ihm die Autopathie an.

Ich schlug ihm Autopathie vor, ganzer Körper unter der Dusche1 – 2 Minuten unter der Dusche, danach eine halbe Minute in jedem Chakra von oben nach unten. Nach drei Wochen rief er an, dass er diesen Zyklus so 4-5 Mal unter der Dusche wiederholt, die Chakren von oben nach unten, danach von unten nach oben, wieder 2 Minuten über den Kopf und wieder den Chakren entlang nach unten und nach oben – und das 4 bis 5 Mal, insgesamt ist er über 30 Minuten unter der Dusche.

Er beschrieb einen Zustand ähnlich einer Erleuchtung, riesige Erleichterung, verspürte ein spontanes Verständnis, Liebe und Verzeihung gegenüber dem Vater und auch der Mutter, dass sie nicht genug Kraft hatte, um ihn zu beschützen, und dass sie sich in letzter Zeit geweigert hatte, ihm Geld zu geben, er solle arbeiten gehen…

Er beschrieb, ihm sei ein Licht in der Brust entzündet worden, er fühle Wärme, eine allumfassende Liebe zu allen Lebewesen.

Zur letzten Kontrolle im Dezember fiel er bei der Beschreibung, was mit ihm geschehe, auf die Knie, streckte die Arme in die Luft und dankte Gott, dem Schöpfer, dem Weltall, dem Universum für das Verständnis, die Selbstliebe und das Verzeihen seiner selbst; er dankte für das Augenöffnen, für die Autopathie, wenn er sich die Autopathie in der Dusche herstelle, fühle und nehme er wahr, wie die karmischen Verunreinigungen von ihm abgewaschen würden, er spüre die Liebe seiner Geistführer und Engel.

Seit Januar arbeitet er, zwar manuell, aber er hat 22 Kg abgenommen und ist dankbar für die Bewegung, die er hat. Er sieht das Leben aus einer völlig neuen Perspektive und irgendeine Wahrsagerin hat ihm prophezeit, dass er mit 53 die Richtige finden und seine eigene Familie gründen werde. Er freut sich, dass er sich ins normale Leben einordnen kann und auch eine Arbeit auf seinem Niveau finden wird. Er würde gerne in der Psychotherapie arbeiten, um den Menschen zu helfen.

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1  Die Erklärung zur Herstellung unter der Dusche finden Sie in diesem Artikel der Autorin.

 


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